Der einzige Berliner Bezirksfernsehsender im Berliner
TV-Kabelnetz und auch über DVB-T zu empfangen.

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem
Bezirk und Hinweise auf Veranstaltungen.

Herzlich willkommen bei Spandau TV! “Sendung des Monats” hier ansehen »

News

Spandauer Projekt zur Förderung der Gesundheit von Kindern mit Fluchthintergrund verlängert

1.2.18

Spandauer Projekt zur Förderung der Gesundheit von Kindern mit Fluchthintergrund verlängert

Masterplan Integration und Sicherheit des Landes Berlin unterstützt „Mobiles Lotsenteam“ auch in 2018

Wie soll eine nach Deutschland geflohene Syrerin für die Gesundheit ihrer Kinder sorgen, wenn sie nur arabisch versteht und das deutsche Gesundheitssystem inklusive der Vorsorgeuntersuchungen nicht kennt? Das „Mobile Lotsenteam zur Förderung des gesunden und chancengleichen Aufwachsens von Kindern mit Fluchthintergrund“ hilft in genau solchen Fällen. Der Bezirk Spandau hat auf Vorschlag von Bezirksstadtrat Frank Bewig entschieden, das Projekt auch für 2018 aus Mitteln des Masterplans für Integration und Sicherheit finanziell zu fördern. Das in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau angesiedelte Projektteam hat seine Arbeit bereits im März 2017 aufgenommen.

Kinder langfristig in gesundheitliche Strukturen integrieren

Ziel des Projektes ist es, Kinder unter zwölf, ihre Familien sowie Schwangere langfristig in die gesundheitlichen Strukturen zu integrieren. Zunächst musste dafür der Bedarf ermittelt werden: Wie viele Frauen, Kinder und Schwangere mit Fluchthintergrund gibt es in den Spandauer Unterkünften? Werden sie gesundheitlich ausreichend versorgt? Wo sind Impfungen, Vorsorgen, Facharzttermine, Aufklärung oder Integrationsarbeit nötig? „Ein überraschend positives Ergebnis war, dass viele schwangere Frauen sich bereits einen arabisch sprechenden Gynäkologen gesucht hatten“, erzählt die ausgebildete Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Marion Potzies. Sie gehört zusammen mit Projektkoordinatorin Dr. Suha Al-Ani zum mobilen Lotsenteam. Suha Al-Ani konnte als gebürtige Irakerin dabei nicht nur sprachliche, sondern auch kulturelle Übersetzungsarbeit leisten.

Wohlbefinden von Körper und Seele gleichermaßen wichtig

In den vergangenen zehn Monaten hat das Projektteam auch Beratungssprechstunden eingeführt, in denen der individuelle Bedarf direkt mit den Familien besprochen wird. Neben medizinischen Fragen geht es hier auch um das seelische Wohlbefinden: Möchten die Kinder Fußballspielen, tanzen oder schwimmen? Wie kann der Kontakt zu Vereinen oder Familienzentren mit entsprechenden Angeboten hergestellt werden? Wenn Suha Al-Ani und Marion Potzies vermehrt Wissenslücken bei Themen wie Zahngesundheit oder Ernährung feststellen, organisieren sie Infonachmittage für Kinder und Eltern. Auch Fortbildungen für die Mitarbeiter in den Einrichtungen zum Umgang mit traumatisierten Menschen sind in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Johannesstift entstanden. Der regelmäßige Austausch mit anderen ist für das Team ebenfalls wichtig – beispielsweise in der Steuerungsrunde des Bezirks mit allen Akteuren der Flüchtlingsgesundheit.

Mobiles Lotsenteam reiht sich in Arbeit von KiJu Fit ein

Das mobile Lotsenteam ist eine Art Weiterentwicklung des Netzwerks Prävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter – kurz KiJu Fit. Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, die Paul Gerhardt Diakonie und der Bezirk engagieren sich hier schon seit 2011 mit verschiedenen Projekten für das gesunde Aufwachsen der Kinder in Spandau. Dass das mobile Lotsenteam jetzt auch weiterhin finanziert wird, ist wichtig, so Spandaus Gesundheitsstadtrat Frank Bewig: „Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen und wichtige Basis für ein chancengleiches Aufwachsen von Kindern. Dieses muss allen Kindern in Spandau egal mit welchem sozialen oder ethnischen Hintergrund ermöglicht werden.“ Der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin des Waldkrankenhauses Priv-Doz. Dr. Frank Jochum ergänzt: „Auch hier gilt, besser rechtzeitig vorbeugen, als später Krankheiten reparieren.“


20 Mio. für das Spandauer Rathaus und ein neues Bürodienstgebäude

30.1.18

20 Mio. für das Spandauer Rathaus und ein neues Bürodienstgebäude

Der Berliner Senat hat bei seiner gestrigen Klausurtagung für die
Sanierung des Spandauer Rathauses und den Neubau eines
Bürodienstgebäudes in Spandau insgesamt 20 Mio. Euro zur Verfügung
gestellt. Dies ist Bestandteil des Sondervermögens Infrastruktur
wachsende Stadt und Nachhaltigkeit (SIWANA). Der Vorschlag hierfür
stammt von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank dazu:

"Seit längerem hat Spandau auf den Sanierungsstau am Rathaus
hingewiesen. Und der Personalzuwachs führt bereits jetzt dazu, dass
große zusätzliche Büroflächen auf dem freien Markt angemietet werden
müssen, bei stark steigenden Mieten. Ich freue mich sehr, dass der Senat
auf Vorschlag des Finanzsenators diese Notwendigkeiten anerkennt. Dies
ist ein wichtiges Signal für die Bezirksverwaltung Spandau."

Der Sanierungsbedarf des Rathauses betrifft die Ertüchtigung des
Brandschutzes, die Sanierung von ca. 2/3 des Rathausdaches sowie die
Herstellung der Barrierefreiheit des 4. Obergeschosses. Allein für den
Brandschutz muss von einem Investitionsbedarf von ca. 5 Mio. Euro
ausgegangen werden. In einem ersten Schritt hat der Bezirk im laufenden
Haushalt eine erste Vorsorge in Höhe von 1 Mio. Euro vorgesehen.

Für zusätzliches Personal hat der Bezirk in mehreren Schritten bereits
Flächen im sogenannten Carossa-Quartier angemietet, über weitere Flächen
wird verhandelt. Außerdem soll wenn möglich das ehemalige Wohnhaus und
seit längerem als Verwaltungsgebäude genutzte Hochhaus Klosterstraße
abgegeben werden. Dort ist derzeit das Jugendamt untergebracht. Für die
Lokalisierung eines Verwaltungsneubaus werden bereits mehrere mögliche
Flächen geprüft.

Mit der Entscheidung des Berliner Senats können nun die Planungen für
beide Projekte vorangetrieben werden.


Talentförderung: Schule an der Jungfernheide ausgewählt

30.1.18

Talentförderung: Schule an der Jungfernheide ausgewählt

"Die Schule an der Jungfernheide wurde als eine von bundesweit 300 Schulen für die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schulen ausgewählt", freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz. Im Rahmen einer neuen, heute gestarteten gemeinsamen Initiative stellen Bund und Länder über die kommenden zehn Jahre insgesamt 125 Millionen Euro bereit, um begabte Schülerinnen und Schüler künftig besser zu fördern.

"Alle Schülerinnen und Schüler sollten optimal gefördert werden, natürlich auch die besonders leistungsstarken ,Jungen Talente'. Es freut mich deshalb besonders, dass von dem neuen Förder-programm auch die Schule an der Jungfernheide profitieren wird. Wissenschaftlich begleitet wird die neue Begabtenförderunginitiative von der Freien Universität und der Humboldt-Universität und kann einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Schule leisten."
 
 
Schulen des Primarbereichs
1. Carl-Kraemer-Grundschule, Zechliner Str. 4, 13359 Berlin
2. Elisabeth-Christinen-Grundschule, Lindenberger
Str. 12, 13156 Berlin
3. Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule, Spandauer
Damm 205 - 215, 14050 Berlin
4. Clemens - Brentano-Grundschule,
Kommandantenstr. 83-84, 12205 Berlin
5. Bernhard-Grzimek-Schule, Sewanstr. 184, 10319 Berlin
6. Renée-Sintenis-Schule, Laurinsteig 39 - 45, 13465 Berlin

Schulen des Sekundarbereichs I
1. Ellen-Key-Schule, Rüdersdorfer Str. 20-28, 10243 Berlin
2. Käthe-Kollwitz-Oberschule, Dunckerstr. 65-66, 10439 Berlin
3. Schule an der Jungfernheide, Lenther Steig 1 - 3, 13629 Berlin
4. Gustav-Heinemann-Oberschule, Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin
5. Albrecht-Dürer-Gymnasium, Emser Str. 133-137, 12051 Berlin
6. Grünauer Gemeinschaftsschule, Walchenseestr. 40, 12527 Berlin
7. Emmy-Noether-Gymnasium, Pablo-Neruda-Str. 6-7, 12559 Berlin
8. Grüner Campus Malchow, Malchower Chaussee 2, 13051 Berlin
9. Europäisches Gymnasium Bertha-von-Suttner, Reginhardstr. 172, 13409 Berlin


Bundespolizei nach Spandau: 250 Millionen Investitionen

30.1.18

Bundespolizei nach Spandau: 250 Millionen Investitionen
Schulz fordert Bürgerbeteiligung

Nun liegt die Machbarkeitsstudie vor, mit der die Möglichkeiten der Nutzung der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne für die Bundespolizei untersucht wurde. Das hat die Bundesregierung dem Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) mitgeteilt. "Die Studie kommt zu einem positiven Ergebnis", so Schulz. "Für die vorgesehenen etwa 500 Beschäftigten der Bundespolizei sei der Standort geeignet, in vier Ausbauphasen sollen bis 2035 etwa 250 Millionen Euro investiert werden."

Swen Schulz begrüßt die Planungen und Investitionen im Grundsatz, fordert aber eine Bürgerbeteiligung: "Das ist eine große Maßnahme in zentraler Lage Spandaus, die darf nicht einfach so am Grünen Tisch entschieden werden. Viele Bürger werden berechtigte Anliegen haben, es stellen sich Verkehrsfragen und es sind offene Punkte wie etwa die Nutzung durch die GSG 9 und den möglichen Einsatz von Hubschraubern zu klären. Ich fordere darum die Bundesregierung auf, sich mit dem Bezirksamt und direkt mit den Anwohnern in Verbindung zu setzen, um alle Fragen zu besprechen und auf Vorschläge frühzeitig einzugehen."


Siemens-SchülerInnen übergaben Spende an das SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit

30.1.18

Siemens-SchülerInnen übergaben Spende

an das SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit

Am 24. Januar 2018 übergaben SchülervertreterInnen der SV, ein Elternteil und ein Lehrer des Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasiums eine Spende in Höhe von 2.971,42 Euro an das SOS-Kinderdorf in Berlin-Moabit.

Die Spendengelder sind Teil des Erlöses des Schulweihnachtsmarktes 2017. Das Gymnasium führt diesen seit über 35 Jahren immer am zweiten Freitag im Dezember durch. Der Erlös wird in Teilen auch an karitative Einrichtungen gespendet.

Die Spenden der letzten Weihnachtsmarkteinnahmen gingen dieses Mal an zwei Projekte des SOS-Kinderdorfs in Berlin-Moabit. „Das SOS-Kinderdorf ist für die Arbeit im Kiez auf Spenden angewiesen“, so die leitende Mitarbeiterin Frau Winter. „Wir freuen uns, dass das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium uns in diesem besonderen Maße unterstützt und die Arbeit in unserem Umfeld wertschätzt“.

Das Geld ist zweckgebunden für zwei Projekte, die das SOS-Kinderdorf unter vielen anderen Projekten im Moabiter Kiez anbietet:

 „Grüne Daumen“
Verschiedene Gartenprojekte des SOS-Kinderdorf Berlin

·         „Haste Töne“ Musikprojekt im SOS-Kinderdorf Berlin

„Die Auswahl der Projekte war den SchülersprecherInnen der Schule sehr wichtig. Die ausgewählten Projekte tragen dazu bei, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern und auch unabhängig vom Elternhaus Bildungschancen zu ermöglichen“, so die Schulleiterin Frau Kremer.


<<   <   4   5   >   >>  
Das YourRate-Siegel - Für Transparenz und Vertrauen Jetzt Bewerten