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News

Spandau neu im Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“

6.12.17

Spandau neu im Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde
Kita“

Spandau beteiligt sich ab 2018 am Landesprogramm „Kitas bewegen – für
die gute gesunde Kita“ und ist der siebente Bezirk, der teilnimmt.
Stephan Machulik, Stadtrat für Bürgerdienste, Ordnung und Jugend
unterzeichnete die aktuelle Umsetzungsvereinbarung und erhielt von
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, im Rathaus
Pankow die Teilnahmeurkunde.
Unter Einbeziehung von allen Beteiligten, Kindern, pädagogischen
Fachkräften, Kitaträgern und Eltern will das Programm möglichst einen
gesunden Kita-Alltag gestalten und dabei als Angebot der Bildungs- und
Gesundheitsförderung beitragen, soziale Benachteiligungen von Kindern
abzubauen.
Stadtrat Machulik führte bei der Übergabeveranstaltung aus, „dass nicht
nur der quantitative Ausbau der Tagesbetreuung zur Sicherung des
Rechtsanspruchs im Fokus liegen darf, sondern auch die Qualität. Mit der
Teilnahme an dem Landesprogramm soll in Spandau eine bessere Umsetzung
des Berliner Bildungsprogramms in Bezug auf das Thema Gesundheit und
Prävention gefördert werden. Gleichwohl müssen zur Realisierung
dieses Ziels auch weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden, um
dem Fachkräftemangel zeitnah zu begegnen. Ich hoffe, dass es - auch mit
den 13 weiteren Kooperationspartnern (u.a. verschiedene Krankenkassen) -
gelingt, realistische Wege für bessere Bedingungen zu beschreiten.“
Das Konzept des Landesprogramms wurde durch die Bertelsmann Stiftung
initiiert und zunächst als Modellprojekt umgesetzt, ab 2012 im Rahmen
eines Berliner Landesprogramms. Informationen zu Inhalten, Wirkungen,
Kooperationspartnern und Teilnehmenden können auf der Website des
Landesprogramms abgerufen werden: www.gute-gesunde-kitas-in-berlin.de  
Weitere Infos zum Projekt in Spandau gibt es bei der Spandauer
Kita-Koordinatorin: Frau Polko, Tel.: 90279 – 3274,
j.polko@ba-spandau.berlin.de .


Spendenaufruf: Weihnachten mit Geflüchteten

6.12.17

Spendenaufruf: Weihnachten mit Geflüchteten

Auch in diesem Jahr soll es wieder viele Weihnachtsfeiern für Geflüchtete in den Spandauer Unterkünften geben. Organisiert werden sie von den Trägern der Unterkünfte, von  Evangelischen Kirchengemeinden, der Arbeitsgruppe Asyl der Evangelischen Kirche Spandau und vielen anderen Initiativen aus der Nachbarschaft.

Über tausend Kinder und Jugendliche leben derzeit in den mehr als zehn Unterkünften für Geflüchtete in Spandau. Sie sind mit ihren Familien vor den Gefahren und Bedrohungen in ihren Heimatländern geflohen, haben in Spandau eine Bleibe gefunden und werden hier auch das Weihnachtsfest verbringen.

Die Evangelische Kirche in Spandau fördert Initiativen, die in den Spandauer Unterkünften Weihnachtsfeiern und Adventstreffen veranstalten und dabei Kindern mit kleinen Geschenken eine große Freude bereiten.

Gemeinsame Feiern mit Geflüchteten gibt es zum Beispiel im „Café Südwind“ im Gemeindehaus in Kladow. Im „Café International“ für Nachbarn und Geflüchtete in der Melanchthon-Gemeinde wird die Adventszeit mit Plätzchenbacken eingeläutet – später schaut dann noch der Weihnachtsmann vorbei. Weitere weihnachtliche Begegnungen mit Geflüchteten gibt es in der Gemeinschaftsunterkunft in der Staakener Straße. Auch die Bildungs- und Beratungseinrichtung HÎNBÛN lädt Frauen und Kinder zur gemeinsamen Weihnachtsfeier mit kleinen Geschenken ein. Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrer Spende diese Initiativen unterstützen.

Bankverbindung:

KKV Berlin Nord-West Ev. Bank eG IBAN: DE07 5206 0410 0003 9011 22 BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: AG Asyl Weihnachtsspende

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Martina Steffen-Elis, Vorsitzende der Asyl-AG der Evangelischen Kirche in Spandau.

E-Mail: martina.steffen-elis@ev-gemeinde-siemensstadt.de


Lose für die Schnuckenwette ab sofort erhältlich

6.12.17

Lose für die Schnuckenwette ab sofort erhältlich

Ab sofort sind die Lose für die Schnuckenwette im Bürgermeisterbüro bei
Herrn Ottow, Raum 156 (sowie in den Räumen 152, 153 und 157) erhältlich.
Ein Los kostet 2 € und es warten Haupt- und Nebenpreise auf die
Gewinner.

Wie bereits berichtet präsentieren die beiden Bürgermeister von Faßberg
und Spandau, Frank Bröhl und Helmut Kleebank, die
Winter-Schnucken-Wette. Wo liegt am 18. Februar 2018 Schnee, bei den
Schafen auf dem Spandauer Hahneberg (Helmut Kleebank) oder in
Faßberg-Niederohe, wo die Heidschnucken zu Hause sind (Frank Bröhl)?
Wer verliert, schippt beim Bürgermeister-Kollegen den nächsten Schnee
vor´m Rathaus. Haben vielleicht sogar beide Orte Schnee oder sind beide
schneefrei? Das sind die vier Wett-Optionen.

Der Vorsitzende des Fördervereins Luftbrückenmuseum Faßberg, Paul
Hicks, übergab heute die Lose an Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

Der Erlös aus dem Losverkauf fließt in das Schulprojekt „70 Jahre
Luftbrücke FaßbergBerlin“ zu dem sich das Hans-Carossa-Gymnasium
Berlin-Spandau, das Christian-Gymnasium und die Oberschule Hermannsburg,
die Lerchenschule Faßberg und die Grundschule am Heidesee Müden/ Örtze
vereinbart haben.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank: „Die Schnuckenwette ist eine
wirklich lustige Idee und ich hoffe sehr, dass Spandau gewinnt. Ich
würde mich sehr über Ihre Teilnahme an der Wette freuen und wünsche
Ihnen vorab schon mal viel Glück!“


Kündigungen der Siedler am „Weiten Blick“ ausgesetzt

5.12.17

Kündigungen der Siedler am „Weiten Blick“ ausgesetzt

CDU-Forderung im Ausschuss durchgesetzt

Die Forderung der CDU-Fraktion Spandau nach einem Moratorium für die Siedler der Wochenendsiedlung „Weiter Blick“ in Gatow wurde in der Sitzung des Ausschusses für Hochbau und Liegenschaften am 04.12.2017 erfüllt. Wie der zuständige Stadtrat Otti im Beisein der Betroffenen erklärte, werden die drei zum Jahresende erfolgten Kündigungsschreiben zurückgenommen. Damit sind die Grundstücke zunächst für ein weiteres Jahr gesichert. Die genauen Gründe für die Kündigung durch seine Abteilung nannte Otti weiterhin nicht. Diese sollen in einer nicht-öffentlichen Sitzung Ende Januar des kommenden Jahres erörtert werden.

Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, erklärt:

„Es freut uns, dass wir gemeinsam mit den Betroffenen die Rücknahme der Kündigungen durch den Stadtrat erreichen konnten. Da die Gründe für die Kündigung immer noch nicht benannt wurden, ist dies nur ein erster Erfolg. Letztlich soll das Bezirksamt bis zu einer möglichen Erschließung des gesamten Areals für eine weitergehende Nutzung auf Kündigungen der verbliebenen 16 Siedler verzichten. Daran werden wir weiter arbeiten.“


Kirchenglocke in Spandau schweigt wegen Hakenkreuz

5.12.17

Kirchenglocke in Spandau schweigt wegen Hakenkreuz

Seit dem Ewigkeitssonntag schweigt die Glocke der Evangelischen Wichernkirche in Spandau-Hakenfelde. Der Gemeindekirchenrat hat diesen Beschluss nach einer intensiven öffentlichen Diskussion mit interessierten Gemeindegliedern gefasst, denn auf der 1934 gegossenen Kirchenglocke befindet sich nicht nur ein Christuskreuz sondern auch ein eingefrästes Hakenkreuz.

Als im Mai dieses Jahres das Tageszeitgeläut – um 8 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr – in der Wichernkirche wieder eingeführt wurde, richtete sich zwangsläufig die Aufmerksamkeit auch auf die Glocke. Dass diese mit einem Hakenkreuz versehen ist, war nicht unbekannt und ist über die Jahrzehnte immer mal wieder in den Gemeindegremien diskutiert worden, aber ohne dass es zu einem Beschluss kam. Das ist nun anders. Eine neue Glocke ist bereits gefunden und, sobald die notwendigen behördlichen Genehmigungen vorliegen, wird die stillgelegte Glocke gegen die neue ausgetauscht.

Während der Adventszeit wird nun bewusst auf das Glockengeläut verzichtet:

„Das Schweigen der Glocke erfolgt voller Respekt und in Erinnerung an die Menschen, denen in der Zeit des Nationalsozialismus ihr Leben genommen wurde, und an die Menschen, deren Leben bis heute durch die Gräueltaten des Nationalsozialismus geprägt ist. Die Glocke schweigt auch wider das Vergessen und zur Mahnung, dass unsere Stimmen nicht schweigen dürfen, wenn nationalsozialistisches Gedankengut wieder öffentlich und politisch toleriert wird.“

Eine Arbeitsgruppe wird sich mit der Aufarbeitung der Rolle der Gemeinde während des Nationalsozialismus  befassen. Sie wird auch Vorschläge entwickeln, wie mit der stillgelegten Glocke umgegangen werden soll.

Zu Weihnachten hofft die Gemeinde mit einer neuen Glocke läuten zu können. Diese steht schon in der Wichernkirche bereit und kann dort besichtigt werden, bevor sie in dem später nicht mehr zugänglichen Turm aufgehängt wird.


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