Der einzige Berliner Bezirksfernsehsender im Berliner
TV-Kabelnetz und auch über DVB-T zu empfangen.

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem
Bezirk und Hinweise auf Veranstaltungen.

Herzlich willkommen bei Spandau TV! “Sendung des Monats” hier ansehen »

News

Siedlerhaus ist Teil der Spandauer Geschichte - Wettwer-Kündigung ist vom Tisch

4.9.17

Das Siedlerhaus auf dem Landeseigenen Grundstück in Berlin-Spandau,
Wochenendsiedlung Am Fährweg / Elkartweg 10, war in den letzten Wochen
Gegenstand einer ergebnisoffenen Recherche durch Bezirksstadtrat Otti
(AfD). Hintergrund war die Diskussion um den Abriss des Siedlerhauses
und die Kündigung der Eheleute Wettwer. Die parallele Prüfung der
Denkmalwürdigkeit durch das Landesdenkmalamt war ebenso ein bedeutender
Sachverhalt.

Bezirksstadtrat Otti führt aus:
,,Unabhängig des finalen Prüfergebnisses konnte ich feststellen, dass
die Laube eine besondere  sozialgeschichtliche Bedeutung für den Bezirk
hat, so Bezirksstadtrat Otti.
Der Erhaltungszustand des 1935 errichteten und 1949 zu Wohnzwecken
erweiterten Gebäudes ist äußerst authentisch. Als Notwohnung der
Nachkriegszeit kann die Laube sprichwörtlich einiges über Spandau
erzählen.
Bei allen verwaltungstechnischen Herausforderungen konnte ich die Augen
vor diesen Fakten nicht verschließen, kommentiert Andreas Otti die
vergangenen Wochen der Recherche. Für den Stadtrat war es, trotz
übervollem Terminkalender, eine spannende Sache. Wir müssen lernen,
mit den Dingen umzugehen, selbst wenn neue Herausforderungen auf uns
warten. Die Kündigung der Eheleute Wettwer ist übrigens vom Tisch.“


Und nun das Wetter für den 18. Februar 2018!

4.9.17

Und nun das Wetter für den 18. Februar 2018!

Die Freundschaft zwischen Faßberg und Spandau ist aus Luftbrückenzeiten ererbt. Weil Vergangenheit ohne Zukunft nicht denkbar ist, wird nun auch vorausgedacht, ob der Winter wohl Schnee bringt?

Die beiden Bürgermeister von Faßberg und Spandau, Frank Bröhl und Helmut Kleebank, präsentieren fortan gemeinsam mit Schäfermeister Carl Wilhelm Kuhlmann aus Faßberg-Niederohe und Schäfer Björn Hagge vom Spandauer Hahneberg die berühmte und in der Region liebgewordene Tradition der Winterschnuckenwette. Beim heutigen Treffen auf dem Gatower Flugplatzfest prognostizierten die Bürgermeister das Wetter für Sonntag, den 18. Februar 2018, für ihre jeweiligen Weidegebiete.

Helmut Kleebank: „In Faßberg-Niederohe sind die Weidegebiete schneefrei, unsere Schafe auf dem Hahneberg aber stehen im Schnee“. Frank Bröhl hält dagegen: „Umgekehrt wird es sein. Die Heidschnucken Hermann und Heidi auf dem Spandauer Hahneberg haben schneefrei und in Faßberg-Niederohe stehen die Schnucken im Schnee.”

Damit die Aktion für Wettbegeisterte an beiden Standorten greifbar wird, werden ab Dezember 2017 Wettlose auch in Spandau verkauft. Am 18. Februar 2018 gibt es eine Videoschaltung zwischen Faßberg-Niederohe und Spandau-Hahneberg. Jurys an beiden Orten werden die Wettersituation beurteilen und die Gewinner ermitteln. Preise werden von Gewerbetreibenden gestiftet. Die Erlöse aus dem Losverkauf sollen in eine Schulfreundschaft fließen. So tun auch die Verlierer Gutes. Ziel ist eine Partnerschaft zwischen dem Hans-Carossa-Gymnasium Spandau und Schulen aus dem Kulturraum Oberes Örtzetal in Vorbereitung des 70. Luftbrückenjubiläums 2019: historische Luftbrücke, Luftbrücken der Gegenwart, technisch-mathematische Leistungshintergründe für Luftbrücken früher und heute, DC-3-Modellbausätze, virtuelle Projektplattformen, wechselseitige Besuche von SchülerInnen u. a.


Ernst-Liesegang-Ufer bleibt zunächst offen

4.9.17

Sperrung gestoppt

Ernst-Liesegang-Ufer bleibt zunächst offen

Der beliebte Weg entlang der Havel in Spandaus Süden, das Ernst-Liesegang-Ufer, ist doch nicht wie geplant zum 1. September gesperrt worden. Angesichts des zeitgleichen Ausbaus des Havelradweges wurde zunächst darauf verzichtet. Nach der Intervention des SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz prüft die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) nun ob der Weg saniert und dauerhaft nutzbar gemacht werden kann.

Ursprünglich wollte die BImA die Havelpromenadewegen erheblicher Gefährdung der Spaziergänger  sperren. Nach Auskunft der Immobilienanstalt würden die notwendigen Sanierungsmaßnahmen über eine Million Euro kosten – und dieser Betrag sei für die BIMA nicht tragbar

„Ich freue mich, dass BIMA-Chef Dr. Gehb und sein Team so schnell und lösungsorientiert reagiert haben“, sagt Swen Schulz. „Aber das ist nur ein Teilerfolg. Die gewonnene Zeit muss genutzt werden, damit die BIMA gemeinsam mit dem Bezirk eine Vereinbarung über die dauerhafte Nutzung und Sicherheit dieses wunderschönen und zu recht beliebten Weges erzielt.“


Achtung Wassersportler! Schleuse Plötzensee bleibt bis auf weiteres geschlossen

4.9.17

Schleuse Plötzensee bleibt bis auf weiteres geschlossen

Kein konkretes Datum für die Wiedereröffnung der seit Ende August geschlossenen Schleuse Plötzensee am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal. Das ist die enttäuschende Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz. "Das Bundesverkehrsministerium hat lediglich mitgeteilt, dass im Jahr 2018 eine Fernsteuerung der Schleuse geplant ist. Es wird sich leider auch nicht für eine Interimslösung zugunsten von Fahrgastschiffen, Sportbooten und Güterschiffen einsetzen", bedauert Schulz.

"Ursache der Schließung ist die verkorkste Reform des Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und die Abstufung der Wasserstraßen in unserer Region", kritisiert Swen Schulz Bundesverkehrsminister Dobrindt. "Der Personalabbau führt nun zur ersten Schleusenschließung. Gleichzeitig müssen im Berliner Umland die Schleusenöffnungszeiten verkürzt werden, während die versprochenen Investitionen und die geplante Automatisierung der Schleusen weiter auf sich warten lassen. Diese Fehlentwicklung müssen wir nach der Bundestagswahl korrigieren", so der SPD-Abgeordnete.


Kleingartenkolonie Spandauer Straße bleibt erhalten

31.8.17

Kleingartenkolonie Spandauer Straße bleibt erhalten

Besorgte Kleingärtner der "Eisenbahner-Kolonie" an der Spandauer Straße hatten sich an den Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) gewandt. Es gab das Gerücht, dass die Bahn ihr Gelände verkaufen möchte und die Kleingärten einer neuen Bebauung weichen müssten. Ein Schreiben des Abgeordneten an das Eisenbahnvermögen in der Sache ist noch unbeantwortet.

Dafür hat das Bezirksamt geantwortet und Swen Schulz kann Entwarnung geben: "Die Kleingartenanlage bleibt erhalten. Das hat mir Bezirksstadtrat Bewig mitgeteilt. Eine Bebauung und ein neues Planverfahren sind nicht beabsichtigt. Ich begrüße diese klare Haltung für den Erhalt der Kleingärten. Natürlich benötigen wir neuen Wohnraum. Aber dafür gibt es genügend andere Flächen in Spandau - wir müssen Kleingärten nicht dafür opfern. Im Gegenteil: eine wachsende Stadt bedingt auch zusätzliche, gepflegte Grünanlagen und Kleingärten."


<<   <   9   10   >   >>  
Das YourRate-Siegel - Für Transparenz und Vertrauen Jetzt Bewerten