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News

Zusatztag für den Wochenmarkt auf dem Rathausvorplatz

29.9.17

Zusatztag für den Wochenmarkt auf dem Rathausvorplatz

Aufgrund des Altstadtfestes konnte der städtische Wochenmarkt
„Rathausvorplatz“  am Samstag, 02.09.17 nicht stattfinden. Da sich
der inzwischen recht umfangreiche Markt großer Beliebtheit erfreut, gibt
es als Ausgleich einmalig am Montag, 09.10.2017 von 8-18 Uhr einen
zusätzlichen Markttag.
Die Händlerinnen und Händler der städtischen Märkte erwarten Sie hierzu
mit einem breiten Angebot neben dem 09.10.17 auch mittwochs (8-18 Uhr)
und samstags (8-16 Uhr) bis zum Advent auf dem Rathausvorplatz.
Ansonsten auch durchgehend beim vor einigen Wochen in Siemensstadt
eröffneten Markt am Jugendplatz (dienstags 12-18 Uhr), dem
Wochenmarkt Haselhorst (Burscheider Weg, dienstags und freitags 8–13
Uhr) und dem Wochenmarkt Hakenfelde (Michelstadter Weg, montags und
donnerstags 8-12.30 Uhr).


Förderung freier Träger 2018 beschlossen

28.9.17

Förderung freier Träger 2018 beschlossen
Der Jugendhilfeausschuss hat am 26.9.2017 in einer zügigen Sitzung u.a.
über die Förderung der freien Träger für 2018 abgestimmt. Die
Fördervorlage über ca. 2,3 Mio. Euro wurde einstimmig beschlossen –
damit fließen rund 13,3% mehr Mittel in die Jugendarbeit,
Jugendsozialarbeit und die Familienförderung als 2017.
Wichtig war insbesondere der Ausbau der aufsuchenden Jugendarbeit, aber
auch alle bisher geförderten Einrichtungen konnten gesichert werden.
Die Spandauer Familienzentren, Schulstationen und das
Medienkompetenzzentrum werden gestärkt. Auch ist es gelungen, zwei neue
Projekte in die Förderung aufzunehmen. Weitere Projekte der schul- bzw.
berufsbezogenen Jugendsozialarbeit werden in Zusammenarbeit und
Co-Finanzierung an der Klosterfeld-Grundschule und der Schule am
Staakener Kleeblatt realisiert.
Dazu führt der zuständige Jugendstadtrat Stephan Machulik aus: „Die
rechtzeitige Entscheidung des Jugendhilfeausschusses gibt den Trägern
Planungssicherheit. Auch die Einstimmigkeit der Entscheidung im JHA
zeigt, dass der Fördervorschlag einen guten Konsens für die Spandauer
Jugendhilfe darstellt. In diesem Zusammenhang gilt ein ausdrücklicher
Dank dem Team der Jugendförderung und der Jugendamtsleitung, die hierzu
eine hervorragende Vorarbeit geleistet und die von mir gesetzten
Schwerpunkte gut umgesetzt haben.“


Weiterbildung ist Zukunft!

26.9.17

Investitionen in die Weiterbildung von Erwachsenen sind angesichts sich
rasch verändernder Arbeitswelten eine Zukunftssicherung. Die Berliner
Volkshochschulen sind die größten und wichtigsten Anbieter für die
Weiterbildung von Erwachsenen im Land Berlin. Die Schaffung eines
gemeinsamen Servicezentrums der Berliner Volkshochschulen ist im
derzeitigen Koalitionsvertrag verankert und wird von allen
Bezirksstadträt*innen für Kultur und Weiterbildung unterstützt.
 
Die Finanzierung für das benötigte Servicezentrum der Berliner
Volkshochschulen ist bisher nicht in den Landeshaushalt eingestellt. Die
Bezirke halten an der Schaffung eines Servicezentrums VHS fest und
bitten den Haushaltsgesetzgeber, das Abgeordnetenhaus von Berlin, die
jährlich benötigten 2 Millionen Euro im aktuell diskutierten
Doppelhaushalt 2018/2019 bereitzustellen.

Ein Drittel Cent pro Euro des Bildungsetats das Landes Berlin steht für
das Bildungsangebot für Erwachsene zur Verfügung. Damit ist das Land
nicht zukunftssicher aufgestellt. Für das lebenslange Lernen in
digitalen Welten, für den Ausbau der beruflich relevanten
Prüfungsvorbereitung und -abnahme, für den Ausbau des Bildungs- und
Kundenservice in einer wachsenden Stadt sowie für die
Bildungsintegration von Eingewanderten benötigen die bezirklichen
Volkshochschulen ein gemeinsames Servicezentrum!
 
Die Bezirke und ihre Volkshochschulen stellen sich den
gesamtgesellschaftlichen Bildungsherausforderungen. Sie haben in den
letzten Jahren ein Sprachkursprogramm für Geflüchtete entwickelt, sie
fördern die Elternbildung in Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas,
sie nehmen Sprachtests zur Einbürgerung ab, sie sichern die berufliche
Orientierung und Qualifizierung. Der Erfolg derartiger Bildungsprogramme
(240.000 Teilnehmende pro Jahr) begründet sich in Berlin in der
verbindlichen überbezirklichen Zusammenarbeit.

Über die bestehenden Servicestellen Prüfungszentrale und VHS-IT hinaus
ist überbezirkliche Zusammenarbeit in den Bereichen: Integration,
Kundenservice, Marketing, Qualität, Projekte und Programmentwicklung für
eine moderne Erwachsenenbildung in Berlin erforderlich.



Die Berliner Volkshochschulen stellen sich trotz Personalabbau (seit
2000 minus 26%) mit Leistungssteigerungen (seit 2006 plus 20%)
erfolgreich den Herausforderungen der wachsenden Stadt.

„Jetzt brauchen die Volkshochschulen, die Unterrichtenden und die
Lernenden die Unterstützung des Landes Berlin. Die Finanzierung  für das
dringend benötigte Servicezentrum muss sichergestellt werden!“

Eine gemeinsame Pressemitteilung der für Weiterbildung zuständigen
Bezirksamtsmitglieder:

Bezirksstadträtin Frau Cornelia Flader, Treptow Köpenick
Bezirksstadträtin Frau Clara Herrmann, Friedrichshain-Kreuzberg
Bezirksstadträtin Frau Jutta Kaddatz, Tempelhof-Schöneberg
Bezirksstadträtin Frau Heike Schmitt-Schmelz,
Charlottenburg-Wilmersdorf
Bezirksstadträtin Frau Sabine Weißler, Mitte
Bezirksstadträtin Frau Juliane Witt, Marzahn-Hellersdorf
Bezirksstadtrat Herr Gerhard Hanke, Spandau
Bezirksstadtrat Herr Jan-Christopher Rämer, Neukölln


Der SPD-Kandidat für Spandau und Charlottenburg-Nord Swen Schulz hat das Direktmandat errungen

25.9.17

Der SPD-Kandidat für Spandau und Charlottenburg-Nord Swen Schulz hat das Direktmandat errungen!

"An einem bitteren Wahlabend war das für mich natürlich ein Lichtblick", so Swen Schulz. "Ich freue mich sehr, dass so viele Wählerinnen und Wähler mir Ihr Vertrauen gegeben haben und meine weitere Arbeit im Deutschen Bundestag unterstützen. In der Opposition ist es naturgemäß schwerer politische Ziele zu erreichen. Umso engagierter werde ich die Belange der Bürger vertreten, die Anliegen von Spandau und Charlottenburg-Nord formulieren und meine Positionen im Bundestag vertreten!"

Der Bundestagsabgeordnete von Spandau und Charlottenburg-Nord Swen Schulz ist heute einstimmig zum neuen Sprecher der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten gewählt worden.

"Ich freue mich über das Vertrauen", so Swen Schulz. "Nach der bitteren Wahlniederlage der SPD und den mit dem Wahlergebnis verbundenen Herausforderungen gilt es nun, die Berliner Anliegen engagiert in die parlamentarische Debatte einzubringen. Ich will als Sprecher der Berliner SPD-Abgeordneten meinen Teil dazu beitragen."


Nachlese zum 25. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV

21.9.17

Geschätzte 170.000 Behandlungsfehler pro Jahr

Nachlese zum 25. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV am 20.09.2017 - „Meine Rechte als Patient"

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht sowie Ärztin Dr. med. Britta Konradt zu Gast beim AMV

Am 20.09.2017 fand im Restaurant 1860 TSV Spandau - Tanzsportzentrum - der 25. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV statt. Thema des Abends war „Meine Rechte als

Patient".

Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden des AMV, Herrn Ass. Marcel Eupen,

referierte Frau Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht sowie Ärztin Dr. med. Britta Konradt zu dem Thema „Meine Rechte als Patient" und beantwortete danach Fragen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung war mit 27 Verbraucherinnen und Verbrauchern gut besucht.

Was schuldet der Arzt seinem Patienten?

Ein Arzt schuldet seinem Patienten eine Behandlung entsprechend dem im Zeitpunkt der Behandlung bestehenden medizinischen Standard. Der medizinische Standard gibt Auskunft darüber, welches Verhalten von einem gewissenhaften und aufmerksamen Arzt in der konkreten Behandlungssituation aus der berufsfachlichen Sicht seines Fachbereichs im Zeitpunkt der Behandlung erwartet werden kann. Er repräsentiert den jeweiligen Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und der ärztlichen Erfahrung, der zur Erreichung des ärztlichen Behandlungsziels erforderlich ist und sich in der Erprobung bewährt hat.

170.000 Behandlungsfehler pro Jahr

Bis zu 170.000 Behandlungsfehler unterlaufen jedes Jahr in Deutschland, schätzt das Bundesgesundheitsministerium. Es kommt jährlich zu 5 mal mehr Toten durch Behandlungsfehler als durch Verkehrsunfälle.

Behandlungsfehler

Behandlungsfehler können in den unterschiedlichsten Bereichen der medizinischen Versorgung geschehen – bei der Aufklärung im Patientengespräch oder bei der Befunderhebung genauso wie bei einer Operation oder der Auswahl von Medikamenten. Sie unterlaufen nicht nur Ärzten, sondern auch Krankenpflegern, Hebammen, Heilpraktikern oder Psychotherapeuten. Allgemein lässt sich sagen, dass ein Behandlungsfehler dann vorliegt, wenn die medizinische Maßnahme nicht dem allgemein anerkannten Standard entspricht, der im Zeitpunkt ihrer Durchführung besteht. Auch wenn nicht ausreichend qualifiziertes Personal eine Behandlung durchführt oder Abläufe im Krankenhaus schlecht aufeinander abgestimmt sind, kann ein Fehler vorliegen, ein sogenannter Organisationsfehler.

Mögliche Ursachen für Behandlungsfehler

Als Ursachen für Behandlungsfehler kommen insbesondere Aufklärungsfehler, Diagnosefehler, Therapiefehler, Organisationsfehler sowie Nachsorgeaufklärungsfehler in Betracht.

Jeder Arzt hat die Pflicht, seinen Patienten umfassend über die anstehende Behandlung aufzuklären. Er muss alle Risiken und Alternativen der bevorstehenden Therapie verständlich machen. Tut er das nicht, ist die Einwilligung in die Behandlung unwirksam.

Die richtige Diagnose ist Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Behandlung. Das setzt voraus, dass der Arzt die Beschwerden bezüglich aller in Frage kommenden Ursachen untersucht. Mangelhaft ist es, wenn er seine Diagnose vorschnell fällt und dabei die gebotene medizinische Sorgfalt übergeht.

Die gewählte Therapieform muss die besten Erfolgsaussichten haben, das geringste Gesundheitsrisiko für den Patienten bergen sowie den anerkannten medizinischen Standards entsprechen.

Ein Organisationsfehler stellt auf die Organisation, die Struktur, die Abläufe und die Standards einer Arztpraxis oder einer Klinik ab. Denkbar für einen Organisationsfehler sind unnötig lange Wartezeiten, zu wenig Personaleinsatz oder mangelnde Hygieneeinhaltung.

Das Ende einer Behandlung bedeutet nicht immer auch das Ende einer Therapie. Der Arzt muss umfassend darüber aufklären, welche Schritte im Anschluss an eine Behandlung auf den Patienten zukommen. Weitere Kontrolluntersuchungen, spezielle Medikamenteneinnahme oder ein Facharztbesuch sind damit gemeint. Bleibt er diese Information schuldig, kann ein Behandlungsfehler vorliegen.

Ansprechpartner bei Verdacht auf Behandlungsfehler

Da Ärzte und Angehörige anderer Heilberufe nicht den Erfolg einer medizinischen Maßnahme garantieren können, sondern nur verpflichtet sind, ihre Durchführung nach dem allgemein anerkannten fachlichen Standard vorzunehmen, ist die Beurteilung, ob ein Behandlungsfehler vorliegt oder nicht, sehr schwierig.

Bei Verdacht auf einen Behandlungsfehler sollte zunächst ein klärendes Gespräch mit dem behandelnden Arzt geführt werden. Ein weiterer wichtiger An­sprechpartner bei einem Verdacht auf Vorliegen eines Behandlungsfehles ist die eigene Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenkassen  sind verpflichtet, ihre Mitglieder bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen, die bei der Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen aus Behandlungsfehlern entstanden sind, kos­tenlos zu unterstützen. So können Patienten bei Verdacht auf eine fehlerhafte Behandlung ein Sachverständigengutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ein­holen, um zu klären, ob überhaupt ein Behandlungsfehler vorliegt. Über die Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern in Hannover kann ein außergerichtliches Schlichtungsverfahren durchgeführt werden. Die norddeutsche Schlichtungsstelle ist zuständig für Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Der AMV dankt ausdrücklich Frau Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht sowie

Ärztin Dr. med. Britta Konradt für ihren äußerst praxisnahen und informativen Vortrag, der bei den anwesenden Verbraucherinnen und Verbrauchern sehr gut ankam und mit viel

Applaus bedacht wurde.

 

Vorschau auf den 26. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV am 18.10.2017

Der 26. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV findet am 18.10.2017 statt und widmet sich dem Thema „Schutz vor Trickbetrug im Alter". Referieren wird ein Ansprechpartner für Seniorensicherheit des LKA Präv 2.


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