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Events


Events

12.12. - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Workshops für Mädchen*
Workshop 2:
12.12.2020, 12 Uhr bis 15 Uhr (Ankunft 11:30 Uhr) [wird zur Not digital stattfinden]
Beziehungsführerschein
Alles was du schon immer über Freundschaft, Liebe und Beziehungen wissen wolltest
Was macht eine gute Beziehung aus? Wie unterscheiden sich Freundschafts- und Liebesbeziehungen? Können Menschen mehr als eine Person lieben? Wie unterscheiden
sich homo- und heterosexuelle Beziehungen? Und gehört Sex zu einer Liebesbeziehung dazu?
Welche Fähigkeiten ein mensch für eine Liebesbeziehung braucht, was man wissen muss, um Sex zu haben, wie kann man mit Liebeskummer oder Stress in der
Beziehung umgeht – all diese und viele weitere Fragen wollen wir im Workshop Beziehungsführerschein besprechen.
Die Dozentin Jana Haskamp arbeitet u.a. im Medienkompetenzzentrum CIA-Spandau und leitet den Workshop. In ihrer Beziehung redet sie gerne über Gefühle, isst
Pommes im Schwimmbad und trifft sich mit Freund*innen.
Anmeldung: Wegen begrenzter Plätze ist eine Teilnahme nur mit Anmeldung möglich.
Kontakt: juliane.mueller@kompaxx.de
Eine Kooperation zwischen Kompaxx und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte.


23.11. - 18.12. - Interaktive Ausstellung „KLICK CLEVER. WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“

Interaktive Ausstellung „KLICK CLEVER. WEHR DICH. Gegen Cybergrooming“
23. November bis 18. Dezember 2020 in Spandau

Wie kann eine Ausstellung Kinder vor sexuellem Missbrauch im Internet schützen? Eine Lernausstellung, die sich an Schulen und andere Einrichtungen richtet –
ist das für Kinder nicht furchtbar öde und verfehlt seinen Zweck? Diese Fragen haben wir uns gemeinsam mit der Landeskommission Berlin gegen Gewalt auch
gestellt und kamen zu dem Schluss, dass eine Ausstellung, die à la Frontalunterricht bloß Wissen eintrichtert, nicht die Lösung sein kann. Denn gerade wenn es
um komplizierte Themen geht, ist bei der Wissensvermittlung Kreativität gefragt.
Wir möchten Sie unterstützen und gerade jetzt – wo die Kinder vermehrt online sind – die Möglichkeit bieten, Ihre Kinder spielerisch über digitale Medien und
das Risiko Cybergrooming aufzuklären.
Organisation in Spandau: Innocence in Danger, Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, Bezirksamt Spandau: Frau B. Fischer, Kinderschutzkoordinatorin und Frau B.
Olsok, Regionale Koordination für schulische Prävention
Ort: Jugendgeschichtswerkstatt, Galenstr. 14, 13597 Berlin
Kontakt: info@jgwspandau.de


Zitadelle Spandau - closed but open!

closed but open!
 
wie alle Kultureinrichtungen sind auch die Museen und Ausstellungen der Zitadelle, das Gotische Haus, die Galerie Historischer Keller und das Kulturhaus Spandau bis voraussichtlich 30.11.2020 geschlossen. Alle vorgesehen Veranstaltungen in diesem Zeitraum müssen leider entfallen.
Die Zitadelle selbst ist aber von 8.00 bis 18.00 Uhr zugänglich.
Besonderes Highlight:
Die 40 Meter lange Installation im Außenraum zur gleichnamigen Ausstellung „SPREE-Cuts“ von Götz Lemberg ist für Besucher*innen zugänglich.
Die transdiskursive Veranstaltungsreihe „Feminist MagiX. Decolonial Inlets“ findet online statt und begleitet die von Alba D'Urbano und Olga Vostretsova kuratierte Ausstellung „disturbance: witch“ im ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst in der Zitadelle Spandau.
Bitte beachten Sie außerdem, dass der Termin für den traditionell am Ehrensonntag stattfindende Tag des offenen Ateliers auf der Zitadelle verschoben wird:

Alle Neuigkeiten zum Juliusturm und unseren Begleitveranstaltungen auf der Zitadelle

Alle Neuigkeiten zum Juliusturm und unseren Begleitveranstaltungen auf der Zitadelle
  1. Juliusturm wieder geöffnet!
  2. Shell we talk? In „Jein Danke!“ mit Bezirksstadtrat Gerhard Hanke
  3. Kuratorinnenführung „disturbance:witch“
  4. Online-Workshop „Feminist Magix – bug report“
  5. Performance „Ränder des Bekannten“
Juliusturm wieder geöffnet!
Nicht wie gewohnt, aber wieder geöffnet – der Juliusturm auf der Zitadelle.
Mit einem Ampelsystem wird gewährleistet, dass Besucher*innen der Zitadelle auf dem Weg hoch zum Juliusturm nicht auf andere Besucher*innen treffen und die Sicherheitsabstände in dem engen Treppenaufgang eingehalten werden können. Zusätzlich besteht in diesem Bereich eine Maskenpflicht.
// Öffnungszeiten: Fr. – Mi. 10 – 17 Uhr und Do. 13 – 20 Uhr
// Eintritt: normal 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
// Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Shell we talk? 
"Jein Danke! Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920" 
Ein moderiertes Gespräch mit Bezirksstadtrat Gerhard Hanke
// Donnerstag 29.10.2020, 18.00 Uhr 
// Zeughaus
 
In Erweiterung unseres Vermittlungsprogramms sind Sie jeden letzten Donnerstag im Monat herzlich zu unserem Art-After-Work-Format auf die Zitadelle eingeladen. Wechselnde Gäste wie Künstler*innen, Kurator*innen, Museumsakteur*innen – und diesmal der dienstälteste Bezirksstadtrat Berlins – werden Ihnen in dialogischer Runde Einblicke hinter die Kulissen des Museumsbetriebs geben, Ausstellungsinhalte kontextualisieren und (kunst-)geschichtliche Hintergründe erläutern – von Positionen der Gegenwartskunst bis hin zu Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit. Im Fokus stehen dabei ein lockerer Austausch, anregende Diskussionen, informative Gespräche sowie ein kultureller Start in den Feierabend. Lehnen wir uns also zurück, schalten wir die Synapsen ein, spitzen wir die Zungen und aktivieren wir die Hörmuschel – „Shell we talk?“
// Eintritt frei
Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „disturbance:witch
Dialogischer Rundgang mit Alba D’Urbano und Olga Vostretsova
// Samstag 31.10.2020, 13.00 Uhr
// ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst
Die Ausstellung disturbance:witch nähert sich der Thematik des Hexischen aus der Warte der zeitgenössischen Kunst. Im Fokus steht „der störende Faktor“, der an den festgefahrenen Machtverhältnissen rüttelt und der der Figur der Hexe innewohnt. Das Hexische, also „Anormale“, „Irrationale“, „Magische“ und „Verkehrte“ widerstrebt den tradierten Rollenmustern und Strukturen und stellt dadurch eine Gefahr für den Status Quo der zeitgenössischen Gesellschaften dar, die immer noch weiß und maskulin dominiert sind.
// Anmeldung bis zum 28.10.2020 unter: anmeldung@zitadelle-berlin.de
// Begrenzte Teilnehmer*innenzahl: 15 Personen
// Führung auf Deutsch
// Weitere Infos zur Ausstellung hier 
Online-Workshop „bug report: tuning to trans*feminist Xystem.crash“
Erstes Kapitel der trans-diskursiven Serie Feminist MagiX. Decolonial Inlets im Rahmen der Ausstellung „disturbance:witch“
// Samstag 31.10.2020, 16.00 Uhr
// Online
// Anmeldung erforderlich
In Form eines Fehlerberichts werden die eingeladenen Autor*innen Fehler an der Schnittstelle von Berechnung, Magie und dekolonialer Theorie beschreiben und problematisieren. Ein Fehlerbericht innerhalb der Berechnungspraxis ist ein Dokument, das detailliert beschreibt, was in einem Softwareabschnitt keine bestimmte Aufgabe erfüllt. Den Begriff erfand die Programmiererin Grace Hopper im Jahr 1946, als Operatoren eine Motte im Mark II-Computer fanden. Wir betrachten den Fehlerbericht als eine antirassistische und trans*feministische Praxis der affirmativen Kritik, die sich auf konzeptuelle, politische oder materielle Probleme innerhalb bestehender Systeme einstellt. In Anlehnung an Mozillas Richtlinien zum Schreiben von Fehlerberichten haben wir wichtige trans*feministische Debugging-Techniken destilliert, um Probleme innerhalb der Prozesse zu benennen, die Störungen, Abstürze und Gewalttätigkeiten verursachen. Nehmen Sie an einem Abend teil, an dem Sie Fehlerberichte lesen, weitere Implikationen diskutieren und der kollektiven Fehlersuche Zeit und Aufmerksamkeit widmen.
// Anmeldung Teilnahme unter: feministmagiX@hgb-leipzig.de 
 
Ränder des Bekannten. Grenzüberschreitung spielen
Ein Projekt von Ulrike Brand (Cello, Stimme), Ingo Reulecke (Tanz, Stimme), Heike Schmidt (Tanz, Stimme) 
// Sonntag 1.11.2020, 15.00 Uhr 
// Bastion Kronprinz (Außenbereich)
In der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation werden fortschreitend Grenzen geschlossen. Menschen ziehen sich auf vermeintlich sichere Inseln zurück, indem sie sich auf Bekanntes, Tradiertes und scheinbar Originäres berufen, sei es auf Religion, Herkunft, Sprache oder einfach Gewohnheiten. Die Welt wird enger. Offenheit verunsichert und Fremdes wird benutzt, um Angst zu schüren. In der Performance-Reihe „Ränder des Bekannten“ verwenden Ulrike Brand, Ingo Reulecke und Heike Schmidt beispielhaft nicht-festgelegte Formen der Kommunikation: Bewegung, Klang und vorsprachliche Laute sind universelle Verständigungsmittel. Aus ihnen entsteht das gemeinsame Erlebnis einer fließenden und teilbaren Wahrnehmung.
// Eintritt frei
// Anmeldung vor Ort
 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zitadelle| Museen und Ausstellungen | Am Juliusturm 64 | 13599 Berlin | 030 354 944 401 | presse@zitadelle-berlin.de | Webseite | Facebook | Instagram | Ansprechpartnerin: Claudia Sauerstein


Das gibt Theater – Das Kinderprogramm im Kulturhaus Spandau geht wieder los!

Das gibt Theater – Das Kinderprogramm im Kulturhaus Spandau geht wieder los!

Ab dem 5. November 2020 startet das Kinderprogramm im Kulturhaus Spandau.
Den Anfang machen dann Hops & Hopsi mit einer Halloween-Grusel-Spaß-Clown-Show für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren, mit Jonglage, Musik und Zauberei.

Weiter Protagonisten des Herbst- / Winterprogramms sind das Mausekind Jakob in der Herbstversion des Jahreszeitenquartetts, Dornröschen, Frau Holle, Der König
mit den Ringelsocken, der weihnachtsfestrettende Emil, der rote und der blaue Kerl aus David Mckee’s „Du hast angefangen“, Anna und schließlich Gordon & Tapir.

Alle Details dazu gibt es jederzeit im Internet unter www.kulturhaus-spandau.de.

Der allgemeinen Lage geschuldet läuft bei diesen Veranstaltungen natürlich manches etwas anders als gewohnt: Distanz und Hygieneregeln wollen eingehalten
werden.
Deshalb gibt es in der Regel auch jedes Stück an zwei Tagen, mit jeweils zwei Vorstellungen täglich zu sehen.

Die Anmeldung zu den Terminen erfolgt wie bisher telefonisch – 030 | 333 40 22 - oder per mail – info@kulturhaus-spandau.de.

Bezahlt wird auch wie gewohnt, direkt vor den Veranstaltungen und in Bar.
Der Einlass zu den Veranstaltungen beginnt 15 Minuten vor Beginn. Leider gibt es vor und nach den Vorstellungen keine Möglichkeit im Haus zum Verweilen und für
die Begleitpersonen der Kinder gilt im Haus Maskenpflicht, bis der Sitzplatz eingenommen ist.

„All dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier in erster Linie um gute Unterhaltung für den Nachwuchs geht“, so die Anmerkung des
Kulturstadtrats Gerhard Hanke, der diese Aktivitäten des Kulturhauses sehr begrüßt.


Neue Ausstellungen: Zitadelle und Gotisches Haus

„#WATISNDiskriminierung“ im Gotischen Haus
8.10. – 5.11.2020
/ Gotisches Haus | Breite Straße 32 | 13597 Berlin
/ Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di. – Sa. 10.00 – 18.00 Uhr, So. 12.00 – 18.00 Uhr
Info:
Im Rahmen des Projektes „#WATISNDiskriminierung?!“ haben die Jugendlichen des Peer-Netzwerk Spandau von Kompaxx e. V. einen Kunstwettbewerb ins Leben gerufen. Interessierte Kinder und Jugendliche konnten ihre Wahrnehmungen, Ideen und Gefühle zum Thema Diskriminierung künstlerisch umsetzen und einreichen.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden ab 8.10.2020 im Gotischen Haus gezeigt.
„Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945“ auf der Zitadelle
8.10.2020 – 21.3.2021
Info:
75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geraten folgende Worte an die schockierte – aber nicht überraschte – Öffentlichkeit: „Wir können nachher immer noch alle [Migranten] erschießen. Oder vergasen, oder wie du willst.“ (Der ehemalige AfD-Sprecher Christian Lüth am 23.2.2020.).
Die Wanderausstellung „Immer wieder?“ bekommt tatsächlich immer wieder neue, aktuelle Beispiele geliefert, wie sich extrem rechtes Gedankengut und rechtsterroristische Taten in Deutschland erhalten, neu verbreiten und Menschenleben zerstören. Aber nicht erst seit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ gibt es hasserfüllte Anschläge und Versuche, die Demokratie der Bundesrepublik über die Etablierung einer rechtspopulistischen Partei zu untergraben. Die Kurator*innen der Ausstellung erzählen beispielhaft von zehn Ereignissen seit 1945, die unterschiedlichen Aktionsfeldern der extremen Rechten zuzuordnen sind. Gleichzeitig dokumentieren sie aber auch den politischen Missbrauch der Ereignisse, der in der Zeit des Kalten Krieges als Symptom für das jeweils zu übertrumpfende System dargestellt wurde. Die DDR brachte die Rechtsextremist*innen mit der kapitalistischen Gesellschaft der BRD in Zusammenhang, die BRD versuchte, Anschläge als „False-Flag-Aktionen“ von Kommunist*innen (bezahlt von der SED) zu deklarieren. Selbst 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wird die Verantwortung auf Fehler vergangener Regierungen geschoben, statt viele Faktoren im Zusammenspiel zu berücksichtigen. Die Ausstellung thematisiert aber auch den erstarkenden gesellschaftlichen Widerstand in Deutschland, insbesondere seit den 1960er Jahren. Damit macht sie Hoffnung, dass unsere Demokratie unerschütterlich ist und bleibt in ihrem Willen zu streitbarem, aber menschlichem Miteinander. Und diese Hoffnung wird auf der Zitadelle mit allen Vermittlungsangeboten unterstützt, so auch mit dieser Ausstellung.
Eine Ausstellung von antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e. V. (apabiz) und Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V.
/ Zitadelle | Am Julisturm 64 | 13599 Berlin
Künstler-und-Kuratorinnen-Führung in der Ausstellung „Haut, Stein“
9.10.2020, 17.00 Uhr
 
Künstler-und-Kuratorinnen-Führung mit Jakob Ganslmeier und Dr. Urte Evert durch die Foto-Ausstellung zu entfernten nationalsozialistischen Tätowierungen und architektonischen Symbolen. In der dialogischen Führung ist es möglich, Fragen zu den Hintergrundgeschichten der abgebildeten Austeiger*innen aus der Neonazi-Szene, aber auch zu dem Interesse des Künstlers im Hinblick auf eine spezielle Ästhetik zu stellen.

/ Teilnehmer*innenzahl begrenzt auf 18 Personen
/ Anmeldung per E-Mail an: merit.hutzler@zitadelle-berlin.de
/ Ausstellungszeitraum: 14.8.2020 – 14.2.2021 
/ weitere Infos zur Ausstellung hier
/ Bastion Kronprinz | Zitadelle | Am Julisturm 64 | 13599 Berlin

Zwei mal Kunst-am-Bau für Spandau

Zwei mal Kunst-am-Bau für Spandau

Im August fanden zwei Preisgerichte für Kunst-am-Bau Wettbewerbe in Berlin-Spandau statt. Gewonnen haben die beiden renommierten Berliner Künstler Axel Anklam
für die Musikschule Spandau und Kai Schiemenz für den Sport-Jugend-Club SJC Wildwuchs in der Spandauer Wilhelmstadt.

Zu sehen sind diese beiden und alle weiteren eingereichten Entwürfe in einer Ausstellung im ZAK – Zentrum-für-aktuelle-Kunst auf der Zitadelle Spandau zu den
allgemeinen Öffnungszeiten. Laufzeit 11.9. – 27.12.2020.

Musikschule Spandau
Eingeladener Wettbewerb mit 7 Teilnehmer*innen

Axel Anklam/Jenny Brockmann/Friederike Feldmann/
Tom Früchtl/Ulrike Mohr/Matej Rízek/Gloria Zein

Gerhard Hanke, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, führt dazu aus:
„Nach umfangreicher Sanierung der neuen Musikschule Spandau wurde im Rahmen des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs eine künstlerische Arbeit gesucht, die dem doch etwas
dunkel anmutenden Gebäude eine neue Botschaft verleiht – nämlich, dass sich hier täglich Hunderte von Kindern und Jugendlichen sowie junge Erwachsene der Musik
mit all ihren Facetten widmen. Die Schwere und Solidität des Gründerzeitgebäudes soll einem neuen, offeneren Verständnis von Musik und Pädagogik weichen.“


Gewonnen hat der Künstler Axel Anklam mit seinem Beitrag „Berliner Luft“. Mit einer allegorischen Anspielung gelingt es dem Künstler, die Aufgabenstellung des
Wettbewerbs treffend zu formulieren, wenn er schreibt: „Ein Windzug weht durch die Altstadt von Spandau, verfängt sich in den Blättern der Bäume, ein leichtes
Rascheln ertönt, Fußgänger ziehen vorüber – alles ist im Fluss, im Rhythmus. Auf der Fassade der Spandauer Musikschule bewegen sich kleine goldene Flächen,
wollen es den Blättern
gleichtun. Paillettenartig aufgereiht bilden sie als Fries an der Backsteinfassade die Notation einer Melodie.“

Sport-Jugend-Club SJC Wildwuchs
Eingeladener Wettbewerb mit 7 Teilnehmer*innen

Raphael Beil/Birgit Cauer Reinhard/Haverkamp/Vanessa Henn mit Michael Witte/Kai Schiemenz/Marina Schreiber/
Michael Konstantin Wolke

Gerhard Hanke, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, führt dazu aus:
„Seit über sechzig Jahren gibt es in der Götelstraße eine Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung für die Wilhelmstadt und angrenzende Stadtteile. Seit Mai 1998
heißt diese Einrichtung „Sport-Jugend-Club Wildwuchs“ und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bezirksamts Spandau und der Gesellschaft für Sport- und
Jugendsozialarbeit. Sport, Aktivität, Natur und Nachhaltigkeit sind die Themen, mit der sich die Einrichtung SJC Wildwuchs identifiziert. Diese Werte versucht
sie den Jugendlichen im sozialen Brennpunktgebiet weiterzugeben und zu vermitteln.“

Im Kunst-am-Bau-Wettbewerb für den SJC Wildwuchs hat sich die Arbeit „Mobilis in Mobile“ des Künstlers Kai Schiemenz durchgesetzt. „Mobilis in Mobile“ sieht
ein Windrad vor, das eine Pumpe antreibt, welche Regenwasser aus einer Zisterne auf einen natürlichen Findling pumpt. Das Wasser treibt auf dem Stein
angebrachte Wasserspiele an und fließt letztendlich wieder in den Boden zurück. Dieser technisch generierte Kreislauf spiegelt die Witterung und damit das Klima
wider, indem Wind und Niederschlag veranschaulicht werden. Im Gegensatz zu einer Wetterstation, die das Wetter in Zahlen, Tabellen und Symbolen aufzeichnet,
verbildlicht „Mobilis in Mobile“ von Kai Schiemenz das Wetter auf „eigene Weise“.


bis 3.1.2021 - Zitadelle Ausstellung: 75 Jahre Kriegsende – was in Spandau übrig bleibt

75 Jahre Kriegsende – was in Spandau übrig bleibt
Video-Installation „Haut, Stein“ von Jakob Ganslmeier
Kurzinfo:
Anlässlich des diesjährigen Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges sind im Raum der nationalsozialistischen Denkmäler im Proviantmagazin temporär Objekte und Installationen zu sehen, die die Spuren jener Zeit in unserer Gegenwart thematisieren. Das Augenmerk liegt auf dem Phänomen der zumeist sichtbaren Versuche, nationalsozialistische Symbole und Zeichen der Wehrmacht unsichtbar zu machen.
// Laufzeit: 29.5.20203.1.2021

// Es gelten die regulären Eintrittspreise der Zitadelle.

// Zitadelle Spandau, Proviantmagazin / Am Juliusturm 64 / 13599 Berlin / Fr- Mi 10 - 17 Uhr, Do 13 - 20 Uhr / www.zitadelle-spandau.de
// Die beigefügte Abbildung kann im Rahmen einer aktuellen Berichterstattung über oder Hinweis auf die Veranstaltung verwendet werden und sollte dann mit folgendem Copyrighthinweis angegeben werden, eine Verwendung in den sozialen Netzwerken ist nicht gestattet.

Abb. 1: © Jakob Ganslmeier, Aus der Serie „Haut, Stein“, 2019, C-Print
Mehr Infos:
Neben der sogenannten Hakenkreuzglocke der evangelischen Kirchengemeinde Wichern-Radeland ist seit dem 29. Mai 2020 eine Video-Installation zum Projekt „Haut, Stein“ des Fotografen und Künstlers Jakob Ganslmeier (*1990) zwischen den dauerhaft ausgestellten nationalsozialistischen Denkmälern zu sehen: Die bisweilen deutlich erkennbare Entfernung von historischen NS-Symbolen in der Architektur des öffentlichen Raums weckte auch Ganslmeiers Interesse. Mit Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt er die wenig gelungene oder gänzlich unterlassene Entnazifizierung an Häuserwänden und Fassadenreliefs einzeln sowie im räumlichen Zusammenhang mit anderen Gebäuden und Straßen. Das Gesamtprojekt bringt die historische Komponente in aktuellen Zusammenhang, indem individuelle Lebensgeschichten ehemaliger Neonazisein einbezogen werden. Auf Farb-Porträts dokumentiert der Künstler seit Jahren den Prozess der langwierigen Entfernung oder Veränderung von rechtsextremen Tätowierungen.
Als Intervention auf der Zitadelle stellt Ganslmeier mit seinem Projekt „Haut, Stein“ genau jene Frage, die auch das Stadtgeschichtliche Museum Spandau an dieser Stelle diskursiv thematisieren möchte:
„Was haben der Zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus mit uns heute zu tun?“
Gerade in diesem Jahr treffen vielfältige Gedenkveranstaltungen auf Schlussstrich-Debatten, Mahnungen auf heftige Gegenwehr, Verantwortungsgefühl auf Wut. Die gegenwärtigen Stimmen der historischen Zeit gehören jetzt den „Kriegskindern“ aller Nationen, deren grauenhafte Erlebnisse gehört werden sollten und durchaus zu Verständnis für heutige kriegstraumatisierte Geflüchtete führen könnten. Wie also kann die heutige Gesellschaft mit diesen vergangenen und dennoch allgegenwärtigen Spuren umgehen?
Nicht alle Begleitveranstaltungen dazu können aufgrund der Corona-Maßnahmen wie geplant stattfinden. Aber wie überall in Spandau arbeiten wir an Lösungen, um einen Informations- und Diskussions-Austausch mit den Besucher*innen zu ermöglichen. Dazu möchten wir Sie bitten, uns Ihre Gedanken als E-Mail (Kriegsende@zitadelle-berlin.de) oder als Facebook- und Instagram- Kommentar mitzuteilen – wenn Sie wünschen, mit Erlaubnis zur Veröffentlichung innerhalb der Ausstellung:
#KriegsendeSpandau #75JahreKriegsende



1000x Berlin Bilder und Geschichten einer Großstadt

1000x Berlin
Bilder und Geschichten einer Großstadt
Neue Fotoreihen aus Spandau
 
W"ir möchten Sie darauf hinweisen, dass unsere Spandauer Fotoreihen des Online-Portals „1000x Berlin ab dem 13.9.2020 durch neue historische Serien ergänzt werden. Sie geben einen Einblick in die hundertjährige Geschichte des Bezirks Spandaus anhand vielfältiger Themen, wie beispielsweise Sport, Ausflugslokale, Handwerk und Gewerbe, aber auch Schifffahrt und Kindheit.
 
Die Aufnahmen zeigen u. a. Kinder beim Spiel mit dem Rhönrad, den letzten Spandauer Pferdemarkt im März 1929 sowie Besucher*innen des Trödelmarktes auf dem Askanierring. Die Fotos erinnern nicht nur an fast vergessene Ereignisse, sondern lassen Betrachter*innen verschiedenste Plätze, Anlagen und Stadtteile Spandaus (wieder)entdecken. Sie porträtieren zudem die Spandauer Fleischerinnung, den Geigenbauer Andreas Zimmermann und die Familie Werner in der Silvesternacht 1930. Die Fotoreihen sind unter www.1000x.berlin abrufbar.
 
Info:
 
Anlässlich des diesjährigen Jubiläums von Groß-Berlin gibt das Online-Portal „1000x Berlin“ faszinierende Einblicke in wichtigste Kapitel der Berliner Stadtgeschichte. Über 1000 Fotografien aus den Sammlungen der Berliner Bezirksmuseen, des Stadtmuseums Berlin, des Landesarchivs Berlin und weiterer Institutionen zeigen, wie sich die Stadt von 1920 bis zur Gegenwart verändert hat. Sie zeugen von einer Metropole, die quasi über Nacht durch Beschluss aus Städten, Landgemeinden und Gutsbezirken entstand.
 
Über 150 thematische Fotoserien von „Berlin bewegt sich“ über „Berlin wohnt“ bis „Berlin vergnügt sich“ erzählen, wie sich Berlin in den vergangenen 100 Jahren verändert hat. Sie spiegeln die vielfältigen Gesichter Berlins von den Rändern bis ins Zentrum und seinen Kiezen und Bezirken wider. Welche sozialen, kulturellen und politischen Umbrüche die Menschen in dieser Zeit erlebt haben, veranschaulichen beispielhaft 50 illustrierte Biografien.
 
Das Portal lädt zudem alle Besucher*innen ausdrücklich dazu ein, durch das Hochladen eigener Fotografien ihr persönliches Berlin sichtbar machen.
 
Das Stadtgeschichtliche Museum Spandau ist bisher mit zehn thematischen Fotoreihen im Onlineportal vertreten, darunter Industrie, Siedlungsbau und Architektur, Nahverkehr, Innerdeutsche Grenze sowie Wassersport. Fünf biografische Porträts stellen Persönlichkeiten wie den Direktor der Freilichtbühne Otto de Nolte, den Heimatforscher und Klempnermeister Albert Ludewig und die Verlegerin Ingrid Below-Lezinsky vor.

UNVERGESSEN – Jüdisches Leben in Spandau

UNVERGESSEN – Jüdisches Leben in Spandau
Ausstellung auf der Zitadelle und Buchveröffentlichung

„UNVERGESSEN-Jüdisches Leben in Spandau“ verbindet mehrere Ausstellungen der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, die alle gemeinsam mit jungen SpandauerInnen
entstanden sind. Mit den Ausstellungen „Das Hannes-Projekt“, „Die jüdische Familie Stein“, „UNVERGESSEN-Die Pogromnacht in Spandau vor 80 Jahren“ und der
Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ des Evangelischen Kirchenkreises Spandau sowie weiteren Materialien aus dem Archiv der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, die
hier erstmalig zu einer großen Ausstellung zusammengeführt wurden, soll an das erinnert werden, was in Spandau während der Zeit des Nationalsozialismus
passierte:
Ausgrenzung, Entrechtung, Raub, Vertreibung und Flucht, Zwangsarbeit, Deportation und Ermordung. Dies bestimmte das Leben der jüdischen Familien in
Deutschland, in Spandau. Die Biografien vieler SpandauerInnen jüdischen Glaubens erzählen in dieser großen Ausstellung davon.
Gleichzeitig ist die Dokumentation von dem Projekt und der Ausstellung „UNVERGESSEN-Die Pogromnacht in Spandau vor 80 Jahren“, die 2018 stattfand, erschienen.
Das umfangreiche Buch ist im Buchshop auf der Zitadelle, in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung in der Carl-Schurz-Strasse sowie in der
Jugendgeschichtswerkstatt erhältlich. Der Preis beträgt 12 Euro.

Ort: Zitadelle Spandau; ZAK- Zentrum für Aktuelle Kunst, 2. Obergeschoss,
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Öffnungszeiten: 02.09. – 13.12.2020, Freitag bis Mittwoch von 10:00-17:00 Uhr, Donnerstag von 13:00-20:00 Uhr


Die Wilhelmstadt-bietet Kieztouren – Einblicke in die Vergangenheit und die Geschäfte von heute

Die Wilhelmstadt-bietet Kieztouren – Einblicke in die Vergangenheit und die Geschäfte von heute

Das Online-Gewerbeportal der Wilhelmstädter Gewerbetreibenden wilhelmstadt-bietet.de wächst stetig. Im September und Oktober 2020 besteht nun die Möglichkeit,
einige der Geschäftsinhaber persönlich im Rahmen der Wilhelmstadt-bietet Kieztouren kennenzulernen. Die vier Themen-Touren, durchgeführt von der professionellen
Stadtführerin und Spandauerin Birgit Ohström, halten nicht nur interessante Fakten zur bewegten Geschichte der Wilhelmstadt bereit, sondern geben auch einen
Einblick in den Geschäftsalltag ausgewählter ansässiger Unternehmen. Auf jeder Tour werden drei unterschiedliche Geschäfte, Gastronomen und Dienstleister
besucht, die mit ihren Angeboten die Wilhelmstadt prägen und bereichern sowie kleine Überraschungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kieztouren
bereithalten.

Die stadtgeschichtlichen Schwerpunkte der vier Touren reichen von den Namensgebern der Wilhelmstädter Straßen über die Geschichte des Spandauer Burgwalls bis
hin zum Siedlungsbau sowie der Bedeutung der Wilhelmstadt im Kalten Krieg und finden an den folgenden Tagen statt:

Tour 1
Who is Who – Wilhelmstädter Straßennamen
Samstag, 19.09.2020, 10.00 – 12.30 Uhr

Tour 2
Zurück in die Vergangenheit - Der Spandauer Burgwall
Freitag, 02.10.2020, 16.00 – 18.30 Uhr

Tour 3
Kalter Krieg in der Wilhelmstadt - Briten und andere Schutzmächte
Samstag, 10.10.2020, 10.00 – 12.30 Uhr

Tour 4
Siedlungsbau in der Wilhelmstadt
Freitag, 16.10.2020, 16.00 – 18.30 Uhr

„Die Kiezspaziergänge sind eine außergewöhnliche Chance, mehr über die vergangenen und heutigen Entwicklungen in der Wilhelmstadt zu erfahren und mit den
Wilhelmstädter Gewerbetreibenden persönlich ins Gespräch zu kommen“, betont Frank Bewig, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit.


Die Wilhelmstadt-bietet Kieztouren werden vom Geschäftsstraßenmanagement Wilhelmstadt im Rahmen des Förder- und Sanierungsgebiets Spandau-Wilhelmstadt
unterstützt. Weitere Informationen gibt es in den teilnehmenden Geschäften oder unter https://wilhelmstadt-bietet.de/kieztouren/. Eine Anmeldung ist
erforderlich und auf der genannten Internetseite möglich. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf fünf Euro pro Person.


Start der Herbst/Wintersaison des Kulturhauses in der Zitadelle

Start der Herbst/Wintersaison des Kulturhauses in der Zitadelle
Letzten Veranstaltungen in der Freilichtbühne an der Zitadelle

Noch bis zum 20.09.2020 wird es einige Open-Air-Veranstaltungen in der Freilichtbühne an der Zitadelle geben, u.a. ein Konzert der A-cappella-Formation basta,
die Familien Clowns-Show von Hops & Hopsi sowie die Kiezpoeten mit dem „Eagel Slam Open Air“. Im Anschluss verabschiedet sich die Bühne in die Winterpause und
erwacht dann im Juni 2021 pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum frisch renoviert.

Mit dem Abschluss der Freilichtbühne beginnt inhäusige die Saison des Kulturhauses, nur in diesem Herbst nicht im Kulturhaus Spandau direkt.
Ob der räumlichen Enge des Kulturhauses und der gebotenen Abstandsregeln der Zeit geht das Kulturhaus ins Exil und veranstaltet vorerst sein Programm im
Gotischen Saal und in den Italienischen Höfen der Zitadelle.

Der Eintrittskartenverkauf hierfür findet weiterhin hauptsächlich online statt.
Allerdings kann man für die Veranstaltungen ab Herbst auch Karten analog in der Touristen-Information im Gotischen Haus erwerben.
Eine Abendkasse wird es bei den Veranstaltungen auch weiterhin nicht geben.
Das Büro des Kulturhauses steht mit Informationen immer Mo. – Mi. 9 -15 Uhr und Do. 12 -17 Uhr zur Verfügung, jedoch ohne Kartenvorverkauf.

Kulturstadtrat Gerhard Hanke zeigt sich sehr zufrieden, dass die Möglichkeiten der Veranstaltungsdurchführung in Spandau, unter Einhaltung aller
Hygienevorschriften auch für die kältere Jahreszeit gegeben sind.


Neue Sonderausstellungen und Begleitveranstaltungen

75 JAHRE KRIEGSENDE - JÜDISCHES LEBEN IN SPANDAU
RECLAIMING SPACE: AUSSTELLUNG, VORTRAG & WORKSHOP
KÜNSTLERINNENGESPRÄCH & FÜHRUNG

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vertreter*innen der Presse,
 
gern möchten wir Sie auf unsere Sonderausstellungen, welche sich unter dem Titel „75 Jahre Kriegsende – was in Spandau übrig bleibt“ mit den Spuren jüdischen Lebens in Spandau beschäftigen, aufmerksam machen.
 
Wir informieren Sie außerdem über unsere Begleitveranstaltungen zu den Ausstellungen „disturbance:witch“ (11.9.-27.12.2020 im ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst) und „ZEIT, ORT, RAUM - eine künstlerische Archäologie“ (24.6.-6.9.2020 in der Galerie Historischer Keller).
 
Wir freuen uns zudem Ihnen mitteilen zu können, dass ab dieser Woche die Exerzierhalle auf der Zitadelle wieder für Besucher*innen zugänglich ist.
 
Sonderausstellung im ZAK: Jüdisches Leben in Spandau
75 Jahre Kriegsende – was in Spandau übrig bleibt
 
 
Info:
 
Anlässlich des diesjährigen Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges zeigen wir auf der Zitadelle Ausstellungen und Interventionen, die die Spuren jener Zeit in unserer Gegenwart thematisieren.
 
Was haben der Zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus mit uns heute zu tun?
 
Das gesamte Gelände der Zitadelle ist noch immer durchsetzt von den Resten des Heeres-Gasschutz-Laboratoriums, das hier 1935 eingerichtet wurde, um – völkerrechtswidriges – Kampfgas zu erforschen und zur Einsatzreife zu bringen. Auch im Boden befinden sich vermutlich trotz diverser Kampfmittelräumungen noch Spuren des Krieges.
 
Unsichtbar – aber alles andere als ohne Einfluss – sind die Erinnerungen der Spandauer*innen an die Kriegszeit. Jahrzehnte des individuellen Erinnerns oder Schweigens, des ausgesprochenen Traumas oder allzu stillen Leids, des Leugnens oder Anklagens hinterlassen ihre Spuren in den Familien, bei den Nachgeborenen, aber auch in der gesamten Gesellschaft – und prägen sichtlich heutige Verhaltensmuster und Denkweisen.
 
Ein besonderes Phänomen hierbei sind die – zumeist sichtbaren – Versuche, nationalsozialistische Symbole und Zeichen der Wehrmacht unsichtbar zu machen.
 
In diesem Zusammenhang zeigen wir vom 11.5. bis 20.12.2020 die Interventionen in der Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“. Vom 14.8.2020 bis 14.2.2021 läuft in der Bastion Kronprinz die Ausstellung „Haut, Stein“, die den Ausstieg ehemaliger Neonazis sowie den Umgang mit historischen NS-Symbolen in der Architektur des öffentlichen Raums thematisiert. Mit den Spuren jüdischen Lebens in Spandau beschäftigen wir uns in den Ausstellungen „UNVERGESSEN – Die Pogromnacht 1938 in Spandau“ und „Über jüdisches Leben in Spandau“ der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau. Ergänzt werden diese durch die Ausstellung „Wir waren Nachbarn“ des Evangelischen Kirchenkreises Spandau. Alle Ausstellungen sind vom 2.9. bis 13.12.2020 im 2. Obergeschoss des ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst zu sehen.
 
Zitadelle Berlin | Bastion Kronprinz | Am Julisturm 64 | 13599 Berlin | Fr.-Mi. 10-17 Uhr, Do. 13-20 Uhr

Ansprechpartner*innen:
Carmen Mann (030 / 354 944 -300, Fax 030 / 354 944 -296
carmen.mann@zitadelle-berlin.de)
Uwe Hofschläger von der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau
(030 / 336 076 10, Fax 030 / 336 076 20, info@jgwspandau.de )
 
 
 


Der Spandauer Weihnachtsmarkt zieht auf die Zitadelle Spandau

Der Spandauer Weihnachtsmarkt zieht auf die Zitadelle Spandau

Coronabedingt in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt in gewohnter Form in der Altstadt Spandau

Das 20. Jahr im Bestehen der Bezirksmarketinggesellschaft Partner für Spandau ist bedingt durch die Corona-Pandemie geprägt von Verschiebungen, Absagen und Veränderungen. Nachdem bereits alle Sommerevents zunächst verschoben und dann abgesagt werden mußten, ist nun das älteste und traditionsreichste Spandauer Stadtfest, der Spandauer Weihnachtsmarkt, betroffen.

Der bereits am 10. Januar 2020 beantragte 47. Spandauer Weihnachtsmarkt kann in diesem Jahr nicht auf den engen Straßen und Plätzen der Altstadt Spandau durchgeführt werden. Dies teilte das Gesundheitsamt Spandau der Bezirksmarketinggesellschaft mit einem Schreiben vom 04.08.2020 mit.

Schon in den letzten Wochen gab es diverse Treffen und Gespräche mit dem zuständigen Gesundheits- und Baustadtrat Frank Bewig und der Spandauer Amtsärztin Frau Gudrun Widders. Bereits früh wurde auch Stadtrat Gerhard Hanke, zuständig u.a. für Kultur und Wirtschaft, mit in die Gespräche einbezogen, um mögliche Alternativen im Falle einer Absage zu erarbeiten.

Partner für Spandau Geschäftsführer, Sven-Uwe Dettmann, führt aus: „Was wir nun schon seit einigen Monaten befürchtet haben, ist jetzt Realität geworden. Die Auflagen für eine Großveranstaltung in einem öffentlichen Raum wie der Altstadt Spandau, sind in diesem Jahr nicht vereinbar mit den örtlichen Gegebenheiten einer urbanen Altstadt mit ca. 120 Geschäften, Kaufhäusern, Büros und Praxen sowie Mietwohnungen und deren Besuchern und Bewohnern. Wir bedauern dies sehr für alle Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern, aber auch für unsere vielen langjährigen Teilnehmer und Kunden.

Umso mehr freut es uns, das der Spandauer Weihnachtsmarkt nicht ersatzlos ausfällen muss, sondern das es uns mit Hilfe der Stadträte Hanke und Bewig gelungen ist allen Besuchern und Teilnehmern eine attraktive Alternative auf der Zitadelle Spandau anzubieten!“

Die Zitadelle Spandau bietet uns alle Möglichkeiten die geforderten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten und bietet dennoch allen Besuchern ein attraktives und romantisches Umfeld für eine stilvolle Weihnachtsveranstaltung. Der Innenhof der besterhaltenen Renaissancefestungen Nordeuropas wird dem Spandauer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr eine neue Heimat geben.
Weihnachtliche Dekoration mit geschmückten und beleuchteten echten Weihnachtstannen unterschiedlicher Größe und Illumination der historischen Gebäude durch farbige in Szenesetzung, versetzen den Besucher in vorweihnachtliche Stimmung.

Feuerkörbe sorgen für weitere optische Reize und erwärmende Ort die zum Aufenthalt und Verweilen in der kalten Jahreszeit einladen.

Weitere Attraktionen sind geplant:

  • Schlittschuhbahn
  • Eisstockschießen
  • Weihnachtskrippe mit lebenden Schafen
  • Winter-Open-Air-Freilichtkino (z.B. Die Feuerzangenbowle, Pippi Langstrumpf und das Weihnachtsfest, Weihnachts-Klassiker in schwarz-weiß und Farbe usw.)
  • Winterliche Kutschfahrt über das Zitadellengelände
  • Turmbläser spielen bekannte Weihnachtslieder von den Balkonen, Emporen und dem Juliusturm
  • Mittelalterlich gewandete Künstler spielen auf historischen Instrumenten alte Melodeyen
  • Historische Fahrgeschäfte für Kinder, z.B. Kinderkarussell / Kettenkarussell sorgen für Freude und Unterhaltung
  • Am Familientag gibt es reduzierte Preise bzw. spezielle Familientagsangebote
  • Der Parkplatz für Besucher am Zitadellenweg sorgt für kurze Wege

Hygienekonzept:

Entsprechend der derzeit gültigen Vorordnungen des Landes Berlin und in Absprache mit dem Gesundheitsamt Spandau wird die maximale Höchstgrenze für die gleichzeitig anwesenden Besucher festgelegt. Derzeit gehen wir von ca. 3.000 – 5.000 Personen gleichzeitig anwesend als maximale Besucherzahl aus.
Abstandregeln an den Ständen, in den Warte- und Aufenthaltsbereichen werden entsprechend den gültigen Vorschriften gekennzeichnet und durchgesetzt.

Hygienemaßnahmen, speziell an den Gastroständen werden ebenfalls mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und an die teilnehmenden Gastronomen weitergegeben.
Alle Stände sollen mit entsprechendem Spuckschutz ausgestattet werden, um Besuchern und Personal größtmögliche Wohlfühlqualität zu bieten.

Für die Glühweintassen wird derzeit noch ein spezielles Pfand- und Spülsystem erarbeitet, das die Anzahl der Kontakte auf ein Minimum reduziert, die Sauberkeit aber auf ein Höchstmaß steigert.

Veranstaltungs-Zeitraum:

Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau

Montag, 23. November bis Mittwoch, 23. Dezember 2020

31 Veranstaltungstage

Die Schlittschuhbahn bleibt bis ins neue Jahr allen Wintersportlern erhalten. Derzeit ist ein Betrieb bis Mitte Februar / Ende der Winterferien geplant.

Eintrittspreis:
Der Eintritt auf dem Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau ist an allen Tagen frei.
Besucher die die Museen und Ausstellungen besuchen möchten, können wie auch sonst ein Ticket für 4,50 € erwerben.

Öffnungszeiten:*

Montag             10 / 14 - 20 Uhr

Dienstag            10 / 14 - 20 Uhr

Mittwoch           10 / 14 - 20 Uhr

Donnerstag       10 / 14 - 20 Uhr

Freitag               10 / 14 - 22 Uhr

Sonnabend        10 / 12 - 22 Uhr

Sonntag              10 / 12 - 20 Uhr

Die Zitadelle Spandau öffnet täglich um 10 Uhr für ihre Besucher. Die Stände des Weihnachtsmarkts werden Wochentags ab 14 Uhr und an den Wochenenden ab 12 Uhr für die Besucher geöffnet.

Der traditionelle Spandauer Weihnachtsbaum, der in diesem Jahr natürlich wieder aus dem Fichtelgebirge kommt, wird aber auf jeden Fall auf dem Marktplatz Spandau aufgestellt und beleuchtet.

www.spandauer-weihnachtsmarkt.de


Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche

Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche

Rund um den Hahneberg lässt sich die gefiederte Vielfalt nun auch mit dem Smartphone erkunden.

Was fliegt denn hier, wer singt denn da? Ein Besuch am Hahneberg lohnt sich immer: Farbenfrohe Falter, flatternde Fledermäuse, seltene Singvögel – auf Spandaus
höchste Erhebung ist immer viel tierischer Betrieb.

Zumindest die gefiederte Vielfalt am und um den Hahneberg lässt sich nun auch mit dem Smartphone erkunden. Denn ab sofort erlauben Infotafeln mit QR-Code die
Nachverfolgung der Vogelfauna über die letzten 15 Tage. Über den verknüpften Link lässt sich dabei genau erfahren, welche Vogelarten aktuell im Gebiet gesichtet
und gemeldet wurden. Eine Zusatzfunktion ermöglicht die Ansicht der weniger häufigen oder sogar eher seltenen Arten, wie beispielsweise Sperber, Schwarzkehlchen
oder Seidenschwanz. Erfahrene Vogelliebhaber können Ihre Sichtungen über ornitho.de direkt zu der Liste hinzufügen und so ihr Wissen unmittelbar mit anderen
teilen.

An insgesamt sechs markanten Standpunkten wurden durch das Umwelt- und Naturschutzamt in Abstimmung mit dem Straßen- und Grünflächenamt und in Kooperation mit
der Naturschutzstation Hahneberg diese Infoschilder angebracht. Sie sind leicht anhand des großen Vogelmotivs zu erkennen. Die erste Tafel befindet sich direkt
neben der Naturschutzstation Hahneberg – einem Anlaufpunkt der Umweltbildung für jung und alt. „Unser Ziel ist es, den Hahneberg mit allen Sinnen, für alle
Generationen erlebbar zu machen“ so Lucia Kühn, Projektleiterin der Station. Zusätzlich zu den zahlreichen interaktiven Aktionsangeboten vor Ort
(https://naturschutzstation-hahneberg.de/angebot) ermöglichen nun auch die QR-Tafeln, neugierige Naturliebhaber jeden Alters für die lebendige Vielfalt vor
Ort zu sensibilisieren.

Mit dem für Besucher gut erreichbaren Landschaftsschutzgebiet „Hahneberg und Umgebung“, dem benachbarten Naturschutzgebiet „Fort Hahneberg“ mit gleichnamigen
Fauna-Flora-Habitatgebiet, trägt das Areal maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Berlin-Spandau bei. Der Landschaftspflegeverband Spandau e.V.
kümmert sich mit Hilfe von Beweidung um die Offenhaltung der Kulturlandschaft, auf die beispielsweise Bodenbrüter wie die Feldlerche und das Rotkehlchen zum
Anlegen ihrer gut getarnten Nester angewiesen sind.

Die Naturschutzstation Hahneberg freut sich auf Ihren Besuch. Bei Rückfragen stehen Ihnen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umwelt- und
Naturschutzamtes gern zur Verfügung.


Zitadelle-Infos

Dauerhaft erweitertes Angebot für öffentliche Führungen auf dem Gelände!
Bereits seit Juli finden jeden Samstag und Sonntag um 11 Uhr sowie um 14 Uhr öffentliche Führungen über das Gelände der Zitadelle statt. Unser erweitertes Führungsangebot wird auch für die nachfolgende Monate gelten.
Eine der besterhaltenen Renaissancefestungen Europas, eine einzigartige Sammlung jüdischer Grabsteine aus dem Spätmittelalter, Museen und Ausstellungen moderner Kunst – die Zitadelle ist Kulturstandort und Geschichtsinsel. Mit ihrer außergewöhnlichen Geschichte hält sie für alle Besucher*innen Interessantes parat. Die öffentliche Zitadellenführung gibt Einblick in die bewegte Historie des Ortes und führt Sie von den Baumeistern im 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert.
Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmer*innenzahl auf 15 Personen begrenzt. Eine Vorreservierung ist leider nicht möglich. Bitte tragen Sie sich vor Ort in unsere Anmeldeliste ein. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Bis auf weiteres ist der Juliusturm für Besucher*innen leider geschlossen.

// 3 € p. P. zzgl. Eintritt
// Zitadelle Berlin | Am Julisturm 64 | 13599 Berlin | Fr-Mi 10 – 11 Uhr, Do 13 – 20 Uhr

Die Bastion Kronprinz und das ZAK - Zentrum für Aktuelle Kunst (Alte Kaserne) befinden sich auf der Zitadelle, während das Gotische Haus in der Spandauer Altstadt liegt.
// Öffnungszeiten Zitadelle: Fr.-Mi. 10-17 Uhr, Do. 13-20 Uhr
// Öffnungszeiten Gotisches Haus: Mo. geschlossen, Di.-Sa 10-18 Uhr, So. 12-18 Uhr
// Eintritt Zitadelle: normal 4,50 €, ermäßigt 2,50 €
// Eintritt Gotisches Haus: frei
SAVE THE DATE Ausstellungseröffnung 
„Haut, Stein“ Fotografien von Jakob Ganslmeier
Am 13.8.2020 wird die Ausstellung "Haut, Stein" in der Bastion Kronprinz eröffnet. In seinem fotografischen Projekt thematisiert Jakob Ganslmeier den Ausstieg ehemaliger Neonazis sowie den Umgang mit historischen NS-Symbolen in der Architektur des öffentlichen Raums. 
// Ausstellungszeitraum: 14.8.2020-14.2.2021
// Zitadelle Berlin | Am Julisturm 64 | 13599 Berlin

NEUE AUSSTELLUNGEN ZAK – ZENTRUM FÜR AKTUELLE KUNST

NEUE AUSSTELLUNGEN
ZAK – ZENTRUM FÜR AKTUELLE KUNST 
DONNERSTAG, 10.9.2020

 
| Götz Lemberg | SPREE-CUTS | Porträt einer StadtFlussLandschaft |
 
(anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Groß-Berlin)
 
Info:
 
Das Fotoprojekt SPREE-CUTS. Portrait einer StadtFlussLandschaft zeichnet ein experimentelles fotografisches Bild der urbanen Spree aus dezidiert künstlerischer Perspektive. Dabei setzt der Fotograf in fragmentierenden Shots ein Panorama zusammen, das weniger dokumentarisch als vielmehr höchst subjektiv jene signifikanten Strukturen entlang des städtischen Flusses mit seinen komplexen Funktionen erfasst. SPREE-CUTS beginnt beim Eintritt der Spree in die Berliner City im Bezirk Friedrichshain. Weiter geht es über den mäandernden und von touristischen Zielen geprägten Verlauf durch Mitte und Moabit bis hin zum überwiegend von Industriearchitekturen dominierten Mündungsbereich nahe der Zitadelle. Götz Lemberg generiert in seinen Arbeiten einen außergewöhnlichen Blick auf einen Fluss, der bislang für Berlin kaum die Rolle einnimmt, die große Ströme in anderen europäischen Metropolen haben. 
 
Mit seinen SPREE-CUTS verbindet Götz Lemberg nicht nur die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Spandau, sondern er ruft auch die Erinnerung an die Entstehung Groß-Berlins vor 100 Jahren, an die Teilung der Stadt zwischen 1961 und 1989 und an die rasanten Entwicklungen nach der Wiedervereinigung wach. 
 
Im ZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst zeigt Götz Lemberg sowohl Open Air auf dem früheren Exerzierplatz als auch in einer großzügigen Galerieausstellung Arbeiten, die während seiner persönlichen Expedition auf der Spree entstanden sind.
 
 
Eine Kooperation mit den Bezirksämtern Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Spandau von Berlin, Fachbereiche Kunst, Kultur und Geschichte.
 
Das Projekt wurde ermöglicht durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa und der Berliner Wasserbetriebe
 
Info:
 
Die Figur der Hexe erlebt heute eine Renaissance. Man begegnet dem Begriff nicht nur in aktuellen queer-feministischen Diskursen, in denen die Hexenverfolgungen und ihre Konsequenzen aus der Warte des 21. Jahrhunderts neu verhandelt werden, sondern auch in der Politik und in der Medienwelt. Das erneute Interesse an der Figur der Hexe ist nur ein Aspekt einer ganzen Reihe von religiös-spirituellen Tendenzen, die sich im Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der westlichen Hemisphäre entwickelt haben. Solche Strömungen sind der Ausdruck eines tiefgreifenden Paradigmenwechsels, der nicht nur in der Alltagskultur, sondern auch im Bereich der Theorie und Philosophie stattgefunden hat. Zum größten Teil ist dabei der Animismus ein Ausgangpunkt, um eine Kritik an der Moderne und an den ihr innenwohnenden kulturellen Machverhältnissen zu unternehmen. 
 
Die Aspekte des Hexischen, die sich in den Arbeiten der internationalen Künstler*innen von disturbance:witch entfalten, thematisieren nicht die historische Praxis von Hexen oder die Ausübung von Magie, sondern analysieren Zuschreibungen und Projektionen auf "Hexen", bzw. Frauen und queere Personen.  Sie untersuchen Strategien und Ziele, die als "Hexenjagd" auch in der heutigen Zeit virulent sind. Die Arbeiten hinterfragen nicht nur den physischen, sondern auch den digitalen Raum, in dem die neuen "Hexenverbrennungen" stattfinden. Die Ausstellung oszilliert zwischen der Kritik an der bestehenden Ordnung und der Affirmation des Hexischen und soll zur Diskussion über das Transformationspotential der Figur der Hexe für gesellschaftliche Entwicklungen beitragen. 
 
 
Kuratiert von Alba D'Urbano und Olga Vostretsova
 
 
Mit Arbeiten von: Jamika Ajalon, Tina Bara und Alba DʼUrbano, Emilio Bianchic, Anna und Bernhard Blume, Johanna Braun, Barbara Breitenfellner, Lysann Buschbeck, Sarah Decristoforo, Veronika Eberhart, Margret Eicher, Valerio Figuccio, Parastou Forouhar, Gluklya, Nilbar Güreş, Horst Haack, Orsi Horváth, Emily Hunt, Isabel Kerkermeier, Sharon Kivland, Miriam Lenk, Libera Mazzoleni, Franziska Meinert, Lambert Mousseka, Lisl Ponger, Protektorama (fed by JP Raether), Suzanne Treister, VIP und Carolin Weinert
 
 
Ermöglicht durch die Stiftung Kunstfonds Bonn, mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa und des Österreichischen Kulturforums.
 
Abb. 4: Daniel Sambo-Richter Feuer (Detail), 2012, Öl auf Leinwand, 130x220 cm © Daniel Sambo-Richter
 
Info:
 
Der Maler Daniel Sambo-Richter widmet sich mit seiner neuen Ausstellung Orange over White auf metaphorischer Ebene aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen und dem Zustand unserer Welt. Ursprünglich von Medienberichterstattungen über die abschmelzenden Pole und weltweite Feuersbrünste ausgehend, vollzieht er aktuell malerische Annäherungen an die Darstellung von Feuer und Eis. Dazu hat er jüngst eine Reihe großformatiger Arbeiten fertiggestellt, die in mehrteiligen Zyklen Formationen von Eisbergen sowie Bilder ausbrechender Vulkane, brennender Häuser und Autos zeigen. Die bildgewaltigen Kompositionen konfrontieren uns gleichermaßen mit der Schönheit der Katastrophe wie sie uns auch den Raubbau an der Natur vergegenwärtigen. Zwischen Faszination und Bedrohlichkeit changierend rezipiert Daniel Sambo-Richter mit seinen neuen Arbeiten Bildtraditionen, die weit in die Kunstgeschichte zurückreichen und adaptiert sie für das 21. Jahrhundert. 
 
 
Mit freundlicher Unterstützung der DKB Stiftung, der Urban Ants GmbH und der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa.
 
Info:
 
Die Ausstellung not for sale versammelt Zeichnungen und Fotografien von Antonia Bisig, Doris Hinzen-Röhrig und Silvia Sinha zum Thema "Wasser". Die realen Bilder und Imaginationen basieren auf unserem menschlichen Wissen: Natur ist nicht unbegrenzt nutzbar, ohne Schaden zu nehmen. Der menschengemachte Klimawandel beweist es längst in seinen vielfältigen Auswirkungen wie zum Beispiel dem ansteigenden Meeresspiegel oder Wassermangel in vielen Teilen der Erde infolge von Erderwärmung.
 
Antonia Bisig hat sowohl großformatige Raumzeichnungen als auch intime Formate beigetragen. Ihre eindringliche Botschaft lautet in allen gezeigten Arbeiten: Wasser ist nicht verhandelbar. 
 
Doris Hinzen-Röhrig widmet sich in ihren Bildanordnungen aus Zeichnungen und kleineren Fotografien dem bedrohten Ökosystem der Weltmeere, mit Fokus auf sterbende Korallenriffe. 
 
Silvia Sinhas Fotografien geben den Blick auf die Ambivalenz in unserer emotionalen Beziehung zu Wasser frei: Wir fühlen uns von seiner natürlichen Schönheit angesprochen; empfinden es als erfrischend und beruhigend; wir fürchten es und wir brauchen es. Wasser verdient – so oder so – unseren verantwortungsvollen Umgang.
 
 
Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa.
 
 
| Kunst am Bau in Spandau. Wettbewerbsergebnisse 2020 |
 
Info:
 
Für die Musikschule Spandau und den Sport- und Jugendclub Wildwuchs in der Spandauer Wilhelmstadt wurden 2020 Kunst-am-Bau-Wettbewerbe ausgelobt, die als anonymisierte Wettbewerbe mit jeweils sieben eingeladenen Künstler*innen durchgeführt wurden. In der Lounge des ZAK werden neben den beiden Siegerentwürfen alle eingereichten Beiträge zu sehen sein. 
 
Wettbewerb Musikschule Spandau: Axel Anklam (Siegerentwurf), Jenny Brockmann, Friederike Feldmann, Tom Früchtl, Ulrike Mohr, Matej Rízek, Gloria Zein
 
Wettbewerb SJC Wildwuchs: Kai Schiemenz (Siegerentwurf), Raphael Beil, Birgit Cauer, Reinhard Haverkamp, Vanessa Henn, Marina Schreiber, Michael Konstantin Wolke.

bis 14.2.21 - Zitadelle - Ausstellung „Haut, Stein“

Vernissage „Haut, Stein“ 13.8.2020
Haut, Stein – Fotografien von Jakob Ganslmeier in der Bastion Kronprinz
Info:
In seinem fotografischen Projekt „Haut, Stein“ thematisiert Jakob Ganslmeier den Ausstieg ehemaliger Neonazis sowie den Umgang mit historischen NS-Symbolen in der Architektur des öffentlichen Raums. Dabei geht es um Einschreibungen von Zeichen: Bei den Tätowierungen um Einstiche in die Haut, bei den baulichen NS-Symbolen um Fixierungen im Gebäude. Farbfotografien dokumentieren den Ausstieg ehemaliger Neonazis. Individuelle Portraits stellen den Prozess dar, indem sie die langwierige Entfernung von rechtsextremen Tattoos und damit die Entwicklung des Ausstiegs ehemaliger Neonazis aufzeigen. Schwarzweißfotografien zeigen historische NS-Symbole in der Architektur unseres öffentlichen Raums, die trotz der Entnazifizierung entweder belassen wurden oder trotz Übermalungen und anderer Verfremdungen immer noch erkennbar sind. Sie bilden die NS-Symbole im Einzelnen, an Häusern, Schmuckbändern, Fassaden, und in ihrem räumlichen Zusammenhang, im Dorf, an Straßen, in Siedlungen, ab. Die Ausstellung stellt individuelle Geschichten in einen gesellschaftlich-politischen Zusammenhang. Aus der Zusammensetzung von einerseits den Werdegängen, Geschichten und Portraits der Aussteiger*innen und andererseits den Architektur-Fotografien entsteht eine Analyse, die den Umgang mit Zeichen und Praktiken aus dem Nationalsozialismus von damals bis heute reflektiert. Oftmals wird die deutsche Vergangenheit wie ein abgeschlossenes Kapitel behandelt; „Haut, Stein“ stellt diesen Umgang mit der Geschichte in Frage.
Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am 13.8.2020 um 19 Uhr in die Bastion Kronprinz auf der Zitadelle ein.
Es sprechen:
Gerhard Hanke, Bezirksstadtrat
Dr. Urte Evert, Leiterin Stadtgeschichtliches Museum Spandau
Jakob Ganslmeier, Künstler
Bitte rechnen Sie aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen mit Wartezeiten während der Vernissage.
/ freier Eintritt zur Vernissage
/ Kommunikationsmittlung in deutschen Gebärden
/ Ausstellungszeitraum: 14.8.2020-14.2.2021
/ mehr Infos zur Ausstellung hier
/ mehr Infos zu Jakob Ganslmeier hier
Zitadelle Berlin | Bastion Kronprinz | Am Julisturm 64 | 13599 Berlin
Ansprechpartnerin: Dr. Urte Evert (030 / 354 944 -264, Fax -296
urte.evert@zitadelle-berlin.de)


13.9. bis 15.5.21 - Ausstellung: Jein danke! Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920

Ausstellungseröffnung „Jein danke! Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920“ und Tag des offenen Denkmals
 
wir möchten Sie herzlich zum Tag des offenen Denkmals (ab 11 Uhr) und der Eröffnung der Ausstellung Jein danke! Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920 (ab 13 Uhr) am 13.9.2020 zu uns auf die Zitadelle Spandau einladen.
 
Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über unser Programm sowie ergänzende Informationen.
 
Bitte beachten Sie, dass wegen des Tages des offenen Denkmals am 12.9.2020 und am 13.9.2020 freier Eintritt auf der Zitadelle gewährt wird.
 
Zeughaus
Jein danke! Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920
13.9.202015.5.2021
Vernissage: 13.9.2020
 
Die Eingemeindung Spandaus 1920 zu Groß-Berlin war für die Spandauer*innen ein Ereignis, das bis heute – mehr oder weniger scherzhaft – als „Zwang“, manchmal sogar als „Enteignung“ bezeichnet wird. Doch warum hat sich Spandau so dagegen gewehrt? Welche anderen Themen waren in den 1920ern in Spandau wichtig – und wirken manchmal erstaunlich aktuell: Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung, Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit, Freizeit, Wohnen, Militär und politische Zusammenstöße vorgestellt. Diese waren prägend für Spandau um 1920 und sind grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung des Bezirks. Dabei spiegeln Objekte, Texte und partizipative Möglichkeiten den Wandel von der störrischen Stadt zum selbstironischen Teil Berlins.
 
Dr. Urte Evert (Museumsleitung Stadtgeschichtliches Museum Spandau)
 
Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
 
 
// Öffnungszeiten auf der Zitadelle allgemein: Fr. – Mi. 10 – 17 Uhr, Do. 13 – 20 Uhr
// Adresse: Zeughaus, Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin, www.zitadelle-spandau.de
 
 
// Eintritt frei
// Kommunikationsmittlung in deutschen Gebärden
// Bitte rechnen Sie aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen mit Wartezeiten
 
 
Zitadelle Spandau
Tag des offenen Denkmals
13.9.2020
 
Chance Denkmal. Erhalten. Erinnern. Neu denken!
 
Spotlight Spandau! Am Tag des offenen Denkmals wird die 900-jährige Geschichte der Zitadelle ins Rampenlicht gerückt. Unser Programm zum Tag des offenen Denkmals greift das diesjährige Motto auf und beleuchtet die gesellschaftlichen, politischen und künstlerischen Umwälzungen, die sich in der Planung und Architektur der Zitadelle widerspiegeln. Im Rahmen von Expertenführungen erfahren Sie viel Wissenswertes über das Leben im Mittelalter und in der Renaissance, über die internationale Zusammenarbeit vor 500 Jahren und die Vorliebe der Preußens für ferne Länder, aber auch darüber, was zeitgenössische Künstler*innen mit der Festung verbinden und sie inspirieren.
 
// Eintritt frei
 
Entdecken Sie ab dem 13.9.2020 neue Spandauer Fotoreihen im Online-Portal zur Stadtgeschichte: www.1000x.berlin
 

Termine Evangelischer Kirchenkreis

Digitaler Adventskalender nicht nur für Jugendliche

Dienstag, 1. Dezember 2020 (den ganzen Tag)

Ort: AJAKS, Arbeitsstelle für Jugendarbeit im Kirchenkreis Spandau

Digitaler Adventskalender nicht nur für Jugendliche Noch nicht in Weihnachtsstimmung? Hier wird Dir geholfen! Wir versüßen eure Adventszeit mit einem digitalen Adventskalender. Ab dem 01.12.2020 werdet ihr auf unserem Instagram-Account „evangelische_jugend_spandau“ täglich ein Türchen finden. Hinter jeder Tür verbirgt sich etwas Weihnachtsstimmung. Sei dabei und abonniere uns.

 

Digitaler Adventskalender

Dienstag, 1. Dezember 2020 bis zum 2. Februar 2021 (Mariä Lichtmess)

Am 1. Dezember beginnt die beliebte traditionelle Ausstellung des Museum Spandovia Sacra mit Krippen und historischen Weihnachtskarten - in diesem Jahr digital auf der Webseite www.nikolai-spandau.de. 

Museumsleiterin Sabine Müller, das Krippen sammelnde Ehepaar Marlies Kluge-Cwojdzinski und Jörg Kluge, die Weihnachtskartenfreundin Ingrid Andriessen-Beck sowie Hobbyfotograf Bernd Eufinger haben aus ihren Lieblingsstücken einen Adventskalender für Sie zusammengestellt. Am 1. Dezember dürfen Sie das erste Türchen öffnen! Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich jeden Tag aufs Neue bis Weihnachten.

Spandovia Sacra - Museum der Ev. Kirchengemeinde St Nikolai, Reformationsplatz 12, 13597 Berlin

 

Gottesdienste mit Musik

 

Musikalischer Gottesdienst

Sonntag, 29. November 2020, 11:00 Uhr

Ort: Ev. Zufluchtkirche, Westerwaldstraße 16, 13589 Berlin

Mitwirkende: Pfarrerin Schönfeld, Marie Luise Werneburg, Ensemble Art d'Echo

VENI, VENI, EMMANUEL
Musikgottesdienst mit Adventsmusik des 16./17. Jh. aus Italien, England und Deutschland
für Barockharfe, Gesang & Viola da Gamba
Werke von G. Frescobaldi, A. Falconieri u. a.
Marie Luise Werneburg: Sopran, Ensemble Art d'Echo: Juliane Laake, Diskant-/Bassgambe & Leitung, Maximilian Ehrhardt, Barockharfe

 

Musikalische Vesper zum 1. Advent

Sonntag, 29. November 2020, 17:00 Uhr

Ort: Ev. Johannesstift, Stiftskirche

Mitwirkende: Prädikantin Birke

 

Jazz-Gottesdienst

Sonntag, 6. Dezember 2020, 11:00 Uhr

Ort: Ev. Zufluchtkirche, Westerwaldstraße 16, 13589 Berlin

Gut, wenn die Pfarrerin zugelich Jazzsängerin, Pianistin und Komponistin ist!

Mitwirkende: Pfarrerin Axinia Schönfeld, Friedhelm Schönfeld: Gesang/Piano und Tenorsaxofon

 

Konzerte

 

Ob die Konzerte stattfinden können, ist abhängig von der coranabedingten Einschränkungen.

 

Orgelkonzert mit Frédéric Blanc (Paris) - Eintritt frei

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 19:00 Uhr

Ort: Ev. Luther-Kirchengemeinde, Lutherplatz 3, 13585 Berlin

Mitwirkende: Frédéric Blanc

Frédéric Blanc, Titularorganist an der Pariser "Notre Dame d'Auteuil und internationaler Konzertorganist wird am 02.12.2020 an der Hugo Mayer-Orgel der Lutherkirche ein buntes Orgelkonzert spielen.

 

Adventskonzert Turmbläser St. Nikolai

Sonntag, 6. Dezember 2020, 18:00 Uhr

Ort: Ev. St. Nikolai-Kirche, Reformationsplatz, 13597 Berlin

Mitwirkende: Turmbläser St. Nikolai, Johannes Pangritz (Orgel), Leitung: Bernhard Kruse

Preis: Eintritt frei, Kollekte am Ausgang erbeten. Kostenlose Einlasskarten erhalten Sie unter www.nikolai-spandau.de/tickets

Werke von G. Gabrieli, J. Sibelius, A. Guilmant und andere sowie bekannte Advents- und Weihnachtslieder...
Aktuelle Informationen: www.nikolai-spandau.de

 

Außerdem

 

Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander

Samstag, 5. Dezember 2020, 11:00 - 12:00 Uhr

Ort: Marktplatz Spandauer Altstadt, 13597 Berlin

Wichtig auch in Coronazeiten! Möglich auch mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz.
Vor der Mahnwache ist um 10.15 Uhr eine Andacht in der St. Nikolai-Kirche.

Einander achten - Gewalt ächten - Gesicht zeigen - Flüchtlinge willkommen heißen

Angesichts der vielen Flüchtlinge in der Stadt - und der zunehmenden Vorurteile gegen sie - ist die Spandauer Mahnwache gegen Intoleranz und Gewalt umso wichtiger!

Orgelandacht

Samstag, 5. Dezember 2020, 15:00 Uhr

Ort: Ev. Luther-Kirchengemeinde, Lutherplatz 3, 13585 Berlin

Mitwirkende: Erika Engelhardt

Jazz-Gottesdienst

Sonntag, 6. Dezember 2020, 11:00 Uhr

Ort: Ev. Zufluchtkirche, Westerwaldstraße 16, 13589 Berlin

Gut, wenn die Pfarrerin zugleich Jazzsängerin, Pianistin und Komponistin ist!

Mitwirkende: Pfarrerin Axinia Schönfeld, Friedhelm Schönfeld: Gesang/Piano und Tenorsaxofon

 

Adventsandacht mit Musik für Trauernde und ihre Angehörigen

Dienstag, 8. Dezember 2020, 17:00 Uhr

Ort: Ev. Christophoruskirche, Schuckertdamm 338, 13629 Berlin

Mitwirkende: Pfarrerin Christine Pohl

Herzliche Einladung zu einer stimmungsvollen Andacht mit Adventsmusik.

 

Weihnachtliche Flötenmusik

Mittwoch, 9. Dezember 2020, 18:00 - 18:30 Uhr

Ort: Ev. Zufluchtkirche, Westerwaldstr. 16, 13589 Berlin

Mitwirkende: Flötenkreis der Ev. Zuflucht-und-Jeremia-Kirchengemeinde, Leitung Günter Mach

20 Minuten weihnachtliche Musik und Singen mit dem Flötenkreis vor der Zufluchtskirche im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders


Zitadellen-Update: Neue Ausstellungen und Vermittlungsangebot

Zitadellen-Update: Neue Ausstellungen und Vermittlungsangebot
Langsam wird das Kultur-Programm in Spandau wieder hochgefahren. Dazu möchten wir Sie auf folgendes aufmerksam machen:

1. Neue Ausstellung in der Galerie Historischer Keller
2. Ausstellung im neuen Kunstquartier Bombentrichter e. V.
3. Öffentliche Führungen auf Zitadelle sind wieder möglich
4. Archäologisches Fenster hat wieder geöffnet
  1. Neue Ausstellung in der Galerie Historischer Keller
Bis zum 6.9.2020 läuft in der Galerie Historischer Keller die Ausstellung „ZEIT ORT RAUM“ mit Arbeiten der Künstlerinnen Cécile Belmont, Marula Di Como, Eleni Papaioannou, Birgit Szepanski“.
Info:
Mit bestickten, textilen Bildern (Cécile Belmont), Stoff- und Papiercollagen (Birgit Szepanski), mit einem Video über Gartenvisionen und Wolkenkonstellationen (Eleni Papaioannou) und einem Archiv mit Fundstücken aus der Natur und Büchern (Marula Di Como) gehen die Künstlerinnen auf die atmosphärische Besonderheit der Räume des Historischen Kellers ein. Die mit dem Ort verbundene Thematik der ›Archäologie‹ wird in eine direkte Verbindung zur zeitgenössischen Kunst gesetzt.
// Laufzeit: 24.6.20206.9.2020
// Der Eintritt in den Historischen Keller ist frei.
// Galerie Historischer Keller | Carl-Schurz-Str. 49/51 | 13597 Berlin | Mi-So 12 – 18 Uhr, | www.galeriehistorischerkeller.de

  1. Ausstellung im neuen Kunstquartier Bombentrichter e. V.
Unter dem Titel "Süßes Elend I" eröffnet am 3.7.2020 die erste Ausstellung des Kunstquartiers Bombentrichter e. V.
Ausstellende Künstler*innen: Shira Orion, Anna Erdlenbruch, Werner Liebmann, Julia Sam, Pia vom Ende, Valérie Favre

19 Uhr „Apocalypse Reloaded“ Mirjam Schaub
20 Uhr „Schmerz“ Byung-Chul Han
21 Uhr Performance von Anna Erdlenbruch
Gefördert wird die Ausstellung mit Mitteln des Fonds Dezentrale Kulturarbeit, Kulturamt Spandau.
// Laufzeit: 4.7.26.7.2020
// Freier Eintritt
// Bitte beachten Sie die Hygieneregelungen in den Ausstellungsräumen. Das Eröffnungsprogramm findet im Außenraum statt.
// Kunstquartier Bombentrichter e. V. | Schönwalder Straße 44 | 13585 Berlin | Do – Sa  17 – 20 Uhr
  1. Öffentliche Führungen auf Zitadelle sind wieder möglich
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass wir ab Juli 2020 wieder öffentliche Führungen über das Gelände anbieten. Jeden Samstag und Sonntag um 11 Uhr sowie im Juli erstmals Samstag und Sonntag auch um 14 Uhr, können Besucher*innen daran teilnehmen.
Eine der besterhaltenen Renaissancefestungen Europas, der Juliusturm – das älteste Gebäude Berlins, Museen und Ausstellungen moderner Kunst – die Zitadelle ist Kulturstandort und Geschichtsinsel. Mit ihrer außergewöhnlichen Geschichte hält sie für alle Besucher*innen Interessantes parat. Die öffentliche Zitadellenführung gibt Einblick in die bewegte Historie des Ortes und führt Sie von den Baumeistern im 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert.
Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmer*innenzahl auf 15 Personen begrenzt. Bitte schreiben Sie sich zur Teilnahme in eine entsprechende Liste vor Ort, am Tag Ihres Besuches, ein. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Bis auf weiteres ist der Juliusturm für Besucher*innen leider geschlossen.
  1. Archäologisches Fenster hat wieder geöffnet
Ab Juli 2020 hat auch das Archäologische Fenster auf der Zitadelle Spandau wieder für Sie geöffnet.
In der Westkurtine der Zitadelle sind zwei faszinierende Grabungsbefunde zugänglich. Sie wurden in einem Schauraum zusammengeführt, der es den Besucher*innen ermöglicht, die frühe Geschichte dieses besonderen Ortes kennenzulernen.
Zum einen handelt es sich dabei um ein Grabungsfeld mit den Überresten einer slawischen Holz-Erde-Mauer, der darauffolgenden steinernen Burgmauer und der Schlossanlage aus der Renaissancezeit. Zum anderen sind hier mittelalterliche jüdische Grabsteine zu sehen, die vermutlich im 15. Jahrhundert vom jüdischen Friedhof in Spandau entfernt und für den Bau der Burg genutzt wurden. Eine Hörinstallation erschließt die Bedeutung der Fundstücke durch das Verlesen der Inschriften in Hebräisch sowie in deutscher und englischer Übersetzung.

ab Juni - Worte für die Trauer finden – Workshop für Kreatives Schreiben

Worte für die Trauer finden – Workshop für Kreatives Schreiben

Schreiben hat eine heilende Kraft, denn sie macht das Unsagbare sagbar und gibt den Gefühlen einen Ausdruck. In einem Workshop für Kreatives Schreiben werden Trauernde angeleitet, Worte zu finden für ihren Schmerz und ihre Sehnsucht, für ihre Einsamkeit, ihre Frage nach dem Sinn des Leidens, ihre Dankbarkeit und ihre bleibende Liebe zu den Verstorbenen.

In einer kleinen Gruppe und zehn Treffen werden die Teilnehmenden von der Trauerbegleiterin und Poesietherapeutin Pfarrerin Christine Pohl angeleitet Erfahrungen auszutauschen und sich die Trauer von der Seele zu schreiben. Dabei geht es im geschützten Rahmen einer Trauergruppe nicht um das Verfassen eines „perfekten“ Textes, sondern um den persönlichen Ausdruck von Gedanken und Gefühlen.

Der Kurs beginnt im Juni 2020 und findet dienstags ab 16.30 Uhr an einem geeigneten Ort in Spandau statt, unter Umständen aber auch digital.

Anmeldungen: Trauerbegleitung im Kirchenkreis Spandau, Pfarrerin C. Pohl, Tel. 030/38303663, mobil 015165158967.


ab 5.6. - Wieder regelmäßige Stadtführungen durch die Altstadt Spandau

Tourist-Information-Berlin-Spandau

Ab dem 5. Juni 2020 finden wieder regelmäßig Stadtführungen durch die Altstadt Spandau statt

Jeden Freitag (erstmals am 5. Juni), 17.00 Uhr können alle Spandau-Besucher und natürlich auch alle Spandauer an den Stadtführungen

unter dem Motto: „Altstadt Spandau – überraschend anders!“ teilnehmen.

Der zweistündige Rundgang durch die Altstadt Spandau kostet 10,00 € pro Person.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Tickets gibt es vor Ort.

Treffpunkt ist die Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin

Aufgrund der derzeitigen Corona-Vorschriften ist es jedoch notwendig, das alle Teilnehmer eine Mund-Nase-Bedeckung tragen und sich in eine Teilnehmerliste eintragen.

Rückfragen beantworten gerne die Mitarbeiter der Tourist-Information (030 333 93 88) oder die Stadterklärerin Birgit Ohström (0163 69 10 69 7)


Programm Kulturhaus Spandau - Theater und Freilichtbühne

Also nur für den Fall, dass im Dezember Veranstaltungen stattfinden dürften, wäre vom Kulturhaus Spandau das folgende Programm zu erwarten. Stattfinden würden die Veranstaltungen weiterhin hauptsächlich in der Zitadelle, natürlich unter den dann aktuellen Vorgaben des Landes Berlin.

Sollte uns die Entwicklung nicht gewogen sein, würden wir es einfach zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen, als Kulturstandort präsent zu sein.

Wir bleiben dran!

Das Kulturhaus Spandau wird ab Herbst sein inhäusiges Programm vorerst im Gotischen Saal und in den Italienischen Höfen der Zitadelle präsentieren. Ob der räumlichen Enge des Kulturhauses und der gebotenen Abstandsregeln der Zeit geht das Kulturhaus ins Exil.

Der Eintrittskartenverkauf hierfür findet weiterhin hauptsächlich online statt.

Allerdings kann man für diese Veranstaltungen auch Karten analog in der Touristen-Information im Gotischen Haus in der Altstadt Spandau erwerben.

Eine Abendkasse wird es bei den Veranstaltungen weiterhin nicht geben.

Kulturhaus Spandau
Mauerstraße 6
13597 Berlin

Freilichtbühne an der Zitadelle
Am Juliusturm 62
13599 Berlin

Tel.: 030 - 333 40 22
Fax: 030 - 333 85 14

info@kulturhaus-spandau.de

 

Kindertheater

Kulturhaus Spandau, Galerie Kulturhaus

Mi. 18.11.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Do. 19.11.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

TheaterFusion

Wind im Gummistiefel

aus 'Mein Jahreszeitenquartett'

für Kinder von 2 – 5 Jahren, Dauer ca. 40 Minuten

Eintritt: 6,- € / mit JKS 4,50 €

Hey Wind, Du fröhlicher Gesell ! Er zaust und braust, es flattert und stürmt, weht Mützen vom Kopf und Blätter samt Äpfel vom Baum. Mit gestischen Sprachspielen beginnt die Entdeckungsreise in den Herbst. Den Regenschirm aufgespannt und die Gummistiefel an, plitsch-platsch geht es durch die Pfützen. Der Wind gerät ins Mauseloch und pustet Mausekind Jakob kräftig durch. Der staunt nicht schlecht über den bunten Blätterwirbel. Er versucht sich im Drachensteigen und beim Erntefest schlägt leider schon die Mäuseuhr für den Winterschlaf...

Kartentelefon: 030 - 333 40 22

Foto: net-fusion-herbst

 

Comedy

Zitadelle, Gotischer Saal

Sa. 21.11.2020 | 20 Uhr

Annette Kruhl

Eigentlich wollte ich Filmstar werden

Das Beste aus 25 Jahren Musikkabarett

Eintritt: 15,- €

Annette Kruhl zieht ein amüsantes Fazit ihres bisherigen Werdegangs. Die Wahl-Berlinerin gewährt Einblicke in ihre Jobs als Songwriter für Schlager-Star Andrea Berg, als Fernseh-Autorin für Sat 1 und liefert so manch skurrile Anekdote aus dem Leben einer Komikerin.

Dazu hat dieses Programm jede Menge musikalische Highlights zu bieten, denn das ist eine von Annette Kruhls ganz großen Stärken.

Daneben beleuchtet sie auch das unbeholfene Flirtverhalten deutscher Männer und was Alice Schwarzer damit zu tun hat, erklärt, inwiefern die Hamburger die Lösung für alle Beziehungsprobleme gefunden haben und warum sogenannte tolle Frauen meistens Single bleiben.

Dabei überzeugt sie wie gewohnt durch Authentizität und Unterhaltung mit Tiefgang.

Foto: net-Annette Kruhl_Filmstar_Foto Christian Reister

 

Konzert

Zitadelle, Gotischer Saal

So. 22.11.2020 | 17 Uhr

… e la luna?

Canzoni italiane

Eintritt: 15,- €

… e la luna? präsentiert in einem neuen Programm und in neuer Besetzung fast vergessene italienische Canzoni der 60er und 70er Jahre. Es ist die Musik, die die florentinische Sängerin Eva Spagna aus ihrer Kindheit kennt und die sie 1997 zur Gründung der Band inspirierte. Einflüsse aus Pop, Jazz und Klassik schaffen eine ganz eigene musikalische Sprache und verhelfen den alten Liedern zu neuer Frische.
Neben Eva Spagna (voc) und Holger Schliestedt (g) spielen neu dazugekommen Andreas Henze (b) und Bernd Spanier (acc, cajon).

Foto: net-©elaluna

 

Kindertheater

Kulturhaus Spandau, Galerie Kulturhaus

Mi. 25.11.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Theater im Globus

Dornröschen oder Alles begann in der Küche

von Dieter Peust & Hanne Braun nach den Brüdern Grimm

mit viel Musik für Zuschauer ab 4 Jahren, Dauer ca. 45 Minuten

Eintritt: 6,- €

Diese Inszenierung verbindet Schauspiel, Musik, Figurenspiel und Elemente des Moritaten- und Erzähltheaters auf unterhaltsame und charmante Weise. Sie entführt uns in eine märchenhafte Welt in der uns die Köchin Hanne-Berta-Luise Kochlöffel die Geschichte vom Dornröschen vorspielt. Denn sie war damals am Hofe dabei und kann sich genau erinnern, wie alles geschah. Gespielt wird auf einer Bühne in deren Mittelpunkt das Schloss steht, ein richtiges Märchenschloss mit Türmchen, darin ein Raum, der sich im Handumdrehen vom königlichen Festsaal in die Küche verwandeln lässt.

Lustige Einfälle, humorvolle Details, sowie in die Handlung eingebundene Lieder und Musik bestimmen diese charmante Aufführung.

Foto: net-dornrose©Theater im Globus

 

Kindertheater

Kulturhaus Spandau, Galerie Kulturhaus

Do. 26.11.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Fr.  27.11.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Figurentheater Ute Kahmann

Frau Holle

Leise rieselt der Schnee. Aber nur, wenn die Kissen von Frau Holle geschüttelt werden.

Ab 4 Jahre, Dauer ca. 45 Minuten

Eintritt: 6,- € / mit JKS 4,50 €

Marie schüttelt die Betten, holt Brote aus dem Ofen und pflückt Äpfel. Dafür wird sie von Frau Holle reich belohnt. Maries Schwester möchte den ganzen Tag lang spielen und hat keinerlei Interesse den Tag mit aufräumen, spinnen und Gartenarbeiten zu verbringen. Auch sie gelangt in das wundersame Reich der Frau Holle. Sie kommt nicht mit Gold nach Hause zurück aber mit der Einsicht, dass ein gemeinsames Spielen nach getaner Arbeit noch mehr Spaß macht.

Foto: net-Figurentheater Ute Kahmann - Frau Holle

 

Konzert

Zitadelle, Gotischer Saal

So. 29.11.2020 | 17 Uhr

Kelpie

Kerstin Blodig & Ian Melrose

Desembermåne – December Moon

Eine nordische Winterreise

Eintritt: 17,- €

Ein akustisches Programm, das den Winter in Skandinavien feiert: Das Nordlicht, die endlose schneebedeckte Weite, das klare Licht des Winters, welches bald wieder vom Mantel der Dunkelheit umhüllt Geschichten von Trollen und Elfen am offenen Kamin entstehen lässt…nach einer langen Skitour mit einem Glas Winterpunsch und „pepperkaker“ in der Hand…

Die beiden „Stars“ der keltischen und skandinavischen Musikszene präsentieren ihr preisgekröntes Album in einem intimen akustischen Rahmen mit minimalistisch, liebevoll ausgefeilten und brillant geschliffenen Arrangements.

 

Kindertheater

Kulturhaus Spandau, Galerie Kulturhaus

Di. 01.12.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Do. 03.12.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Oliver Grammel

Hokus, Pokus, Weihnachtszauberei

Die Weihnachts-Zaubershow ab 3 Jahren, Dauer ca. 45 Minuten

Eintritt: 6,- €

Bei dieser Weihnachts-Zaubershow zum Mit-Machen, Mit-Lachen und Mit-Zaubern werden die Augen groß wie Christbaumkugeln, denn es wird neben allerlei lustigem Hokus Pokus, spannendem Abrakadabra und viel Magie auch gemeinsam - Simsalabim – ein Weihnachtslied gezaubert… und schwuppdiwupp - dreimal schwarzer Kater - schon staunen auch die Erwachsenen!

Bild: net-og-hokuspokus-weihnacht

 

Zauber-Show

Zitadelle, Italienische Höfe

Mi. 02.12.2020 | 19 Uhr

TrickPack

Magie & Comedy

mit Oliver Grammel, Freddie Rutz, Fabian Weiss und Felix Wohlfarth

Eintritt: 15,- €

Zu zweit, zu Dritt oder als Quartett - mit einem Cocktail aus temporeichen Tricks, charmanter Comedy und wunderbaren Interaktionen präsentieren sich die Magier in ihren regelmäßigen Shows. So entsteht aus allerlei Zutaten und mit gekonnter Fingerfertigkeit ein amüsanter Abend, an dem wahre Wunder geschehen!

Bild: net-TrickPack

 

Show

Zitadelle, Gotischer Saal

Fr. 04.12.2020 | 16 Uhr + 20 Uhr

Schwarzblond

Schwarzblonde Weihnacht

Eintritt: 18,- €

Sie sind glamourös, sie sind schrill. Sie sind poetisch und sexy, romantisch und rockig. Kontrastreich wie Himmel und Hölle, wie schwarz und blond.

Sie lassen schweben und holen auf den Boden zurück. Mit vier Oktaven Gesang, eigenen Songs, eigener Haute Couture und extravaganten Hutkreationen gehören sie zum Exklusivsten, was Berlin an Glamour Pop Entertainment zu bieten hat.

Für alle großgebliebenen Kinder präsentieren Schwarzblond ihre "Schwarzblonde Weihnacht" mit Ohrwürmern, die wie Schnee aber in leuchtenden Regenbogenfarben rieseln. Dabei trifft augenzwinkernde Poesie auf bittersüße Realität - Frohe Weihnachten!

Bild: net-SB-Weihnacht

 

Konzert

Zitadelle, Gotischer Saal

Sa. 05.12.2020 | 20 Uhr

Alex Parker

Udo Jürgens … unvergessen!

Seine schönsten Lieder & seine größten Hits

Eintritt: 20,- €

Er gilt nicht grundlos als bekanntester Udo Jürgens-Interpret im gesamten deutschsprachigen Raum. Das Talent, unvergessliche Melodien mit heiteren, nachdenklichen oder philosophischen Texten zu vereinen, faszinierte den Niedersachsen bereits als Klavierschüler.

Wie verblüffend nah er dabei gesanglich und spielerisch am Original ist, bestätigte Udo Jürgens dem damals 19-Jährigen höchstpersönlich. Udo’s Tochter Jenny sagt zudem: „Alex Parker ist ein extrem toller Sänger und Pianist. Wenn man die Augen schließt, ist seine große Nähe zur Art und Weise, wie mein Vater gesungen hat, schon sehr erstaunlich!“

Im Konzert plaudert Alex Parker neben der großartigen Musik über seine Begegnungen mit seinem Idol. So erfährt der Konzertbesucher die eine oder andere Anekdote aus dem Leben des unvergessenen Entertainers.

Mit Charisma und seiner außergewöhnlichen Musikalität weiß Alex Parker zu beeindrucken!

Bild: net-Alex Parker©cofo entertainment

 

Konzert

Zitadelle, Gotischer Saal

Di. 08.12.2020 | 15 Uhr

Operetten zum Kaffee

Weihnachten mit Alenka und Frank

von und mit Alenka Genzel & Frank Matthias

Eintritt: 18,- €

Alenka Genzel (Sopran) & Frank Matthias (Bariton) begeben sich einmal quer durch die Operettengeschichte, gepaart mit aktueller und witziger Moderation!

Es wird gesungen, getanzt, gestritten und sich wieder versöhnt und das alles mit beliebter Musik aus Oper, Operette, Musical und Film. Besonders in ihren Duetten geht es turbulent und witzig zu, stets mit einem Augenzwinkern und viel Herzblut. Erleben Sie beschwingte Stunden zur besten Kaffeezeit.

Bild: operette2016-960

 

Kindertheater

Kulturhaus Spandau, Galerie Kulturhaus

Mi. 09.12.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Do. 10.12.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

puppen.etc

Der König mit den Ringelsocken

nach "Von der Königin, die keine Pfeffernüsse backen und dem König, der nicht das Brummeisen spielen konnte" von Richard Leander (1871)

ab 4 Jahren, Dauer ca. 45 Minuten

Eintritt: 6,- € / mit JKS 4,50 €

König Valentin bricht auf, um sich eine Frau zu suchen.
Mit Brambilla Zwiebelkuchen essen, mit Agathe Traumschlösser entwerfen oder mit Angelina in der Hängematte träumen?
Nein, "Wenn mir eine Prinzessin gefallen soll, muss sie klug und schön sein!
Und dann ist noch ein Punkt, auf den ich besonderes Gewicht lege:
Sie muss durchaus Pfeffernüsse backen können!"
Keine genügt diesen hohen Ansprüchen, außerdem muss er feststellen,
dass auch Prinzessinnen Bedingungen stellen, die er nicht erfüllen kann.

Eine Geschichte von Pfeffernussträumen und Brummeisenvisionen und ihrem Verhältnis zum Glück.

Bild: net-etc-ringelsocke

 

Poetry Slam

Zitadelle, Italienische Höfe

Sa, 12.12.2020 | 20 Uhr

Eagel Slam - Poetry Slam Spandau

Eintritt: 10,- €

Eine Bühne. Ein Mikrophon. Keine Requisiten. Keine Kostüme. Nur das gesprochene Wort.

Beim diesem Poetry Slam entscheiden die Zuschauer, welcher der auftretenden Poeten den besten Text des Abends hatte!

Ob Gedicht, Kurzgeschichte, Stand-Up-Comedy, oder Rap, alles ist erlaubt. Mutige Auftrittswillige können sich an der Abendkasse für die offene Liste eintragen lassen und gegen die etablierten Auftretenden in den Wettbewerb ziehen.

Präsentiert wird der Abend von den beiden Slam Poeten Ortwin Bader-Iskraut und Samson sowie ihrem mächtigen Wappentier, dem Eagel, der seine Schwingen über die Poesie hält.

Bild: net-eagel

 

Konzert

Zitadelle, Gotischer Saal

So. 13.12.2020 | 17 Uhr

Kelpie

Kerstin Blodig & Ian Melrose

Desembermåne – December Moon

Eine nordische Winterreise

Eintritt: 17,- €

Ein akustisches Programm, das den Winter in Skandinavien feiert: Das Nordlicht, die endlose schneebedeckte Weite, das klare Licht des Winters, welches bald wieder vom Mantel der Dunkelheit umhüllt Geschichten von Trollen und Elfen am offenen Kamin entstehen lässt…nach einer langen Skitour mit einem Glas Winterpunsch und „pepperkaker“ in der Hand…

Die beiden „Stars“ der keltischen und skandinavischen Musikszene präsentieren ihr preisgekröntes Album in einem intimen akustischen Rahmen mit minimalistisch, liebevoll ausgefeilten und brillant geschliffenen Arrangements.

Bild: net-Kelpie

 

Kindertheater

Kulturhaus Spandau, Galerie Kulturhaus

Di.  15.12.2019 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Mi. 16.12.2020 | 9:30 Uhr + 10:45 Uhr

Ich & Herr Meyer

Emil rettet das Weihnachtsfest

Ein musikalisches Mit-mach-Weihnachtsmärchen

Für Kinder ab 3 Jahren, Dauer ca. 50 Minuten

Eintritt: 6,- €

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und beim Weihnachtsmann herrscht große Aufregung! Zwar sind die Geschenke gepackt und die Rentiere stehen bereit, aber der Weihnachtsschlitten ist kaputt! Er muss dringend repariert werden!

Unterdessen haben die Weihnachtsferien begonnen. Der kleine Emil stapft von der Schule durch den Schnee. Zu Hause angekommen schickt ihn sein Vater gleich aufs Zimmer, um ungestört Weihnachtsgeschenke einpacken zu können. Emil wundert sich, denn er dachte, dass das der Weihnachtsmann macht.
Aber Emil, es gibt doch keinen Weihnachtsmann!“ sagt sein Vater. Doch Emil glaubt ganz fest an den Weihnachtsmann! Wird er es schaffen seinen Vater von der Existenz des Weihnachtsmannes zu überzeugen? Und wer repariert den Schlitten?

Begleitet Emil auf eine abenteuerliche Reise und seht wie er am Ende das Weihnachtsfest doch noch retten kann!


ab 30.6. - Neue Ausstellung "Was vom Krieg übrig bleibt"

Die Sonderausstellung im Luftwaffenmuseum

WAS VOM KRIEG ÜBRIG BLEIBT

BLINDGÄNGER AUS DEM BOMBENKRIEG 1942-1945

ist ab dem 30. Juni 2020 der Öffentlichkeit zugänglich!

Info unter: www.Luftwaffenmuseum.com


Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Teilnehmenden

Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Teilnehmenden
Aufgrund § 28 Absatz 1 Satz 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetzt – IfSG) vom 20.07.2000
ist durch die bezirkliche Amtsärztin eine Allgemeinverfügung ergangen, die sämtliche öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu
erwartenden Teilnehmenden verbietet.

Die Regelung gilt ab sofort und zunächst bis zum 19. April 2020.

Bei allen Veranstaltungen in Spandau mit bis zu 1.000 zu erwartenden Teilnehmenden bleibt es bei der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Hier ist eine
gemeinsame Risikoabschätzung mit der zuständigen Amtsärztin, Frau Dipl. med. Widders, vorzunehmen.

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Herr Dirk Welzel (Bezirksamt Spandau, OE QPK) unter Tel.: 030 90279-4030 und per E-Mail unter: qpk@ba-spandau.berlin.de zur
Verfügung. Bei Verdachtsfällen hinsichtlich einer Infektion oder zur Risikoabschätzung wenden Sie sich bitte an die bezirkliche Telefon-Hotline: 030 90279-4012,
030 90279–4014 oder 030 90279–4026 oder an die Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung 030 28 28 28.


KlimaWerkstatt Veranstaltungen

Spandau packt’s an: Clean Up auf Pichelswerder


„Spandau boxt Mehrweg“ mit der ReBox!
Die KlimaWerkstatt Spandau sucht weitere Gastronomiebetriebe in der Altstadt, um ein Pfandsystem zu testen

Nicht nur Coffee to go-Einwegbecher verschmutzen zusehends unsere Straßen und öffentlichen Plätze, auch Müllberge durch Einwegverpackungen aus Plastik, Pappe
und Aluminium für take away werden immer größer. Was tun?

Food to go mit der ReBox!
Bieten Sie Ihren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit auf Einwegverpackungen zu verzichten und werden Sie Teil von ReBox, dem alternativen System der
KlimaWerkstatt Spandau.

Die ReBoxen gibt es in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichem Material (Glas oder Hartplastik). Die Kund*innen zahlen für die ReBox 5 Euro Pfand. Bei
Rückgabe der Box erhalten sie das Geld natürlich zurück.

Gastronomiebetriebe, die Interesse an der Teilnahme haben, melden sich bitte bei Magdalena Adamczyk-Lewoczko (Adamczyk@life-online.de, 030 30879840). Sie wird
Sie umfangreich beraten. Die KlimaWerkstatt Spandau stellt Ihnen passende Boxen zur Verfügung, die freundlicherweise von IKEA zu Testzwecken zur Verfügung
gestellt werden. Zusätzlich versorgen wir Sie mit entsprechenden Infomaterialien für Ihren Gastronomiebetrieb.


Machen auch Sie mit und bieten Ihren Kunden die Rebox Spandau an!
Setzen Sie mit Ihrem Betrieb ein Zeichen gegen Vermüllung und für den Klimaschutz!

 
10 Lastenfahrräder für Spandau

Das Lastenrad hat viele Einsatzmöglichkeiten und Vorteile: Die
täglichen Fahrten zum Kindergarten oder zum Supermarkt mit dem
Lastenrad statt mit dem Auto zu erledigen, erspart der Umwelt nicht nur
CO2- und andere Schadstoffemissionen, sondern es entlastet unsere Städte
in Bezug auf Platzverbrauch und Lärmentwicklung. Nicht zuletzt hat
Radfahren einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit.
Um eine nachhaltige Mobilität durch die Nutzung von Lastenrädern zu
fördern, starten die Bezirke Spandau und Lichtenberg gemeinsam mit
dem ADFC Berlin e.V. am 29.08.2018 offiziell das Projekt „fLotte -
kommunal“. An 10 Ausleihstationen in Spandau können kostenfrei
Lastenfahrräder tageweise bis zu einer Dauer von drei Tagen ausgeliehen
werden. fLotte – kommunal baut auf dem kostenfreien Lastenradangebot
fLotte Berlin des ADFC Berlin e.V. auf. Wenn Sie mehr über das Projekt
erfahren wollen, dann kommen Sie in die KlimaWerkstatt Spandau, Mönchstr. 8, 13597 Berlin
Das Projekt fLotte - kommunal wird aus Mitteln des Berliner Energie-
und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) finanziert. Bei Fragen können
Sie uns telefonisch unter (030) 90279-2247 oder per E-Mail unter
angelika.haaser@ba-spandau.berlin.de kontaktieren.
Quelle: ADFC Berlin e. V.

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Weiße T-Shirts für Upcycling-Aktion gesucht!
KlimaWerkstatt Spandau ruft zur Sammelaktion auf

Mal unterwegs auf der Straße, um den Müll sichtbar zu machen,
reparierend in den Repair Cafés oder an einem Informationsstand auf
einem Stadtteilfest, um Mehrweg-alternativen zu präsentieren – die
Ehrenamtlichen, Aktiven und Mitarbeiter*innen der KlimaWerkstatt Spandau
machen sich ganz unterschiedlich stark für Klimaschutz und
Nachhaltigkeit. Um erkennbarer zu sein, möchten wir zukünftig bei
unseren Veranstaltungen mit einem einheitlichen KlimaWerkstatt
Spandau-T-Shirt auftreten.

Da wir nicht nur über Nachhaltigkeit reden wollen, sondern sie auch
leben möchten, wollen wir gebrauchte T-Shirts, die gut erhalten sind,
aber nicht mehr getragen werden, sammeln, gestalten und für diesen Zweck
einsetzen. Denn ein Neukauf geht auf Kosten von wertvollen Ressourcen,
da die Herstellung eines T-Shirts sehr viel Wasser und Energie
benötigt.

Bitte spenden Sie uns gut erhaltene, gebrauchte, weiße T-Shirts (ohne
Aufdruck).

Schenken Sie Ihrem T-Shirt, das ungenutzt im Schrank liegt, ein zweites
Leben! Die gespendeten T-Shirts werden mit umweltverträglichen Farben
eingefärbt und dann mit dem Logo der KlimaWerkstatt Spandau bedruckt.
Bei unseren nächsten Aktionen sind wir dann leicht schon aus der Ferne
zu erkennen.

Sie können die T-Shirts im August direkt in der KlimaWerkstatt Spandau,
Mönchstraße 8, 13597 Berlin abgeben.
 
Öffnungszeiten der KlimaWerkstatt Spandau: dienstags von 15-18 Uhr,
donnerstags von 10-12 Uhr. Rufen Sie vorher kurz durch, wenn Sie
vorbeikommen möchten, häufig sind wir auch an anderen Tagen vor Ort.

Bei Fragen können Sie uns telefonisch unter (030)3979 8669 oder per
E-Mail unter info@klimawerkstatt-spandau.de kontaktieren.

Öffnungszeiten der KlimaWerkstatt Spandau: dienstags von 15-18 Uhr,
donnerstags von 10-12 Uhr.

Repair Cafe – gegen die Wegwerf-Kultur. Kaputte Sachen mitbringen oder beim Reparieren helfen!

Montags 17.30 – 20 Uhr: Paul-Schneider Haus, Schönwalder Str. 23, 13585 Berlin.Immer am letzten Montag im Monat

Donnerstags 17.30 – 20 Uhr: Stadtteilladen Wilhelmstadt, Adamstr. 39, 13595 Berlin.Immer am 2. Donnerstag im Monat

Dienstags 14 -17 Uhr: Holzwerkstatt im Gatower Kornspeicher, Alt-Gatow 65, 14089 Berlin.Immer am 1. Dienstag im Monat

Spandau setzt Trends in der Plastikmüllreduktion

KlimaWerkstatt ruft zur Sammelaktion auf!

 Sie können saubere Plastiktüten in der KlimaWerkstatt Spandau, Mönchstr. 8 in der Altstadt abgeben und auch überzählige Stoffbeutel vorbeibringen. Ihre Tüten und Beutel werden später sinnvoll und prominent eingesetzt. Öffnungszeiten für die Abgabe in der KlimaWerkstatt Spandau sind dienstags von 10-13 und 14-18 Uhr sowie donnerstags von 10-13 Uhr. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

 Verbraucherzentrale Berlin übernimmt

Energiesparberatung in der Klimawerkstatt Spandau

 Verbraucher aus Spandau, die eine Beratung zu Energiethemen suchen, können sich weiterhin über kurze Wege freuen: die Verbraucherzentrale Berlin übernimmt die Beratungsstelle in der Klimawerkstatt Spandau und hilft beim Energie sparen. Die von dem Bundesministerium für Witschaft und Energie geförderte Energieberatung der Verbraucherzentrale Berlin berät jeden letzten Donnerstag im Monat in den Räumen der Klimawerkstatt Spandau zu allen Themen rund ums Energie sparen, Energetische Sanierung und Erneuerbare Energien. Wie alle Beratung in den Räumen der KlimaWerkstatt, ist die Energieberatung anbieterunabhängig und Verbraucher, die Fragen zu ihrer Heizkostenabrechnung haben, den Stromanbieter wechseln wollen, oder eine neue Heizungsanlage anschaffen möchten, können sich mit ihren Fragen direkt an einen Energieexperten in Spandau wenden.

In den Räumen der Klimawerkstatt Spandau, Mönchstraße 8, 13597 Berlin berät jeden letzten Donnerstag im Monat von 16.00 bis 19.00 Uhr der Energieberater der Verbraucherzentrale Berlin, Andreas Henning. Termine können unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 809 802 400 oder während der Öffnungszeiten direkt bei der KlimaWerkstatt in der Altstadt (Di: 15-18 Uhr & Do: 10-12 Uhr) vereinbart werden. Pro Beratung wird ein Kostenbeitrag von 5 Euro erhoben. Für einkommensschwache Verbraucher mit entsprechendem Nachweis ist die Beratung kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Mit Handy-Recycling Ressourcen schonen und Umwelt-Projekte fördern

Ab sofort unterstützt die KlimaWerkstatt Spandau die Handy-Recycling Kampagne des NABU durch die Aufstellung einer Sammelbox für alte Handys in ihren Räumen in der Mönchstraße 8.

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom schlummern mehr als 100 Millionen Althandys in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren und unnötig viele Ressourcen werden weiter abgebaut.

Mit Ihrem zurückgegebenem Altgerät sorgen Sie gleich doppelt für mehr Umweltschutz: Zum einen stellen Sie sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU vom Kooperationspartner Telefónica in Deutschland für jedes eingegangene Althandy 1,60 Euro. Dieses Geld fließt in die Renaturierung der Havel.

Abgeben können Sie Ihre Handys in der

KlimaWerkstatt Spandau,

Mönchstr. 8, 13597 Berlin-Altstadt Spandau

dienstags von 15.00 – 18.00 Uhr und donnerstags von 10.00 – 12.00 Uhr


Nikolai Spandau Veranstaltungen

Sonntag, 15. November 2020, 17:00 Uhr
St.-Nikolai-Kirche, Reformationsplatz 1, 13597 Berlin (Spandauer Altstadt)
Romantische Kammermusik für Holzbläser, Viola und Klavier        
Werke von F. Schubert, C. Saint-Saens, M. Arnold u.a.
Frauke Ross (Flöte), Martin Kögel (Oboe), Gabriele Kögel (Klarinette), Reinald Ross (Viola), Chiéko Yokoyama-Tancke (Klavier)
Eintritt frei, Spenden erbeten. Einlasskarten unter www.nikolai-spandau.de/tickets

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Spandovia Sacra - Museum von St. Nikolai
Sabine Müller
Reformationsplatz 12
13597 Berlin
www.nikolai-spandau.de 

 

Spandovia Sacra - Museum von St. Nikolai
Reformationsplatz 12, 13597 Berlin (Spandauer Altstadt)
ist ab sofort wieder geöffnet:
Sonnabends und sonntags von 16-18 Uhr. Eintritt frei.
Gemäß der aktuellen SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung des Berliner Senats müssen Besucherinnen und Besucher eine

Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstand halten; außerdem gilt eine Begrenzung der Gästeanzahl. Der Betrieb des Museumscafés bleibt noch eingestellt.

Spandovia Sacra - Museum von St. Nikolai
Reformationsplatz 12
13597 Berlin
www.nikolai-spandau.de 


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