Der einzige Berliner Bezirksfernsehsender im Berliner
TV-Kabelnetz und auch über DVB-T zu empfangen.

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem
Bezirk und Hinweise auf Veranstaltungen.

Herzlich willkommen bei Spandau TV! “Sendung des Monats” hier ansehen »

News

Klassik in Spandau trauert um Andreas Waldraff

12.3.19

Klassik in Spandau trauert um Andreas Waldraff

Prof. Dr. Andreas Waldraff, Mitinitiator und seit Vereinsgründung 1. Vorsitzender von Klassik in Spandau, ist am 3. März 2019 verstorben.

Ohne Andreas Waldraff würde es Klassik in Spandau nicht bereits in der zwanzigsten Spielzeit mit zunehmendem Erfolg geben. Vom ersten Konzert an verlieh er der Konzertreihe ein anspruchsvolles und professionelles Profil, das er in den vergangenen Jahren schärfte und verteidigte. Andreas Waldraff war stets der Bewahrer des Markenkerns von Klassik in Spandau aber zugleich offen für neue Wege und Ideen. Er verstand es, auf herausragende Weise ökonomisches Know-how mit der tiefen Leidenschaft für Musik zu vereinen, um etwas Einzigartiges zu schaffen. Ihm gelang es Menschen in besonderer Weise für die Idee hochwertiger klassischer Konzerte abseits der großen Bühnen der Stadt zu gewinnen und sie mit seiner eigenen Begeisterung mitzureißen.

Mit Andreas Waldraff hat Klassik in Spandau seinen wichtigsten Wegbereiter verloren.

„Wir müssen Abschied nehmen von einem Förderer, einem Inspirator und einem treuen Freund. Sein Andenken werden wir ehren und nach innen und außen lebendig halten. Seiner Familie ist Klassik in Spandau in tiefer Trauer verbunden.“


10 Jahre Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus

12.3.19

10 Jahre Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus

Seit Anfang 2009 durch die Partner für Spandau GmbH betrieben
ist sie heute ein Ort echter Willkommenskultur!

Man mag es heute kaum glauben: Erst seit zehn Jahren gibt es im öffentlichen Leben des Bezirkes Spandau eine Einrichtung mit der Bezeichnung „Tourist-Information Berlin-Spandau“. Im Januar 2009 hatte die Partner für Spandau GmbH nach Beauftragung durch das Bezirksamt „den Betrieb der Spandau-Information“, wie die Räume im Erdgeschoss des Gotischen Hauses damals hießen, übernommen. Bereits im Februar des gleichen Jahres verständigte sich Partner für Spandau mit den damaligen Akteuren des bezirklichen Tourismusnetzwerkes darauf, dass die Einrichtung zukünftig unter dem Namen „Tourist-Information Berlin-Spandau“ firmieren soll und damit auch bereits im Namen ihre Hauptaufgabe – die Förderung des Tourismus in und nach Berlin-Spandau – deutlicher macht.

„Natürlich ist der Ort auch heute noch in hohem Maße einer, der anders als die anderen Touristinformationen Berlins von zahlreichen Anwohnern besucht wird, die hier interessante Neuigkeiten über ihren Bezirk erfahren. Aber insbesondere die touristischen Angebote Spandaus sind von hier aus seit einem Jahrzehnt den auswärtigen Besuchern stärker als je zuvor nähergebracht worden. Die Tourist-Information Berlin-Spandau ist heute ein Ort echter Willkommenskultur“, fasst Sven-Uwe Dettmann als Geschäftsführer der Partner für Spandau GmbH zusammen.

Bereits bis zur gelifteten Neueröffnung am 22. April 2009 war an und in der linken Erdgeschossetage des Hauses in der Breiten Straße 32 so manches modernisiert worden, ohne dabei den Denkmalsschutz zu vernachlässigen. Neuem Mobiliar schloss sich ein Online-Informationsplatz an, neue Stühle und Tische für den Innen- und Außenbereich folgten. Schon Ende Januar 2009 lag ein Info-Blatt zum Haus selbst, immerhin das älteste Berliner Nicht-Kirchenbauwerk, zweisprachig vor; gegenwärtig können Besucher dieses in fünf Fremdsprachen kostenlos erhalten. Ende Februar 2009 gab man hier das erste umfangreiche Gastgeberverzeichnis Berlin-Spandau heraus, dem mehrere bis heute folgten – pünktlich zur ITB, wie übrigens auch dessen aktueller Nachfolger anno 2019. Und, erstmalig in der jahrhundertealten Geschichte des Gotischen Hauses, wurde es ab April 2009 auch für Menschen mit Behinderung zumindest in den Erdgeschossräumen besuchbar - auf Anregung von Partner für Spandau war durch den Senioren- und Behindertenbeauftragten des Bezirkes Spandau und die Abteilung für Bildung, Kultur und Sport eine innovative transportable Rampe geprüft und deren Ankauf durch das Bezirksamt Spandau zügig realisiert worden.

Seitdem hat die Besucherfrequenz der Tourist-Information Berlin-Spandau ebenso stetig zugenommen wie deren Angebote. An rund 300 Tagen im Jahr ist hier geöffnet, vom ersten Adventswochenende bis zum Heiligen Abend sogar an jedem Tag. Hier tagte auf Einladung der Partner für Spandau GmbH der erste bezirkliche  „Runde Tisch Tourismus“, haben Busreisegruppen ihren Ausgangspunkt zum Besuch der Spandauer Stadtfeste, starten individuelle oder geführte Stadtrundgänge zu den unterschiedlichsten stadtgeschichtlichen Themen.  In Abstimmung mit Berliner und Brandenburger Touristikern und Kulturveranstaltern sind hier seit mehreren Jahren Auslageflächen eingerichtet, deren Materialien den Erlebnisbogen zu den benachbarten Regionen schlagen. Ob regionalgeschichtliche Literatur oder Souvenirs, Ansichtskarten oder Kalender, Rad- oder Wanderkarten, Spandau-T-Shirt oder –Flagge, Kultur- oder Reiseprospekte oder Veranstaltungstickets regionaler Anbieter – all dies findet man hier mittlerweile ebenso wie einen Platz inmitten der historischen Spandauer Altstadt, wo man bei Kaffee und Kuchen oder einem Florida-Eis gern verweilt. Seit mehreren Jahren kann man hier Fahrräder ausleihen, in jedem Jahr erweitert sich das Souvenir- und Andenkenangebot um aktuelle Produkte – seit Anfang März 2019 beispielsweise um eine Halskette, die sich auf einen archäologischen Spandau-Fund bezieht und ein stilisiertes frühchristliches Kreuz darstellt.


Digitalpakt Schule steht!

12.3.19

Digitalpakt Schule steht!
Fünf Milliarden Euro Umfang/ Haushaltsausschuss berät über Bund-Länder-Vereinbarung

Der Haushaltsausschuss soll bereits am Mittwoch über die Bund-Länder-Vereinbarung zum Digitalpakt Schule, auf die sich Bundesregierung und Bundesländer jetzt verständigt haben, beraten. Darauf weist Swen Schulz, zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Haushalts-ausschuss, hin. Mit der Beratung der Verwaltungsvereinbarung im Haushaltsausschuss wird die Finanzierung des Digitalpaktes sichergestellt.

"Das ist ein großer Fortschritt für die Schulen", betont Swen Schulz. "Sie werden fit gemacht für die digitale Zukunft. Die SPD hat sich lange und intensiv dafür eingesetzt. Wir waren in der Koalition die treibende Kraft für die Änderung des Grundgesetzes, die den Digitalpakt Schule jetzt erst ermöglicht. Mehr noch: Nachdem in den letzten Jahren Wolfgang Schäuble kein Geld dafür vorsah, hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) die Finanzierung des Digitalpaktes Schule gesichert. Allen Unkenrufen zum Trotz werden nunmehr fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Wir werden dem Pakt zustimmen und damit den Weg für moderne Schulen freimachen."

Die fünf Milliarden Euro werden nach dem "Königsteiner Schlüssel" auf die Bundesländer verteilt. Berlin erhält rund 257 Mio. Euro aus dem Digitalpakt Schule. Gefördert werden können damit der Aufbau und die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und  schulisches WLAN.  Förderfähig sind darüber hinaus Interaktive Tafeln, digitale Arbeitsgeräte und - sofern ein schulisches WLAN vorhanden ist - schulgebundene Laptops, Notebooks und Tablets. In der Bund-Länder-Vereinbarung ist eine Fördersumme von bis zu 25.000 Euro pro Schule vorgesehen. Zudem werden der Aufbau und die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte unterstützt.


Treffpunkt Lynarstraße nimmt wieder Schwung auf

12.3.19

Treffpunkt Lynarstraße nimmt wieder Schwung auf

Die bezirkliche Jugendfreizeiteinrichtung „Treffpunkt Lynarstraße“ in
der Neustadt  hat  eine neue Leitung: Enrico Rogge schließt die Lücke,
die nach dem nach dem Ruhestand von Dieter Walstaff entstanden war.
Vielen Jugendlichen ist er in seiner bisherigen Funktion als
Streetworker bekannt. Gemeinsam wird nun von ihm – zusammen mit Heike
Bremer - wieder das Angebot in den beiden Ladenwohnungen in der
Lynarstraße 8 gewährleistet.

Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Ordnung und Jugend, Stephan
Machulik, überzeugte sich bei einem Besuch von der Einarbeitung und den
Plänen: „Ich bin erfreut, dass wir im Gebiet Neustadt nun auch wieder
mit dieser Einrichtung voll am Netz sind. Auch der künftige Ausbau von
sportlichen und soziokulturellen Angeboten ist für die Jugendlichen im
Kiez sicher wichtig. Die Kooperationen und Vernetzungen können nun
wieder intensiv gepflegt werden. Es ist spürbar, dass hier demnächst
noch viele Ideen angegangen werden und Probleme im Blick sind.“

Enrico Rogge ist es besonders wichtig, „dass der Treffpunkt auch
weiterhin ein Ort für alle Jugendliche ist! Alle brauchen zusammen ein
gutes Angebot und auch Rückzugsräume. bzw. Möglichkeiten der
Auseinandersetzung. Mitunter ist das eben nicht einfach, aber zum
Schluss endete bisher jeder Streit unter den Jugendlichen mit einem
Handschlag.“

Die Einrichtung ist montags bis freitags in der Regel von 14 bis 20 Uhr
für alle ab etwa 12 Jahren geöffnet und unter Tel. 336 61 00 erreichbar
bzw. auch per Mail unter  kontakt@treffpunkt-lynarstrasse.de .


ABGEDREHT! 3.000 VIDEOMINUTEN ZEITZEUGENINTERVIEWS.

12.3.19

ABGEDREHT! 3.000 VIDEOMINUTEN ZEITZEUGENINTERVIEWS.
Filmdokumentation zur Luftbrücke Berlin kommt im Frühjahr zur
Aufführung.

Die letzte Klappe fiel am 8. März auf dem
Fliegerhorst Faßberg. Am Tag davor wurden die Sequenzen auf dem
ehemaligen Flugplatz Berlin-Gatow abgedreht. 34 Zeitzeugen der
Luftbrücke Berlin, 1930er und 1940er Jahrgänge, wurden von
Schülerinnen und Schülern des Christian Gymnasiums Hermannsburg und
des Spandauer Hans-Carossa-Gymnasiums mit professioneller technischer
Unterstützung der Bundeswehr am früheren Start- bzw. Landesplatz der
Kohleflieger interviewt. Dreitausend Videominuten Rohmaterial gehen nun
in den Schnitt. Hinzu kommen Handy-Videos der Jugendlichen mit
Voiceover-Texten und historische Fotos. Emily (16) aus Bergen war in
Faßberg hinter der Kamera mit dabei: „Für mich war es eine
geschichtliche Bereicherung. Es ist mir sehr wichtig, diese Erfahrungen
für die Zukunft zu bewahren. Die gemeinsame Hilfe und Unterstützung
anderer Länder für Berlin während der Luftbrücke sollte auch für das
heutige Europa beispielgebend sein!"

„Ein großartiges Schulprojekt”, so Faßbergs Bürgermeister Frank
Bröhl: „‘Demnächst in diesem Theater‘, so heißt es. Unsere
Vorfreude auf den etwa 30 Minuten langen Dokumentarfilm ist groß. Im
Frühjahr kommt er zur Aufführung. Eines ist schon heute sicher: Die
2000er Generation und die ‘Kinder von damals‘ wurden durch die
Schulpartnerschaft zum 70. Luftbrückenjubiläum so etwas wie ziemlich
beste Freunde. Sie wissen nun vieles voneinander. Ich bin tief
beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen und ihrer Lehrer.” Die
neue Nähe der Generationen freut auch Spandaus Bürgermeister Helmut
Kleebank. „Was sie sich zu sagen hatten, wird Inhalt des Films sein. Da
soll vorher nichts durchsickern. Was zu sehen sein wird? Absolut
vorzeigbar und spannend! Ich danke dem Förderverein für die
Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e. V. in Faßberg, dem Technischen
Ausbildungszentrums der Luftwaffe dort, dem Berliner Presse- und
Informationszentrum der Luftwaffe und dem Militärhistorischen Museum der
Bundeswehr in Dresden und am Flugplatz Berlin-Gatow herzlich für ihre
bisher bereits geleistete großartige Unterstützung.”


<<   <   10   11   >   >>  
Das YourRate-Siegel - Für Transparenz und Vertrauen Jetzt Bewerten