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News

Haus 4 der Zitadelle Spandau wird zum "Gerd-Steinmöller-Künstlerhaus"

6.11.17

Gerd-Steinmöller-Künstlerhaus
Haus 4 der Zitadelle Spandau

Gerd Steinmöller ist nicht nur in Spandau eine bekannte Persönlichkeit
gewesen. Als Leiter des Spandauer Kunstamtes in den Jahren 1976 bis 1996
hat er wesentlich zum heutigen Erscheinungsbild des Spandauer
Wahrzeichens „Zitadelle“ beigetragen.
So ist das heutige Künstlerhaus eine der Einrichtungen, die auf seine
Initiative zurückgehen. Mit der Namensgebung wird Gerd Steinmöller ein
würdiges Andenken gesetzt.
Dazu Bezirksstadtrat Hanke: „Mein damaliger Kunstamtsleiter war ein
quirliger und vor allem hoch sympathischer Mensch, der mit seinem
Ideenreichtum die Zitadelle zum lebendigen Ort für Spandau und Berlin
gestaltete. Ein dauerhaftes Andenken ist daher mehr als angebracht.“


Sprechstundenausfall in der Beratungsstelle für behinderte, krebs- und aidskranke Menschen

6.11.17

Sprechstundenausfall in der Beratungsstelle für behinderte, krebs- und
aidskranke Menschen

Am Donnerstag, 7.Dezember 2017, fällt die Spätsprechstunde der
Beratungsstelle für behinderte, krebs- und aidskranke Menschen in der
Melanchthonstraße 8, 13595 Berlin, wegen einer Parallelveranstaltung in
der Zitadelle Spandau aus.

Ab Dienstag, 12. Dezember 2017, finden die offenen Sprechstunden wieder
in der gewohnten Zeit statt:

dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 16.00 bis 18.00
Uhr.


Schnelle Reaktionsfähigkeit – das Facility Management steht auch an Brückentagen bereit

3.11.17

Schnelle Reaktionsfähigkeit – das Facility Management steht auch an
Brückentagen bereit;

Am 30. Oktober 2017, ca. 07:45 Uhr, erhält das Facility-Management
einen Anruf aus der Carlo-Schmid-Oberschule. Sofortiges Handeln sei
erforderlich. Zwei Mitarbeiter verlassen bereits wenige Minuten später
das Bezirksamt um eine schnelle Verbindungsaufnahme mit dem Hausmeister
der Carlo-Schmid-Oberschule durchzuführen. Gegen 08:20 Uhr ist bereits
ein dritter Mitarbeiter des Bezirksamtes eingebunden. Die Aufgabe
lautet: Schadensfeststellung, Gefahrenlage abschätzen und erforderliche
Erstmaßnahmen einleiten. Die Lagefeststellung vor Ort ergab, dass ein
undichter Schlauch einer Augendusche die Ursache für den Schaden war.
Die Deckenplatten im Eingangsbereich - mit gebundener künstlicher
Mineralfaser (KMF) -waren durch den Wassereintritt so stark getränkt,
dass diese herabfielen. Grund für die relative Schadfreiheit der oben
liegenden Decken war dem Umstand geschuldet, dass der Wassereintritt
durch eine Gebäudefuge direkt nach unten abgeleitet wurde. Eine
Fachfirma wurde ebenso unverzüglich eingebunden um die notwendigen
Folgeschritte zu durchzuführen.  

   
 
Bezirksstadtrat Otti  führt hierzu aus:
Die Kollegen und Kolleginnen der Abteilung Facility- Management haben
einmal mehr bewiesen, dass auch zeitkritische Aufträge souverän und mit
einem hohen Grad von Professionalität durchgeführt werden.


Schulsanierung in Berlin - mit den klassischen Schulnoten 1-6 nicht mehr zu bewerten

3.11.17

Schulsanierung in Berlin - mit den klassischen Schulnoten 1-6 nicht mehr
zu bewerten;

Von aufgeregten Eltern, leidensfähigen Schülern, protestbereiten
Lehrern und plötzlich in den Ring springenden politischen Fraktionen
lässt sich berichten, wenn es um das Thema Schulanlagensanierung im
Land Berlin geht. Was führt zur Aufregung, zum Protest, zur plötzlichen
politischen Motivation nach über zwei Dekaden des sichtbaren Verfalls
der Berliner Schullandschaft?
Hierzu bedarf es schon eines sehr angestrengten Nachdenkens, um über
die Ereignisse - oder besser über die Ereignislosigkeit - dieser
Jahrzehnte zu berichten. Heute stehen wir, man glaubt beinahe
urplötzlich, vor dem Scherbenhaufen einer suizidalen
„Anrichtungspolitik“ der letzten Jahre. Die Stimmung ist mehr als
aufgeheizt: sobald in einer Schule etwas schief läuft, sei es ein
geplatzter Schlauch einer Wasserleitung oder der Ausfall eines
Heizkörpers, fällt dieses Ereignis, meist ohne weitere Prüfung, in
die Kategorie „Schulsanierung“.
Befragt man nun die Ingenieure in den Hochbauämtern zur Sachlage, so
haben diese kaum Zeit zu antworten. Die Auftragslast ist so enorm, dass
selbst routinierte Kollegen kontinuierlich die Belastungsgrenze zu
spüren bekommen. Hoch motiviert, schlecht bezahlt und nicht laut
klagend die Bälle in der Luft halten, das ist der Archetyp eines
bezirklichen Hochbauingenieurs. Dass der prognostizierte Finanzbedarf
für die Berliner Schullandschaft bei ca. 1,6 Milliarden Euro liegt,
zeigt, neben der angespannten Personalsituation, dass es sich um ein
Thema der Superlative handelt.  
Nun sollte alles besser werden. Die als Heilsbringer annoncierte Idee,
Schulbau GmbHs zu gründen, ging so schnell wie sie gekommen war. Die
Hochbauämter bleiben der Nukleus des bezirklichen Hochbaus und werden
weiterhin die Last der Aufgaben stemmen müssen. Attraktive
Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung müssen dringend geschaffen werden.
Die Missachtung dieser Hygienefaktoren führt zu einer weiteren drohenden
Gefahr: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen das sinkende
Schiff und werden bei attraktiveren Arbeitgebern anheuern – die gibt
es ausreichend.
   

Bezirksstadtrat Otti  führt hierzu aus:
Wir haben kein herausragendes Strukturproblem  – wir haben in erster
Linie ein Personalproblem. Die Sanierung der Berliner Schulen ist eine
Herkulesaufgabe. Wir benötigen viele fleißige – und möglichst gut
bezahlte – helfende Hände zur Bewältigung dieser Herausforderung.
Flache Organisationsstrukturen, ohne Wasserkopf, sind ein Garant für den
Erfolg. Die Entscheidung hierüber ist eine Führungsentscheidung!


Ersatzvornahme angedroht

3.11.17

Ersatzvornahme angedroht

Die Politik des Schweigens wird nicht mehr hingenommen. Nun gefährdet
der Pflegerückstand bereits die Erhaltung der Natur in der Gatower
Wiesenlandschaft. Dringende Maßnahmen der Pflege sind aber schon deshalb
notwendig, weil die Artenvielfalt gefährdet ist.  Besonders dramatisch
ist die Lage hinsichtlich des Rückgangs des Brutvorkommens in der
Gatower Wiesenlandschaft.
Der Bezirk Spandau hatte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
bereits Ende 2016 darauf hingewiesen, dass dringender Handlungsbedarf
hinsichtlich der Pflege der Landschaft besteht.  
Fast ein Jahr schweigt nun die Bundesanstalt über das weitere Vorgehen
und auch über die Vertragsverhandlungen zwischen dem Land Berlin und der
„Grün Berlin GmbH“. Das Schweigen hat zur Folge, dass der Bezirk nun
in der Pflicht steht, die Maßnahmen zum Erhalt der wertvollen Natur in
der Gatower Wiesenlandschaft selbst zu ergreifen. Der Bezirk bekräftigt
auch nachdrücklich seine bisherige Haltung, die ihm zugedachte Fläche
auch vorfristig übernehmen zu wollen.
 
Bezirksstadtrat Otti  führt hierzu aus:
,,Ich habe bereits deutlich darauf hingewiesen, dass ich die Gatower
Wiesenlandschaft in der wertvollen Biotopqualität erhalten will und nur
Eingriffe akzeptieren werde, welche der hohen Qualität des Gebietes
Rechnung tragen. Die Zerstörung der Strukturen der Gatower
Wiesenlandschaft, ob durch Untätigkeit oder unsachgemäßes Vorgehen,
lehne ich kategorisch ab.
Nun habe ich die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben  aufgefordert,
bis zum 24. November 2017 eine schriftliche Zusage, die Pflegemaßnahmen
durchzuführen,  vorzulegen. Die Pflegemaßnahmen sind dann spätestens,
mit dem Umwelt- und Naturschutzamt Spandau abgestimmt, bis zum
28.02.2018 abzuschließen. Ich habe die Ersatzvornahme angedroht und
werde hier konsequent durchgreifen.“


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