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News

Mieterverein AMV lobt Problemvermieter Deutsche Wohnen

23.2.18

Mieterverein AMV lobt Problemvermieter Deutsche Wohnen

Rasche und unkomplizierte Hotelunterbringung nach Heizungsrohrbruch

Der Albtraum eines jeden Mieters: Ein Rohrbruch hat die Wohnung unter Wasser gesetzt!

Mieterin Tamara H. traf der Schlag, als sie abends ihre Wohnungstür aufschloss und ihre

1-Zimmer-Wohnung in der Westerwaldstraße 1 im Falkenhagener Feld betreten wollte: Ihre Wohnung hatte sich in eine Tropfsteinhöhle verwandelt. Von der Decke und der Lampenfassung tropfte das Wasser, aus einem Mauervorsprung direkt in Fußbodenhöhe kam Wasser aus der Wand und der Fußboden war überflutet. Sämtliche Möbel, Einrichtungsgegenstände und persönliche Sachen waren vom Wasser betroffen und klatschnass. Der Albtraum eines jeden Mieters war Wirklichkeit geworden: Ein Rohrbruch hatte die Wohnung unter Wasser gesetzt!

Der unverzüglich herbeigerufene Dienstleister der Deutsche Wohnen, die Fa. B&O, stellte die Heizung sofort ab und es wurde noch am Abend ein Trocknungsgerät aufgestellt, das rund um die Uhr laufen muss, um die Wohnung zu trocknen.

Unterbringung im Hotel auf Kosten der Deutsche Wohnen

Am 19.02.2018 wandte sich Tamara H. an den AMV - Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V., bei dem sie Mitglied ist und dieser forderte noch am gleichen Tag die Deutsche Wohnen Kundenservice GmbH schriftlich auf, Tamara H. bis zum 20.02.2018 Ersatzwohnraum (Leerwohnung, Gästewohnung, Umsetzwohnung, Hotel, Pension etc.) zur Verfügung zu stellen. Die Deutsche Wohnen ließ die Wohnung noch am 19.02.2018 durch einen Sachverständigen begutachten, der die Wohnung für unbewohnbar erklärte, und buchte ein Hotelzimmer in einem Hotel in der Heerstraße. Tamara H. ist seit dem Abend des 20.02.2018 auf Kosten der Deutsche Wohnen im Hotel untergebracht, und zwar bis zur endgültigen und abschließenden Sanierung ihrer Wohnung. Ihr Hotelzimmer verfügt über Wasserkocher, Mikrowelle und Kühlschrank, so dass sie sich selbst verpflegen kann. Ihre Möbel, Einrichtungsgegenstände und persönliche Sachen sind in einer Leerwohnung im 17. OG des Hauses Westerwaldstraße 1 untergebracht. Tamara H. hat zu dieser Wohnung einen Schlüssel, so dass sie während der Sanierung jederzeit an ihre Sachen kommt.

AMV sagt Danke!

„Die Deutsche Wohnen, die von uns in der Vergangenheit immer wieder wegen ihrer Verwaltungspraxis, der nicht ausreichenden Wahrnehmung ihrer Instandhaltungs- und Instandsetzungspflicht, der Nichtanerkennung des Berliner Mietspiegels, überhöhten Mieterhöhungsbegehren, ihres Auftretens nach Gutsherrenart, um nur einige Punkte zu nennen, harsch kritisiert worden ist, hat im vorliegenden Fall vorbildlich reagiert und der von uns vertretenen Mieterin unverzüglich und unkompliziert mit der Hotelunterbringung und der Kostentragungspflicht geholfen und dies sogar überobligatorisch", sagte der 2. Vorsitzende des AMV - Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V., Assessor Marcel Eupen. „Die Deutsche Wohnen trifft nach § 555a Abs. 3 BGB zwar die Pflicht, die Kosten der Hotelunterkunft, die unser Mitglied infolge der Unbewohnbarkeit der Wohnung während deren Instandsetzung übergangsweise aufbringen muss, zu tragen bzw. zu erstatten, war jedoch rechtlich nicht verpflichtet, ihrer Mieterin ein Hotelzimmer zu besorgen. Sie hätte die Hotelsuche auch unserem Mitglied überbürden können", so Eupen. „Die prompte und unproblematische Hilfe durch die Deutsche Wohnen ist ausdrücklich zu loben. Besonderer Dank gebührt der zuständigen Kundenbetreuerin Annette Woldt, die uns telefonisch laufend unterrichtet und die Hotelunterbringung innerhalb eines Arbeitstages bewerkstelligt hat", schließt Eupen.


SPD Spandau fordert touristische Erschließung des Rathausturms

22.2.18

SPD Spandau fordert touristische Erschließung des Rathausturms

Der Berliner Senat stellt Spandau 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögens Infrastruktur wachsende Stadt und Nachhaltigkeit (SIWANA) für die Sanierung des Rathauses zur Verfügung. Die SPD-Fraktion in der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nimmt dies nun zum Anlass, um eine touristische Nutzung des Rathausturms ins Gespräch zu bringen. Ein entsprechender Antrag wird in der kommenden BVV beraten.

„Vom Rathausturm kann man einen einzigartigen Blick über unseren Bezirk genießen.“, schwärmt Christian Haß, Vorsitzender der sozialdemokratischen BVV-Fraktion. „Leider ist dieses Erlebnis bisher nur Wenigen vorbehalten gewesen. Mit der Schaffung einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform würde Spandau ein neues touristisches Highlight gewinnen und seine Attraktivität weiter steigern.“, so Haß.

Auch die Zitadelle wird wieder ein Thema in der anstehenden BVV werden. Nachdem Stadtrat Gerhard Hanke (CDU) angekündigt hat, die Spandauer Zitadelle auch offiziell wieder unter diesem Namen vermarkten zu wollen, ist bisher nichts passiert.  Ein Antrag der sozialdemokratischen Fraktion soll dies nun beschleunigen.


Ulrike Sommer neue Vorsitzende der SPD im Spandauer Süden

21.2.18

Ulrike Sommer neue Vorsitzende der SPD

im Spandauer Süden

Die SPD im Spandauer Süden hat eine neue Führung gewählt: Ulrike Sommer wurde mit überwältigender Mehrheit zur neuen Vorsitzenden der SPD Gatow/Kladow gewählt.

Neue StellvertreterInnen sind die BVV-Verordnete Carola Brückner, Bürgermeister Helmut Kleebank und der Gatower Claude Konrad.

Sommer war bereits zwischen 2003 und 2014 Vorsitzende. In den vergangenen vier Jahren hatte Kleebank die Abteilung (Ortsverein) geführt. Er trat nun nicht mehr an.

Sommer begrüßte, dass auch zahlreiche Neumitglieder zu der Jahreshauptversammlung gekommen waren. „Wir wollen und müssen unsere Demokratie stärken, gerade angesichts der erstarkenden Rechten. Demokratie aber lebt von der Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, sich  ehrenamtlich zu engagieren und  Verantwortung zu übernehmen. Ich freue mich darüber, dass auch wir in Spandau so viele neue Mitglieder haben gewinnen können.“

Die 60jährige Sommer, die auch Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei sowie stellvertretende Kreisvorsitzende in Spandau ist und für beide Funktionen wieder antritt, kündigte intensive politische Debatten in der Abteilung an. „Vor allem die schwierige Verkehrssituation in Gatow und Kladow werden wir unter die Lupe nehmen, herausarbeiten, was möglich ist und was wir in Bezirk und Land bewegen können.“ Aber auch Themen wie beispielsweise das solidarische Grundeinkommen, die Rente oder die Situation der Schulen stehen auf der Tagesordnung.


Auf Försters Wegen – Spielplätze am Aalemannufer

21.2.18

Auf Försters Wegen – Spielplätze am Aalemannufer
Die Spielplätze „Am Teufelsbruch“ und „Zu den Fichtewiesen“ am
Aalemannufer (Hakenfelde) wurden unter Berücksichtigung ihrer
namensgebenden Naturschutzgebiete zu einer Spielfläche mit vielen
Waldbewohnern umgewandelt.

Beide Spielplätze wurden von den Auszubildenden des Fachbereichs
Grünflächen des Straßen- und Grünflächenamtes gebaut. Die
Spielgeräte wurden von der Garten- und Landschaftsbaufirma Reinhold
Fehmer GmbH geliefert und eingebaut.
Das Thema beider Spielplätze greift den Charakter des
gegenüberliegenden Naturschutzgebietes auf – der Waldkauz schaut
vom Rutschenturm beim Spielen zu, Frischling und Grashüpfer wackeln um
die Wette und der Fuchsbau ist ein ideales Versteck.


Verstärkte Verkehrsüberwachung für Spandau

20.2.18

Verstärkte Verkehrsüberwachung für Spandau
Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Ordnung und Jugend, Stephan
Machulik  setzt sich bereits seit längerem für die Wiedereinführung des
Verkehrsüberwachungsdienstes ein. Derzeit wird vom Personalmanagement
die Bewertung der Eingruppierung geprüft um die Stellen Ausschreiben zu
können.  Leider gibt es hierfür von Seiten des Senats keine finanzielle
Unterstützung, Stephan Machulik wird aber weiter dafür kämpfen, dass den
Bezirken Mittel für Stellen in der   Verkehrsüberwachung zur Verfügung
gestellt werden.
Für die Absetzstreife in der Verkehrsüberwachung und gemeinsame
Jugendschutzeinsätze an den Wochenenden hat das Ordnungsamt bereits seit
Dezember 2017 ein Dienstfahrzeug mit 7 Sitzen geleast.  
Der Bezirksstadtrat hofft, dass im Herbst die ersten Angestellten in
der Verkehrsüberwachung ihren Dienst versehen können. Dieses hängt
allerdings von den Angeboten der Schulungen an der Volksakademie Berlin
ab. Wenn nicht genügend Teilnehmer*innen angemeldet werden entfällt der
Kurs und ohne die entsprechende Qualifizierung dürfen die neuen
Mitarbeiter*innen ihren Dienst nicht ausüben.


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