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News

LUFTBRÜCKE ZUM ANFASSEN!

4.9.18

Gemeinsame der Bürgermeister Helmut Kleebank von Spandau und Frank
Bröhl von Faßberg

LUFTBRÜCKE ZUM ANFASSEN!
Kinder der Berliner Luftbrücke als Zeitzeugen im Leistungskurs
Geschichte

Sie waren Kinder der Berliner Luftbrücke, zwischen sieben und 15 Jahren
alt, Jahrgänge 1934 bis 1941. Als Zeitzeugen treffen sich die „alten
Kinder” nun mit Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen im Alter von
14 bis 16 Jahren des Berliner Hans-Carossa-Gymnasiums und des
Christian-Gymnasiums Hermannsburg, weiterführende Schule auch für
Faßberg. Ihr Projekt: ein Dokumentarfilm, der im Juni 2019 bei Berlin
Airlift 70 präsentiert wird.

„Was Faßberg und Spandau Besonderes zueinander sind, wurde durch die
Luftbrücke ererbt. In den vergangenen Jahren engagierten sich
Bürgerinnen und Bürger beider Kommunen für neue Beziehungen der alten
Partner. Weil Vergangenheit ohne Zukunft nicht denkbar ist, wollten wir
diese Brücken der Freundschaft auch zwischen den Generationen errichten,
Brücken zum Anfassen. Das ist uns gelungen”, freute sich Bürgermeister
Frank Bröhl aus Faßberg anlässlich des Treffens auf dem Flugplatz
Berlin-Gatow mit Berliner Zeitzeugen und Jugendlichen vom
Hans-Carossa-Gymnasium Berlin. Es gehört seit dem Jahr 2000 zur
Landstadt Gatow, die am ehemaligen Landeplatz der Kohleflieger aus
Faßberg entstand. Helmut Kleebank, Bürgermeister des Bezirkes Spandau
von Berlin betonte: „Wir haben Faßberg wiederentdeckt und unterstützen
auch diese Partnerschaft zwischen beiden Gymnasien hier und dort zum 70.
Luftbrückenjubiläum von ganzen Herzen. Die gelebte Partnerschaft
zwischen dem großen Spandau und der kleinen 7.000-Einwohner-Gemeinde in
der Heide ist schon einmalig. Damals waren die Relationen umgekehrt:
539.112 Tonnen heißbegehrte Kohle wurden während der Berliner Luftbrücke
von Faßberg nach Gatow geflogen.

Die anwesenden Spandauer Zeitzeugen, Barbara und Dietmar Buve, Jörg
Sonnabend, Karin und Horst Rohde, Peter Kannakowski und Frau, Mercedes
Wild, Herr Kiau sowie Ilse und Wolfgang Göring brachten immer wieder
ihre große Dankbarkeit für die humanitäre, logistische und fliegerische
Meisterleistung von Royal- und US Air Force zum Ausdruck. Sie erinnerten
sich an die Kinderfeste auf dem Flugplatz Gatow, die regelmäßig von den
Briten organisiert wurden. Und sie standen Lillan, Florian, Berrin,
Niklas, Alexander und Johanna vom Hans-Carossa-Gymnasium drei Stunden
lang Rede und Antwort, vereinbarten nächste Termine mit ihnen. Insgesamt
12 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte am
Hans-Carossa-Gymnasiums Berlin werden mit den Zeitzeugen vom „Landeplatz
Gatow” zusammenarbeiten. Am Christian-Gymnasium Hermannsburg werden 21
Schülerinnen und Schüler mit Zeitzeugen vom Kohle-Startplatz Faßberg
zusammentreffen.

Jobst Herzig, Geschichtslehrer vom „Spandauer Brückenpfeiler”: „Wir
machen unserem Leistungskurs mit diesem Projekt die Geschichte ganz
anders erlebbar. Quellen sind schön und gut, Geschichte zum Anfassen hat
eine andere Qualität und die Nachhaltigkeit des emotionalen Erlebnisses.
Das führt zum besseren historischen Verständnis für Orte, für Familien
und eigene Vorfahren, auch zu mehr Sensibilität für unsere heutige und
für die kommende Zeit.”

Nicht zuletzt sind es auch die Randglossen aus der Geschichte der
Luftbrücke, die das Projekt für die Jugendlichen so spannend machen: Die
10-Cent-Spenden von 25 Cent Taschengeld, mit denen Barbara Buve, damals
in Washington, als Kind die CARE-Pakete unterstützte; die vielen
Kaffeebohnen, die Jörg Sonnabend im Wald bei Gatow aufsammelte, weil ein
mit Rohkaffee beladener Flieger nicht ganz sicher landete und viel
Ladung verlor. Die Eltern von Karin Rohde freuten sich, wenn die Kinder
Kohlen mit nach Hause brachten, die schwer beladene LKW vom Flugplatz
aus in manch scharfer Kurve verloren hatten. Mercedes Wild schimpfte
noch einmal auf die Jungs von damals, die immer die ersten waren bei den
Candy-Fallschirmen. So hatte sie als Mädchen das Nachsehen und bekam
ihren ersten Candy-Fallschirm erst 1989 von Gail Halvorsen persönlich
überreicht.


Nach Denkmalschutz nun neue Verträge für Gewerbemieter

3.9.18

Nach Denkmalschutz nun neue Verträge für Gewerbemieter

Nachdem das Gebäudeensemble der “Traube” in der Spandauer Wilhelmstadt
unter Denkmalschutz gestellt wurde, haben die Gewerbemieter (Traube und
Frisör) nun statt einer Räumungsaufforderung einen neuen
1-Jahres-Vertrag erhalten. Die Wählergemeinschaft soziales Spandau
(WisS), die mit einer berlinweit beachteten Aktion auf die Problematik
aufmerksam machte, begrüßt diesen Schritt und hofft auf konstruktive
Gespräche mit dem neuen Investor.

“Wir freuen uns, dass neun Arbeitsplätze nun zumindest für ein weiteres
Jahr erhalten bleiben”, so Jürgen Kessling, 1. Vorsitzender der WisS.

Leider kommt diese positive Entwicklung für das traditionsreiche
Zigarrenhaus Lüdicke zu spät. Die Inhaber hatten sich mit der drohenden
Schließung bereits abgefunden und wichtige Lieferantenverträge gekündigt.

“Was macht das Bezirksamt Spandau eigentlich in dieser Angelegenheit?”,
fragt sich Kessling. “Auf unseren offenen Brief[1] an Bürgermeister
Kleebank haben wir nach fünf Wochen noch immer keine Antwort erhalten.
Es wäre fatal, wenn die Bürgerinnen und Bürger den Eindruck bekämen,
dass das Bezirksamt sich nicht für Ihre Probleme interessiert”.


Ausweitung der bezirklichen Mieterberatung in Spandau

2.9.18

Ausweitung der bezirklichen Mieterberatung in Spandau

Einrichtung von weiteren offenen Mieterberatungen

Das Bezirksamt Spandau von Berlin weitet seine bezirkliche Mieterberatung aus und hat hierzu u.a. mit dem AMV - Alternativer Mieter- und Verraucherschutzbund e.V. eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Die neue unabhängige und kostenlose Mietrechtsberatung, die allen Spandauer Mieterinnen und Mietern offen steht, beginnt am 03.09.2018. Im Auftrag des Bezirksamtes Spandau richtet der AMV an vier Standorten im Bezirk eine offene Mieterberatung ein und bietet wöchentlich an 30 Stunden Beratung zu allen mitrechtlichen Fragen an. Der Bezirk Spandau setzt damit die von der Koalition im Land beschlossene Stärkung der Mieterinnen und Mieter in die Tat um.

Wer Ärger mit seinem Vermieter oder sonstige Probleme mit seiner Wohnung hat, kann sich ab sofort kostenlos über seine Rechte informieren. Mieterinnen und Mieter, die zum Beispiel aufgrund einer Kündigung, einer Mieterhöhung, einer Modernisierungsankündigung, einer Betriebs- und Heizkostenabrechnung oder bei Fragen zum Mietvertrag den Rat von ausgewiesenen Mietexperten dringend benötigen, kann so schnell und unkompliziert geholfen werden.

Die offene Mieterberatung soll als Erstberatung konkrete Hilfestellungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen, geben – insbesondere auch dafür, ob eine anwaltliche Vertretung erforderlich und ratsam ist. Eine rechtliche Vertretung der Ratsuchenden wird mit der Mieterberatung nicht abgedeckt. Zweck der Mieterberatung ist es nicht, Beratungen zu öffentlichen Leistungen anzubieten, dazu ist vielmehr an die entsprechenden Stellen zu verweisen.

Folgende Beratungen finden ab sofort wöchentlich statt:

1. Standort Staaken

Stadtteilladen Staaken Center, Obstallee 28, 13593 Berlin, Nordausgang

Start: 03.09.2018, montags von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr (= 7 Stunden)

 

2. Standort Spandauer Neustadt

 

Nachbarschaftszentrum "Paul-Schneider-Haus", Schönwalder Str. 23-24, 13585 Berlin

Start: 04.09.2018, dienstags von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr (= 8 Stunden)


3. Standort Wilhelmstadt

 

Stadtteilladen Wilhelmstadt (ehemalige Post), Adamstraße 39, 13595 Berlin

Start: 06.09.2018, donnerstags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr (= 8 Stunden)

 

4. Standort Falkenhagener Feld

 

KieztreFF, Falkenseer Chaussee 199, 13589 Berlin, Einkaufszentrum am Posthausweg

Start: 04.09.2018, dienstags von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr (2 Stunden) + freitags von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr (= 5 Stunden, insgesamt 7 Stunden)

 

Finanziert wird die offene Mieterberatung durch das Bezirksamt Spandau im Rahmen der mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen getroffenen Vereinbarungen des "Bündnisses für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Berlin 2018 bis 2021".

 

Marcel Eupen, 1. Vorsitzender des AMV: „Mit der Kooperationsvereinbarung ist eine Lücke im bisherigen Mieterberatungsangebot in Spandau geschlossen worden. In Zukunft finden Mieterberatungen auch außerhalb des Rathauses statt. Es ist ab sofort sichergestellt, dass Menschen eine gute, kostenfreie Mietrechtsberatung erhalten. Die offene Mieterberatung gibt als Erstberatung konkrete Hilfestellungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen. Mieterinnen und Mieter, die den Rat von Mietexperten dringend benötigen, kann so schnell und unkompliziert geholfen werden. Mit der nun eingeführten dezentralen Beratungstätigkeit wollen wir Mieter - unabhängig davon, ob sie Mitglied beim AMV sind oder nicht – im Auftrag des Bezirksamts Spandau beraten, unterstützen und betreuen."


Kostenlose Lastenräder in kommunalen Einrichtungen

30.8.18

„fLotte – kommunal“ startet:
Kostenlose Lastenräder in kommunalen Einrichtungen

Die Mobilitätswende gilt als riesige Herausforderung, doch oft geht es
ganz einfach und praktisch. Die Bezirke Lichtenberg und Spandau haben
gestern das Projekt „fLotte – kommunal“ gestartet. Es ist ein
bislang deutschlandweit einmaliges Projekt: kommunale Einrichtungen –
wie Bibliotheken, Stadtteilzentren und Museen – bieten ab Oktober
einen für die Bürgerinnen und Bürger kostenfreien Lastenfahrradverleih
an. Das Projekt ist eines der ersten, welches aus Mitteln des Berliner
Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 der Senatsverwaltung für Umwelt,
Verkehr und Klimaschutz finanziert wird. Es versteht sich als
Modellprojekt für das Land Berlin und ist eine Maßnahme zur Erreichung
der Berliner Klimaschutzziele.

Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
Die neuen 20 Lastenräder können künftig bis zu drei Tage unter
flotte-berlin.de gebucht werden. Der Kooperationspartner, der
Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) Berlin e.V,. betreibt im Auftrag
der Bezirksämter den Ausleihprozess, betreut die Verleihstationen und
koordiniert die Wartung der Räder.

Vertreter der beiden Bezirke und des ADFC Berlin e.V. zeigten sich
gestern erfreut über den Projektstart:

Michael Grunst, Lichtenbergs Bezirksbürgermeister (Die Linke): „Die
Schaffung von wohnortnahen, nachhaltigen Mobilitätsangeboten ist ein
Arbeitsschwerpunkt in Lichtenberg. Auch deshalb haben wir das Projekt
initiiert und gemeinsam mit Spandau erfolgreich ins Leben gerufen. Damit
wollen wir die Verkehrsemissionen senken und einen klimafreundlicheren
Bezirk schaffen.“

: „Mit fLotte – kommunal schafft Spandau ein klimafreundliches
Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen sowie Bürger und erhöht die
Lebensqualität in den Kiezen.“

Frank Masurat, Vorstand im ADFC Berlin e.V.: „Seit Beginn des Jahres
bieten wir vor allem innerhalb des S-Bahnringes bereits ein sehr gut
funktionierenden kostenfreien Lastenfahrradverleih an. Wir freuen uns,
über die Erweiterung auf kommunale Einrichtungen in den Außenbezirken
Lichtenberg und Spandau.“

Warum kostenfreie Lastenräder: Ob für den Kindertransport oder den
Wocheneinkauf: Lastenräder sind populär wie noch nie. Als clevere,
umweltfreundliche und platzsparende  Alternative zum Auto sind sie aus
dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Die Idee des kostenlosen
„Sharings“ – Teilen statt Besitzen – macht die zwei- oder
dreirädrigen Transporter für jeden zugänglich und bietet Neulingen
die Möglichkeit, sie unverbindlich auszuprobieren. Eine aktuelle Studie
zeigt, wie effektiv mit diesen Angeboten Autofahrten aufs Fahrrad
verlagert werden. Eine Nutzerbefragung ergab, dass ohne das Angebot fast
die Hälfte aller Leihrad-Fahrten mit dem Auto zurückgelegt worden wären.
Jede so vermiedene Autofahrt schützt unsere Städte vor Lärm, Staus und
schmutziger Luft.


Spandau für ausgebildete Lehrkräfte attraktiv machen!

30.8.18

Spandau für ausgebildete Lehrkräfte attraktiv machen!

CDU-Fraktion: Quereinsteigerquote an Spandaus Schulen eklatant

Der Bezirk Spandau soll für ausgebildete Lehrkräfte attraktiver werden. Die CDU-Fraktion Spandau möchte auch über Anreizsysteme wieder mehr Fachpersonal nach Spandau locken, um die Quote der Quereinsteiger wieder zu senken. In einem Antrag in der kommenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung fordern die Christdemokraten Bezirksbürgermeister Kleebank auf, Gründe für das geringe Interesse qualifizierter Lehrkräfte an den Schulen des Bezirks zu analysieren und in Handlungsempfehlungen umzuwandeln.

Thorsten Schatz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, erklärt:

„Wir brauchen nicht noch mehr Laien in den Klassenzimmern. Die Quote der Quereinsteiger an Spandaus Schulen nimmt immer weiter zu. An einigen Schulen gibt es mittlerweile mehr Quereinsteiger als studierte Lehrkräfte. Diesem Trend muss Einhalt geboten werden, da die Qualität des Unterrichts zunehmend leidet. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, qualifizierte Lehrkräfte für die Schulen des Bezirks zu motivieren.

Das Bezirksamt muss die Gründe für das geringe Interesse qualifizierter Lehrkräfte an den Schulen des Bezirks analysieren und in Handlungsempfehlungen umwandeln. Dabei müssen wir offen in alle Richtungen denken und ggf. bezirkliche Anreize schaffen. Die Kinder und Jugendlichen sind nicht nur die Zukunft unseres Landes, sie sind bereits ihre Gegenwart. Von ihrer Schulbildung hängt ab, was sie eines Tages zu unserer Gesellschaft beitragen. Das Aufweichen des Lehramtsstudiums und des Lehrerberufs durch Senatorin Scheeres ist ein nicht wieder gut zu machender Fehler. Die Bezirke müssen aus eigenem Interesse nun retten, was zu retten ist und im Kampf um die verbliebenen Fachkräfte auf dem Markt wie in der freien Wirtschaft Anreize schaffen, damit die Fachkräfte einen Außenbezirk wie Spandau nicht nur als Durchreisestation nach Brandenburg, wo die Verbeamtung winkt, ansehen.“


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