Der einzige Berliner Bezirksfernsehsender im Berliner
TV-Kabelnetz und auch über DVB-T zu empfangen.

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem
Bezirk und Hinweise auf Veranstaltungen.

Herzlich willkommen bei Spandau TV! “Sendung des Monats” hier ansehen »

News

Der Egelpfuhlgraben-Grünzug wird erlebbar

18.5.17

Der Egelpfuhlgraben-Grünzug wird erlebbar
Das Bezirksamt Spandau lässt durch zwei Machbarkeitsstudien die
öffentlichen Grünflächen Egelpfuhlwiesen und Egelpfuhlgraben-Grünzug
untersuchen.
Ziel ist es, Konzepte zu entwickeln und einzelne Maßnahmen zur
Realisierung zu erarbeiten. Diese dienen dann zur Anmeldung von
Fördergeldern im Rahmen des Städtebauförderungsprogrammes Stadtumbau
im Fördergebiet Brunsbütteler Damm/ Heerstraße. So ist geplant, die
genannten Grünflächen in den nächsten Jahren entsprechend
umzugestalten.
Der Egelpfuhlgraben-Grünzug soll als quartiernahes Naherholungsgebiet
erlebbar gemacht werden. Hierfür soll eine barrierefreie Verbindung für
Radfahrer und Fußgänger zwischen der Spandauer Altstadt über den
Bullengraben zur Wilhelmstadt geschaffen werden.
Der Egelpfuhlgraben diente früher der Entwässerung der Staakener
Felder. Seine Funktion als Lebensraum für Amphibien wie Kröten, Frösche
und Molche kann er allerdings nur bedingt ausüben. Durch
Renaturierungsmaßnahmen soll diese Situation verbessert werden.
Von besonderer ökologischer Wertigkeit ist das Naturdenkmal
„Orchideenwiese“ am östlichen Rand des Grünzugs. Die Umsetzung
eines Pflegekonzepts soll künftig einen guten Zustand des wertvollen
Biotops gewährleisten und ein Naturerlebnispfad auf seine Besonderheiten
hinweisen.
Für die Grünanlage Egelpfuhlwiesen soll ein Konzept für eine Parkanlage
entwickelt werden, die den heutigen Nutzungsansprüchen der Anwohnerinnen
und Anlieger aller Altersgruppen gerecht wird. Hier sollen die
Schwerpunkte auf aktiven Erholungsmöglichkeiten für eine breite
Bevölkerungsschicht liegen. Dem Thema Gewaltprävention im
öffentlichen Raum soll dabei ein besonderer Fokus im Andenken an den
verstorbenen Jonny K. gewidmet werden.
In beiden Untersuchungsgebieten sind Altlastenablagerungen im Boden
vorhanden, deren Sicherung durch geeignete Maßnahmen im Zuge der
Umgestaltung Rechnung getragen werden soll.

Ziel ist die beiden Grünanlagen in ihrer Erholungs- und
Verbindungsfunktion nachhaltig für die Anwohnerinnen und Anwohner zu
sichern, sie den heutigen Bedürfnissen an Freizeit und Erholung
anzupassen, so dass sie wieder stärker zur Attraktivität der Wohngebiete
beitragen.
Um auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung
einfließen zu lassen, laden Stadtrat Bewig und Stadtrat Otti am
30.5.2018
um 18:00 Uhr
in die Mensa der Carlo-Schmidt-Oberschule
zu einer ersten Bürgerveranstaltung ein, auf der über die oben
beschriebenen Projekten mit allen Interessierten in Workshops diskutiert
werden kann.


Bürgeramt Rathaus Spandau – geänderte Öffnungszeit am 06.06.2018

17.5.18

Bürgeramt Rathaus Spandau –
geänderte Öffnungszeit am 06.06.2018


Am Mittwoch, den  6. Juni 2018 hat das Bürgeramt Rathaus Spandau
bedingt durch  notwendige IT- Wartungsarbeiten in der Zeit von 8- 15 Uhr
geöffnet.

Die Bürgerbüros Wasserstadt und Falkenhagener Feld  sind an diesem Tag
regulär geöffnet.  
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Bürgeramt unter der
Telefonnummer: 115.


Gefiederte Untermieter haben es zunehmend schwer

16.5.18

Wohnung dringend gesucht

Gefiederte Untermieter haben es zunehmend schwer

Nicht nur für den Neu- oder umzugswilligen Berliner gibt es immer
weniger Wohnraum in der Hauptstadt. Auch Schwalben, Mauersegler,
Hausrotschwanz und Co. sind als gefiederte Kulturfolger auf Lebensraum
an den Gebäuden angewiesen, doch der wird immer knapper. Dabei kann auf
sehr einfache Weise geholfen werden.

Die Zahl der Vögel, die an Gebäuden brüten ist in den letzten Jahren
stark rückläufig. Selbst der berühmte Berliner Spatz, also der
Haussperling, zeigt sich seltener. Dohle, Mehl- und Rauchschwalbe haben
es zu trauriger Berühmtheit durch ihren Einzug auf die Roten Listen der
bedrohten Vogelarten gebracht. Obwohl die Vögel als Kulturfolger immer
die Nähe zum Menschen gesucht haben, ist es nun gerade der Mensch, der
ihren Lebensraum vernichtet: Fassadenarbeiten, Gebäudeabrisse und
Neubauten ohne die dringend gesuchten Schlupflöcher sowie das
Verschließen von Hohlräumen, machen ihnen das Leben schwer. Es fehlen
aber auch Pfützen und nasse Senken, in denen vor allem Schwalben und
Mauersegler sich ihr Baumaterial für ihre Nester holen können.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass das so nicht sein muss, denn seit
Herbst 2015 regelt die sogenannte Gebäudebrüter-Verordnung für alle
Bauherren verbindlich, was zu tun ist, um den gefiederten Untermietern
zu helfen. Werden bei der Fassadensanierung oder bei Gebäudeabrissen
Nester entfernt, muss entsprechend für Ersatz gesorgt werden.
Darüber hinaus nehmen bei den freiwilligen Leistungen gerade
Wohnungsbaugenossenschaften eine Vorreiterrolle ein. Sie haben viel
Potential und bringen auch Nisthilfen über das gesetzliche Maß hinaus
an. Aber auch kleinere Mehr- und Einfamilienhäuser können durch
Herstellung von Hohlräumen beispielsweise hinter Regenrinnen oder
Anbringen von Nistkästen neue Lebensräume schaffen. Mittlerweile bieten
die gängigen Hersteller von Nisthilfen auch denkmalgerechte und den
Wärmedämmwerten genügende Einbausteine an, so dass selbst nach der
Sanierung historischer Fassaden Nistmöglichkeiten bestehen. Noch simpler
sind die sog. Schwalbenbretter, die unter den Nestern angebracht werden
können, um die Hauswand vor Verschmutzungen durch die Tiere zu
schützen.

In Berlin sind vor allem die Mehlschwalben von einem starken
Bestandsrückgang betroffen. Daher hat das Umwelt- und Naturschutzamt
im Bereich des Hahnebergs einige Gewässer zur Aufnahme von feuchtem Sand
und Lehm als Nistmaterial angelegt. Darüber hinaus bitten die amtlichen
Naturschützer um Meldungen, wo es in Spandau noch Mehlschwalben gibt.
Wer welche entdeckt, kann seine Beobachtungen unter
naturschutz@ba-spandau.berlin.de oder unter 030. 90279-3888 melden.
Bitte dabei die vollständige Adresse des Standorts angeben. Die Daten
helfen dabei, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Bestand zu
bekommen und Hilfsmaßnahmen gezielter einzuleiten.


Ledvance bleibt in Spandau - 120 Arbeitsplätze in der Siemensstadt gerettet

15.5.18

Ledvance bleibt in Spandau

120 Arbeitsplätze in der Siemensstadt gerettet

Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) begrüßt den Erhalt des Ledvance-Werkes in Spandau. 120 Mitarbeiter haben bis 2020 eine garantierte Beschäftigung. 80 Mitarbeiter können entweder eine Abfindung bekommen oder in eine Transfergesellschaft wechseln.

"Nach monatelangen Verhandlungen und Protestaktionen ist es gelungen die Mehrzahl der Arbeitsplätze in der Siemensstadt zu erhalten. Dazu beglückwünsche ich die IG Metall und die Beschäftigten von Herzen. Beschäftigten und Betriebsrat ist es gelungen, der Geschäftsführung überzeugende Konzepte für einen wirtschaftlich lohnenden Weiterbestand des Werkes vorzulegen. Das verdient Hochachtung! Ich freue mich, dass ich die Aktivitäten unterstützen durfte und stehe gerne bereit um die längerfristige Perspektive des Werkes zu sichern."


Verbesserungen in der Heerstraße Nord

14.5.18

Verbesserungen in der Heerstraße Nord

Investitionen in Bolzplatz und Wegbeleuchtung

Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) setzt sich seit längerem für Verbesserungen des Wohnumfeldes der Heerstraße Nord ein. Jetzt hat ihm die Wohnungsbaugesellschaft ADO bestätigt, dass sowohl Verbesserungen bei der Beleuchtung von Wirtschaftswegen als auch die Mängelbeseitigung des Bolzplatzes am Blasewitzer Ring 18/Ecke Sandstraße zeitnah umgesetzt werden.

„Das sind gute Nachrichten für die Anwohner“, so Swen Schulz. „Schon vor einigen Monaten wurde ich von Senioren darauf angesprochen, dass die privaten Fußwege durch die Wohnsiedlung schlecht beleuchtet sind und abends nicht angenehm zu begehen sind. Ich freue mich sehr, dass die zuständige ADO nun begonnen hat die Wege neu zu beleuchten. Nordseitig der Heerstraße ist das bereits erfolgt, außerdem ist auch die Verbesserung der Beleuchtung in der Maulbeerallee und Obstallee für das Jahr 2018 geplant. Und endlich erhalten die Jugendlichen den Bolzplatz zurück. Er war jetzt jahrelang nicht bespielbar und wird im Herbst 2018 wieder für sportliche Aktivitäten nutzbar gemacht. Das ist allemal besser wenn die Jugendlichen Ihre Energie dort einsetzen als vielleicht Unfug zu veranstalten.“


1   2   >   >>  
Das YourRate-Siegel - Für Transparenz und Vertrauen Jetzt Bewerten