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News

Veränderte Sprechzeit im Jugendamt am Donnerstag dem 28.12.2017

8.12.17

Veränderte Sprechzeit im Jugendamt am Donnerstag dem 28.12.2017

Bezirksstadtrat Machulik informiert:

Am Donnerstag, dem 28.12.2017 werden die Sprechstunden aller Bereiche
des Jugendamtes auf den Vormittag von 9.00 – 12.00 Uhr verlegt. Die
Nachmittagssprechstunde entfällt an diesem Tag.


Modernisierung ist eine Kostenfalle

8.12.17

Modernisierung ist eine Kostenfalle

Modernisierungsmaßnahmen in Spandau an der Straßburger Str. und Spandauer Burgwall sollen bis zu über 100% Mieterhöhung der Nettokaltmiete bedeuten. Das bedeutet, in einem Fall, eine Steigerung von 380,- Euro auf 801,- Euro und dazu kommen dann noch die Energiekosten für die Gasetagenheizung in den Wohnungen. Für die dortigen Mieter, die sich zu einem Großteil im Rentenalter befinden, eine Katastrophe, die auf sie zurollt und der sie nicht entgehen können. Die Hausverwaltung hat den Mietern bisher erklärt, dass wenn Ersatzraum für die Bauzeit, ca. eines halben bis dreiviertel Jahres, benötigt wird, selbstverständlich eine Mietzahlung erforderlich ist. Unser Verein sagt klar: “Nein!“ dazu. Der Umfang der angekündigten Maßnahmen ist derart kompakt, dass ein bewohnen ausgeschlossen werden kann. Die Modernisierungsankündigungen flatterten den Mietern ins Haus und es traf sie gleich zweimal der Schlag. Sie können die neue Miete nicht bezahlen, sie müssen trotzdem die Maßnahmen dulden und sie wissen schon jetzt, dass sie ausziehen müssen. Einige Mieter werden sich in die Depression flüchten, andere werden Entscheidungen von großer Tragweite treffen und im Fazit handelt es sich um eine in der Zwischenzeit ortsübliche Entmietungsaktion, um mit neuen Mietern nicht nur die festgesetzten Kosten als Mieteinnahme verbuchen zu können, sondern der neue Mieter würde von Hause aus, so unsere Erfahrung, gleich 900,- Euro bis 1.000,- Euro auf den Tischen legen müssen. Dieses Beispiel ist nur eines von tausenden in dieser Stadt und ein einzigartiger Beleg dafür, dass die Wohnungs- und Mietenpolitik in unserem Land gescheitert ist. Darum können wir den Mietern nur den Satz von Jesaja 40.9 zurufen: „Erhebe deine Stimme mit Macht.“


Bürgerbüro Wasserstadt und Bürgerbüro Falkenhagener Feld zum Jahreswechsel geschlossen

7.12.17

Bürgerbüro Wasserstadt und Bürgerbüro Falkenhagener Feld zum
Jahreswechsel 2017/ 2018 geschlossen


Das Bürgerbüro Wasserstadt und das Bürgerbüro Falkenhagener Feld
bleiben in der Zeit vom 27.12.2017 bis einschließlich 01.01.2018
geschlossen.

Ab dem 2.1.2018 ist das Bürgerbüro Wasserstadt und ab dem 3.1.2018 ist
das Bürgerbüro Falkenhagener Feld wieder regulär geöffnet.

Das Bürgeramt Rathaus Spandau und das Bürgerbüro Kladow sind von dieser
Maßnahme nicht  betroffen und bieten den Service zu den bekannten
Öffnungszeiten durchgängig an.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Bürgeramt unter der
Telefonnummer 115.


406.563 bedürftige Kinder werden durch "Weihnachten im Schuhkarton" beschenkt

6.12.17

406.563 bedürftige Kinder werden durch "Weihnachten im Schuhkarton" beschenkt

Die beliebteste Geschenkaktion ist auf Wachstumskurs

6. Dezember 2017, Berlin - 406.563 bedürftige Kinder dürfen sich in diesem Jahr über ihr oftmals erstes Weihnachtsgeschenk freuen. Im Rahmen der Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wurden die Päckchen in Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Südtirol und der Schweiz von hunderttausenden Spendern gepackt, teilte die Trägerorganisation Geschenke der Hoffnung in Berlin mit. Verteilt werden die Geschenke in verschiedenen Ländern Osteuropas und der Mongolei durch Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen. Nach den vorläufigen Zahlen verzeichnet der Verein ein Wachstum von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Nach zwei rückläufigen Jahren konnten wir die Trendwende einleiten“, freut sich der geschäftsführende Vorstand von Geschenke der Hoffnung, Bernd Gülker. Als ein Grund sieht er die Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Mitmachmöglichkeiten. So habe man nach langer Zeit die Zahl der Sammelpunkte erstmals wieder um 12,6 Prozent steigern können. Den 868 Sammelpunkten im deutschsprachigen Raum waren zusätzlich mehr als 4.000 Abgabestellen zugeordnet. Die Zahl der online gepackten Päckchen erhöhte sich um 37,1 Prozent auf 7.032.

Tausende Ehrenamtliche haben sich in den letzten Wochen in den Sammelstellen und der Weihnachtswerkstatt eingebracht, um eingegangene Päckchen durchzusehen und versandfertig zu machen. Beschenkt werden in diesem Jahr Kinder in Bulgarien, Georgien, Litauen, Moldau, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, der Ukraine und der Mongolei. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter von Geschenke der Hoffnung sowie einige Journalisten werden in den kommenden Wochen verschiedene Verteilungen persönlich begleiten.

Herausragendes ehrenamtliches Engagement im deutschsprachigen Raum
„Unzählige Menschen aus dem deutschsprachigen Raum haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Geschenkaktion beteiligt. Wir freuen uns, dass es vielen so wichtig ist, auch an die zu denken, denen es nicht so gut geht wie uns“, so Gülker. Besonders ermutigend sei, dass auch bekannte Sportvereine und Unternehmen die Aktion in diesem Jahr auf besondere Weise unterstützt hätten.
Der Trägerverein Geschenke der Hoffnung spricht allen Päckchenpackern, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Geldspendern einen herzlichen Dank aus: „Mit der Sammlung der Päckchen und dem Transport zu den Kindern ist aber nur der erste Schritt getan“, sagt Gülker. „Durch die Aktion kommen viele der Kinder zum ersten Mal in ihrem Leben mit Gott in Berührung und erfahren von seiner bedingungslosen Liebe. Diese Botschaft gibt Hoffnung und ist auch der Grund, warum wir Weihnachten feiern. Diese Hoffnung wollen wir mit unseren Partnern hier und in den Empfängerländern weitertragen.“

Spenden weiterhin benötigt
Da „Weihnachten im Schuhkarton“ sich nur aus Spenden finanziert, sei man auch weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen, so Gülker. Spenden können auf der Webseite des Vereins über das sichere Online-Spendenformular oder klassisch per Überweisung getätigt werden.
Geschenke der Hoffnung, Konto: Pax-Bank eG, IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck: 300 500.
Privatpersonen und Unternehmen können mit einer größeren Spende symbolisch die Patenschaft für den Transport von tausenden Päckchen in ein ausgewähltes Land übernehmen. Ab Ende Dezember werden auf der Website www.weihnachten-im-schuhkarton.org und auf Facebook www.facebook.com/WeihnachtenimSchuhkarton und Instagram www.instagram.com/weihnachtenimschuhkarton erste Fotos und Berichte der Verteilungen veröffentlicht. Schon jetzt kann der Aktionsbericht 2017 angefordert werden, der im kommenden Frühjahr über die Auswirkungen der Aktion berichtet.

Über „Weihnachten im Schuhkarton“
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ des christlichen Hilfswerks Samaritan’s Purse. Träger im deutschsprachigen Raum ist das christliche Werk Geschenke der Hoffnung. Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 11,5 Millionen Kinder in etwa 100 Ländern durch die Aktion erreicht.


Ausschussmehrheit sperrt sich gegen mehr Sozialwohnungen in Spandau

6.12.17

Ausschussmehrheit sperrt sich gegen mehr Sozialwohnungen in Spandau

CDU, AfD und FDP wollen den Bau neuer Sozialwohnungen in Spandau verhindern. Die Vertreter der drei Parteien im Stadtentwicklungsausschuss der BVV Spandau votierten geschlossen gegen mehr preiswerten Wohnraum in einem neuen Wohnquartier am Saatwinkler Damm und wollen eine Reduzierung der Zahl von Sozialwohnungen in der Wasserstadt erreichen.  Ferner fand ein Antrag der SPD, ganz grundsätzlich bei jedem Bauvorhaben mindestens 30 Prozent Wohnungen für Mieterinnen und Mieter mit Wohnberechtigungsschein vorzusehen, keine Mehrheit, weil CDU, FDP und AfD zusammen dagegen stimmten.

„Dass CDU und FDP mit der AfD paktieren und Nein zum Wohnungsneubau auch für Geringverdiener in Spandau sagen, ist sehr bedauerlich“, sagte die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD, Ulrike Sommer. „Was Spandau vor allem braucht ist preiswerter Wohnraum für all jene, die sich teure Neubau-Wohnungen schlicht nicht leisten können. Deshalb wird die SPD das Thema immer wieder aufrufen und für den Bau bezahlbaren Wohnraums kämpfen.“ Die Anträge müssen noch im Plenum der BVV beraten werden.

In einem Fall ging es um den Plan, auf einem früheren Kleingartengelände am Saatwinkler Damm auch den Bau von mindestens 25 Prozent Sozialwohnungen festzusetzen. Laut Bezirksamt hat ein Gutachten ergeben, dass dies an dieser Stelle nicht nötig sei, weshalb der Investor nicht gezwungen werden soll, auch ein Viertel der Wohnungen für Geringverdiener bereit zu halten. Baustadtrat Frank Bewig verwies lediglich auf die Möglichkeit einer gesonderten Förderung des Staates und verwies erneut auf rechtliche Bedenken seines Amtes gegen die Senatspolitik. „Ich habe dafür überhaupt kein Verständnis. Es geht darum, in jedem Projekt eine gute soziale Mischung sicher zu stellen“, sagte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ali Hotait. „Inzwischen haben fast die Hälfte aller Berliner Mieterinnen und Mieter Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein und die Mieten in Spandau sind stark gestiegen. Da kann man doch nicht so tun, als führe preiswerter Wohnraum zu neuen sozialen Spannungen im Bezirk.“

Die SPD hatte zudem beantragt, grundsätzlich bei allen Projekten mindestens 30 Prozent Sozialwohnungen vorzusehen, wie dies die Senatspolitik vorgibt. „Davon gehen wir nicht ab, denn zurzeit haben vor allem Familien, Berufsanfänger sowie Rentner und Normalverdiener wie Krankenschwestern, Erzieherinnen oder Polizisten Probleme, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Das können und das werden wir Sozialdemokraten nicht hinnehmen“, ergänzte Sommer. Es sei zudem unerträglich, dass sich die drei Parteien im Ausschuss auch gegen den Plan der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag gewandt hat, in der Wasserstadt 50 Prozent Sozialwohnungen zu bauen. Der Bezirk solle sich beim Land dafür einsetzen, dass dieser Anteil deutlich reduziert werde, hieß es in dem CDU-Antrag, der zusammen mit FDP und AfD die Mehrheit fand. „Wir haben landeseigene Wohnungsbaugesellschaften auch, um auf den Wohnungs- und Mietmarkt preismindernd wirken zu können“, sagte die SPD-Politikerin. „Ich fordere die Gewobag auf, an ihren ursprünglichen Plänen festzuhalten und bei der Quote von 50 Prozent zu bleiben."


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