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Bezirk und Hinweise auf Veranstaltungen.

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News

Schließzeit Seniorenklub Lindenufer

17.7.19

Schließzeit  Seniorenklub Lindenufer
Mauerstr. 10a, 13597 Berlin

Der Seniorenklub Lindenufer, eine Einrichtung des Bezirksamtes Spandau, Amt für Soziales, ist wegen Sanierungsarbeiten in der Zeit vom 17. August bis
voraussichtlich 15. September geschlossen.

Sämtliche Veranstaltungen und sonstige Aktivitäten fallen daher während dieser Zeit  aus.


Ehemalige „Dog-Stations“ werden vom Bezirk durch Hundetütenspender ersetzt

15.7.19

Ehemalige „Dog-Stations“ werden vom Bezirk durch Hundetütenspender ersetzt

Die ehemals von der Firma Wall GmbH in Spandau betriebenen und gewarteten „Dog-Stations“, in denen Hundehalter Beutel vorfanden, um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entsorgen zu können, werden in Folge des vom Berliner Senat gekündigten Werberechtsvertrags mit der Firma Wall abgebaut und nicht weiter betrieben. Die Spender und Abfallbehälter werden derzeit weder befüllt noch geleert. Die Firma Wall GmbH war nicht bereit, eine Fortsetzung der technischen Wartung und der Ersatzteilversorgung anzubieten. Diese Aufgabe kann auch nicht vom bezirklichen Straßen- und Grünflächenamt geleistet werden. Zudem ist die Versorgung mit den Wall-Papiertüten nicht dauerhaft gesichert, weshalb die „Dog-Stations“ abgebaut werden müssen. Dies wird jedoch nicht ersatzlos geschehen:

Derzeit bewirtschaftet das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt Hundetütenspender, dankenswerterweise gemeinsam mit ehrenamtlichen Paten.

Es ist nun eine erweiterte Ausschreibung von Reinigungsleistungen in Grünanlagen in Vorbereitung, wonach auch alle ehemaligen „Dog-Stations“ durch Hundetütenspender im Bezirk ersetzt und bewirtschaftet, also regelmäßig mit Beuteln bestückt werden. So soll sichergestellt werden, dass Hundehalter, die ihre Hundebeutel aus welchem Grund auch immer nicht mit sich führen, zumindest in der Lage sind, eine saubere Grünanlage zu hinterlassen.

Bezirksstadtrat Frank Bewig führt aus:

„Sauberkeit ist eine der Grundvoraussetzungen dafür, dass sich die Spandauerinnen und Spandauer in ihren Grünanlagen wohlfühlen. Obwohl Hundehalter durch das Berliner Hundegesetzt selbst dazu verpflichtet sind, sich um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu kümmern und entsprechende Beutel mit sich zu führen, sieht die Realität, wie wir alle wissen, aus verschiedenen Gründen oft anders aus. Die tierischen „Tretminen“ sind nicht nur in Spandau ein allgegenwärtiges und unerfreuliches Phänomen. Aus meiner Sicht ist hier eine pragmatische Lösung gefragt, um die Verschmutzung unserer zur Erholung dienenden Grünanlagen zu verhindern.

Ich halte ich es daher für richtig, diesen kostenlosen Service des Bezirks anzubieten.“  


Straßenbauarbeiten in der Heerstraße zw. Gatower Straße und Pichelsdorfer Straße erfolgreich abgeschlossen

10.7.19

Straßenbauarbeiten in der Heerstraße zw. Gatower Straße und Pichelsdorfer Straße erfolgreich abgeschlossen

In der Heerstraße im Abschnitt zwischen Gatower Straße und Pichelsdorfer Straße wurden am vergangenen Wochenende Fahrbahnarbeiten durchgeführt.

Der Bezirk hat langfristig die erforderlichen verkehrlichen Maßnahmen und Umleitungsstrecken  mit der Verkehrslenkung Berlin und der BVG abgestimmt.
Durch den Bezirk wurde veranlasst, dass bereits 10 Tage vor Baubeginn weiträumig Verkehrslenkungstafeln mit dem Hinweis auf die beabsichtigten Bauarbeiten und
Verkehrseinschränkungen aufgestellt und alle betroffenen Anlieger frühzeitig durch Presseinformation und Postwurfsendung von den beabsichtigten Bauarbeiten
informiert wurden.
Die Berliner Wasserbetriebe haben, ebenfalls in Absprache mit dem Bezirk, unter hohem Aufwand in kürzester Zeit 76 Abläufe / Schächte im Bereich der Fahrbahn
freigestemmt, die Abdeckungen erneuert und die Anlagen dem neuen Fahrbahnniveau angepasst.
Letztlich haben die Straßenbaufirmen ebenfalls innerhalb sehr kurzer Zeit mit hohem logistischen Aufwand den Asphaltbelag erneuert.  

Die Finanzierung dieser Baumaßnahme erfolgt aus Sondermitteln des Straßensanierungsprogramms 2019.

Bezirksstadtrat Frank Bewig führt aus:
„Durch die Vollsperrung des Straßenabschnitts konnten die Arbeiten in einem äußerst eng bemessenen Zeitrahmen durchgeführt werden. Der Bezirk hat, durch die
Beauftragung von Wochenend- und Nachtarbeiten, damit zum wiederholten Mal, wie z.B. bereits in der Heerstraße  oder dem  Falkenseer Platz, erfolgreich innerhalb
eines eng bemessenen Zeitfensters, Straßenbauarbeiten durchgeführt. Der Straßenabschnitt ist damit wieder für Jahre ertüchtigt. Ich bedanke mich bei der
Verkehrslenkung Berlin, der BVG, den Berliner Wasserbetrieben sowie den Bauausführenden, die mit der guten Vorbereitung und Durchführung der Baumaßnahme zu
ihrem Gelingen beigetragen haben sowie bei allen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis für die aufgetretenen Einschränkungen
und Behinderungen.“  


Historische Linde in der Zitadelle Spandau wird gefällt

9.7.19

Das Ende eines Methusalems

Historische Linde in der Zitadelle Spandau wird gefällt


Die letzten Rettungsversuche waren vergebens: nach 500 Jahren verliert die Zitadelle Spandau einen historischen Zeugen. Die Naturdenkmal-Linde im Hof ist nicht
mehr zu halten und wird kurzfristig gefällt. Doch für Nachwuchs wurde bereits vor einigen Jahren gesorgt.

„Wenn Bäume reden könnten…“ - Für nur wenige Bäume in Spandau gilt dieser Satz mehr als für die Linde im Hof der Zitadelle. Über 500 Jahre lang verfolgte sie
die Geschicke und Missgeschicke, erlebte Geschichte und Geschichtchen der Spandauer und der Zitadelle. Doch nun hat sie ihre Altersgrenze endgültig erreicht und
wird abgetragen. Über die letzten 20 Jahre hat der Mensch ihr immer wieder geholfen und mit Kronenschnitten, Verspannungen und Abstützungen dafür gesorgt, dass
sie weitere Jahre als prägender Baum stehen bleiben konnte. Jedoch zeigten jetzt die letzten Untersuchungen, dass die Linde aus Gründen der Verkehrssicherheit
nicht länger stehen bleiben kann, da der östliche Stamm des Baumes inzwischen ganz abgestorben und der Rest des Baumes auch nicht mehr standsicher ist.

Doch solch ein Baum ist niemals ganz tot: die Stammpartien werden aus Gründen des Artenschutzes zuerst zum Werkhof nach Tiefwerder gebracht. Von hier aus kann
dann entschieden werden, ob man Teile des Stamms als Totholz-Lebensraum an geeignete Stellen im Bezirk bringt, damit holzbewohnende Pilze und Insekten ihr
weiteres Werk tun können. Zudem bleibt ein etwa 2 Meter hoher Torso des alten Baumes an seinem gewohnten Standort.

Und auch für den Nachwuchs wurde bereits beizeiten gezielt durch Umwelt- und Naturschutzamt sowie Straßen- und Grünflächenamt gesorgt: am Stammfuß des alten
Baums wurde schon vor Jahren eine neue Linde gepflanzt, die jetzt die Chance hat, ebenfalls zu einem Methusalem heranzuwachsen und von den nächsten Spandauer
Generationen bestaunt zu werden.


Sportpark Staaken erhält weitere Umkleideräume

8.7.19

Der Start ist gemacht:
Sportpark Staaken erhält weitere Umkleideräume

Der vor ca. neun Jahren auf der Sportanlage Sportpark Staaken errichtete Neubau eines Umkleidegebäudes für zwei Kunstrasen-Großspielfelder war mit sechs
Kabinen von Beginn an zu klein geplant und gebaut worden. Die für zwei Groß- und vier Kleinspielfelder sich ergebenden Nutzungen mussten danach auf die
bestehenden Kabinen, zum Teil mit mehreren Mannschaften gleichzeitig, bzw. auf die teilweise zur Verfügung stehenden Kabinen der Schulsporthalle verlegt werden.
Eine ordnungsgemäße Nutzung war somit nicht gewährleistet. Das Gebäude soll um zwei Umkleiden erweitert werden.
Die Umkleideräume werden überwiegend vom größten und leistungsstärksten Spandauer Fußballverein SC Staaken mit rund 40 Mannschaften, die am Trainings- und
Spielbetrieb teilnehmen, genutzt und reichen  bei weitem nicht aus.

Nach einem Jahr Vorplanung, Erstellung notwendiger Gutachten und Einholung von Genehmigungen, z.B. der Wasserbehörde, konnte nun – wenn auch mit kleiner
Verzögerung – mit der baulichen Umsetzung des Anbaus begonnen werden. Das Bestands-Umkleidegebäude soll nunmehr erweitert werden. Der Erweiterungsbau
erhält zwei Umkleidekabinen mit dazwischen befindlichem Sanitärtrakt und Nebenräume (Lagerraum, Putzmittelraum, Erste-Hilfe-Raum) und wird an das bestehende
Gebäude angebaut.

Die derzeit erwarteten Gesamtkosten liegen hierfür bei rd. 850.000 €. Mit der Fertigstellung des Anbaus wird im März 2020 gerechnet.


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