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News

Einrichtung von offenen Mieterberatungen in Haselhorst und Siemensstadt

23.10.18

Einrichtung von offenen Mieterberatungen in Haselhorst und Siemensstadt

Im Auftrag des Bezirksamtes Spandau richtet der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. ab November auch in Haselhorst und Siemensstadt offene Mieterberatungen ein.

Ab dem 05.11.2018 findet jeweils montags in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in Haselhorst in den Räumlichkeiten des Gemeinwesenvereins Haselhorst e.V., Burscheider Weg 21, 13599 Berlin und ab dem 07.11.2018 jeweils mittwochs in der Zeit von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr in Siemensstadt bei dem Verein Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V. im Stadtteilbüro Siemensstadt, Wattstraße 13, 13629 Berlin, im Auftrag des Bezirksamts eine kostenlose Beratung von Mieterinnen und Mietern in mietrechtlichen Angelegenheiten statt. Die Beratungen werden als offene Sprechstunde angeboten. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Wer Ärger mit seinem Vermieter oder sonstige Probleme mit seiner Wohnung hat, kann sich kostenlos über seine Rechte informieren. Mieterinnen und Mieter, die zum Beispiel aufgrund einer Kündigung, einer Mieterhöhung, einer Modernisierungsankündigung, einer Betriebs- und Heizkostenabrechnung oder bei Fragen zum Mietvertrag den Rat von ausgewiesenen Mietexperten dringend benötigen, kann so schnell und unkompliziert geholfen werden.

Die offene Mieterberatung soll als Erstberatung konkrete Hilfestellungen, die recht-lichen Rahmenbedingungen einzuschätzen, geben – insbesondere auch dafür, ob eine anwaltliche Vertretung erforderlich und ratsam ist. Eine rechtliche Vertretung der Ratsuchenden wird mit der Mieterberatung nicht abgedeckt. Zweck der Mieterberatung ist es nicht, Beratungen zu öffentlichen Leistungen anzubieten, dazu ist vielmehr an die entsprechenden Stellen zu verweisen.

Die Mieterberatung erfolgt aufgrund einer zwischen dem Bezirksamt Spandau und dem AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung durch vom AMV beauftragte Volljuristen, und zwar unabhängig davon, ob die Ratsuchenden Mitglied beim AMV sind oder nicht. Sie steht allen Mieterinnen und Mietern offen.

Finanziert wird die offene Mieterberatung durch das Bezirksamt Spandau im Rahmen der mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen getroffenen Vereinbarungen des „Bündnisses für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Berlin 2018 bis 2021“.

Insgesamt organisiert der AMV nunmehr ab November an sechs Standorten in Spandau für das Bezirksamt eine Offene Mieterberatung:

1) Neustadt

Standort „Paul-Schneider-Haus“, Schönwalder Straße 23-24, 13585 Berlin,

Dienstag 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

2) Falkenhagener Feld

Standort „KieztreFF“ (Einkaufszentrum Posthausweg), Falkenseer Chaussee 199, 13589 Berlin, Dienstag 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Freitag 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

3) Wilhelmstadt

Standort „Stadtteilladen Wilhelmstadt“ (ehemalige Post), Adamstraße 39,

13595 Berlin, Donnerstag 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

4) Staaken

Standort „Stadtteilladen“ (Staaken Center), Obstallee 28, 13593 Berlin,

Montag 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr

5) Haselhorst

Standort Gemeinwesenverein Haselhorst e.V., Burscheider Weg 21, 13599 Berlin, Montag 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

6) Siemensstadt

Standort Stadtteilbüro Siemensstadt, Wattstraße 13, 13629 Berlin, Mittwoch von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr


Schadensfälle häufen sich – Mieter vor dem Abgrund

23.10.18

Schadensfälle häufen sich – Mieter vor dem Abgrund

Im 1. Obergeschoss im Blasewitzer Ring 54 ereignete sich ein katastrophales Ereignis eines Wasserschadens, was die Wohnung gänzlich unbewohnbar machte. Einige hundert Liter Wasser und hochgedrücktes Abwasser, sodass die Wohnung teils mit Toilettenpapier versehen ist, haben die Wohnung überflutet. Der darunter liegende Hausflur ist entsprechend mit betroffen. Meldungen an die Gewobag waren nicht möglich. Ein Reparaturdienst hat sich erst für morgen angesagt. Die Alleinerziehende Mutter mit einem einjährigen Kind ist völlig verzweifelt und die Tränen sind ihr inzwischen ausgegangen. Das gesamte Mobiliar ist in Mitleidenschaft gezogen und der Reparaturdienst hat schon angekündigt, dass die Eigentümerversicherung kein Schadensersatz leisten wird, weil die Mieterin nicht versichert ist. Allein schon diese Aussage ist eine Unverschämtheit. Es ist nicht der erste Fall, dass die Versicherungen der Vermieter keine Leistungen erbringen wollen aber die Mieterschaft insgesamt zahlt in Berlin Millionen in diese Versicherungsgesellschaften für Gebäude- und Haftpflichtversicherungen ein. Eine angekündigte Bauleiterin hat sich bis jetzt nicht gemeldet und wir sind jetzt am 5. Tag des Schadensfalls. Die Mieterin braucht dringend eine Unterkunft für sich und ihren Sohn und es ist zu bedenken, sie ist nicht die Schadensverursacherin, sondern lediglich das Opfer. Die Umgehensweise mit Mietern bei solchen Schadensfällen ist immer wieder sehr ähnlich. Die Gesellschaften, unter anderem die Ber......, Gewobag und viele andere mehr, behaupten jeweils als Eigentümer des Gebäudes nicht haftbar zu sein, da sie den Täter und Verursacher nicht  ermitteln können. Sie wollen gar nicht ermitteln, denn dann wären sie in der Haftung. Das ist jedenfalls unsere Feststellung denn die Schadenfälle in den Gebäuden häufen sich. in dem vorliegenden Fall haben wir auch noch den kompletten Stromausfall und bis zur gänzlichen Behebung dürfte einige Zeit vergehen, Wochen und Monate sind angesagt.

In der Wasserstadt in Spandau dauerte ein solcher Fall 17 Monate. Die Familie erhielt gestern am 22. Oktober 2018 den Wohnungsschlüssel zurück und konnte aus einer Notunterkunft in ihr Zuhause ziehen.

Der neuerliche Fall gibt Veranlassung der Berliner Mieterschaft mitzuteilen, dass die Unverschämtheiten des Vermieters soweit gehen, dass die betroffenen Opferfamilien auf eigene Kosten Hotels buchen sollen. Dieses Ansinnen an die Betroffenen ist schon fast als Niederträchtig zu bezeichnen, wenn man ernsthaft darüber nachdenkt. warum Ersatzwohnungen für Betroffene nicht zur Verfügung gestellt werden, bleibt zunächst ein Rätsel und genau genommen müssen sich andere dazu äußern, warum es soweit gekommen ist. Wir möchten Sie als Journalisten und Redaktionen darum bitten, sich diesen Fall anzunehmen und beachten Sie hierbei die im Anhang befindlichen Fotos, aus denen Sie die Katastrophe durchaus entnehmen können.

Fazit der Geschichte ist, die Frau mit dem einjährigen Kind ist Obdachlos, hat ihr gesamtes Mobiliar verloren und der Vermieter verweigert die Hilfe in einer Art und Weise,  die ich als Geschäftsführer des Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz e.V. nach meiner Meinung als Mensch durchaus als Menschenverachtend bezeichnen würde. Wir haben uns in den letzten Stunden bemüht, den Vermieter zu erreichen und es ist uns nicht gelungen. Unter den Nummern 0800 4708 800 und 0800 4708 200 sowie 030/414719406 war niemand erreichbar. Wir haben die Warteschleifen jeweils und 6 und 10 Minuten ausgenutzt - leider ohne Erfolg. Lediglich eine Mitarbeiterin der Gewobag hat sich telefonisch bei der Mieterin gemeldet und ihr empfohlen, sich neu bei der Gewobag zu bewerben, um eine neue Wohnung zu erhalten. Wo bleibt hier Anstand, Sitte, Moral und Gerechtigkeit?

Ach übrigens: Die Betroffene mit ihrem Einjährigen Sohn braucht kein Mitleid, sondern endlich Hilfe.


Neues Wettbüro in Staaken verhindert!

18.10.18

Neues Wettbüro in Staaken verhindert!

Mit großer Erleichterung haben die SPD-Abgeordneten Swen Schulz und Daniel Buchholz auf die Nachricht reagiert, wonach die Planung für ein neues Wettbüro im Staaken Center aufgegeben wurde.
"Das ist eine tolle Nachricht für den Stadtteil", so Schulz und Buchholz, "und ein riesiger Erfolg der engagierten Anwohner, Vereine und Initiativen - wir gratulieren! Sie haben Widerstand organisiert und auch die Politik mobilisiert. Das Bezirksamt sowie der Senat haben daraufhin vorbildlich gehandelt und dem Betreiber schnell klar gemacht, dass ein Wettbüro an dieser Stelle nicht akzeptiert wird. Wir freuen uns, dass der Eigentümer des Zentrums nun signalisiert hat, dass alles beim Alten bleibt und der Fortbestand des Stadtteilladens erstmal gesichert ist."


Vandalismus auch im Stadion Hakenfelde

17.10.18

Vandalismus auch im Stadion Hakenfelde

In Ergänzung der Pressemitteilung von Bezirksstadtrat Machulik mussten
am vergangenen Wochenende auch im Bereich des Stadion Hakenfelde
Beschädigungen und schwerer Vandalismus festgestellt werden. Der
Tatzeitpunkt lag in der Nacht vom 13. zum 14.10.2018, so dass die
Vermutung nahe liegt, dass die Täter im Zuge dieser Aktionen auch die
Jugendfreizeiteinrichtung Quader aufgesucht und verwüstet haben.

Im Stadion Hakenfelde wurde in das Umkleidegebäude eingebrochen,
diverse Verwüstungen und Beschädigungen durchgeführt und sämtliche Räume
mit einem Feuerlöscher geleert. „Höhepunkt“ war der Versuch mit einem
im Lagerraum des Gebäudes befindlichen Sportspeer Türen zu beschädigen
bzw. zu durchbohren.

Weiter wurden in dem noch nicht fertiggestellten Neubau eines
Sportmehrzweckgebäudes (ehemalige „Sporthütte“) am Rande der
Sportanlage diverse Sicherheitsscheiben eingeworfen und auch dort
weitere Beschädigungen an der Außenwand des Gebäudes verübt. In das
Gebäude konnten die Täter glücklicherweise nicht eindringen.

Auch hier lässt sich feststellen, dass die Täter mit einer hohen
kriminellen Energie tätig waren. Über die Höhe der Schäden lässt sich
noch keine abschließende Schätzung abgeben; die Kriminalpolizei wurde
nach dem Entdecken der Taten benachrichtigt und hat die Ermittlungen
aufgenommen.  

Wer etwas beobachtet hat, was zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen
kann, wendet sich bitte an die Polizei oder an das Bezirksamt, an den
Leiter des Sportamts, Herrn Marx unter der Telefonnummer 90279-3435


„Hier sind Sie richtig!“ Standortbroschüre zur Altstadt Spandau erstellt

17.10.18

„Hier sind Sie richtig!“
Standortbroschüre zur Altstadt Spandau erstellt

Alles was es zu wissen gilt, wenn man sich in Spandau – und hier im
Besonderen in der Altstadt - ansiedeln oder investieren möchte, findet
sich nun auf 40 Seiten. Neben detaillierten Informationen zum Standort
werden die Themen Handel, Tourismus und Immobilien anschaulich und
prägnant dargestellt sowie direkte Ansprechpartner benannt. Enthalten
sind neben den wesentlichen Marktdaten, aktuelle Standortentwicklungen,
ein lokaler Gewerbemietspiegel sowie Hinweise zu Potenzialflächen. In
dieser Broschüre finden Branchenvertreter alle Informationen die sie
benötigen, wenn sie sich zukünftig am Standort niederlassen wollen.

Kurzum: das Spandauer Hauptzentrum mit seinen 250.000 m² Fläche, 35.000
m² öffentlichem Raum, weit über 500 Gewerbeeinheiten und seinen knapp 70
gastronomischen Einrichtungen stellt sich vor und lädt ein, Teil davon
zu werden.

Die bezirkliche Wirtschaftsförderung hat gemeinsam mit dem
Altstadtmanagement Spandau im Rahmen des Förderprogrammes
„Städtebaulicher Denkmalschutz“ Zahlen, Daten und Fakten
zusammengetragen und diese kompakt und übersichtlich aufbereitet. Die
Erarbeitung erfolgte unter einer umfassenden Datenerhebung und
–analyse, welche die bereits vorhandenen Kenntnisse ergänzten. Auch
die persönliche Ansprache war ein kleiner Baustein, indem mittels
Fragebögen die Besucher, Gewerbetreibenden und Eigentümer der
Altstadt zu Ihren Nutzungsgewohnheiten und Einschätzungen befragt
wurden.

Download hier:
http://altstadtmanagement-spandau.de/wp-content/uploads/2018/10/Standortbroschuere_web.pdf


Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke führt dazu aus:
„Diese Standortbroschüre wirbt gezielt für den Wirtschaftsstandort der
Altstadt Spandau und unterstützt die bisherigen Maßnahmen zur Erreichung
eines adäquaten Branchenmixes. Sie bildet die Grundlage für eine
gezielte Ansprache von neuen Gewerbemietern und Investoren, indem die
Standortvorteile unseres Hauptzentrums anschaulich und prägnant
dargestellt werden.“


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