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News

Landstadt Gatow: BVG plant irrsinnige Linienführung des X34

27.11.17

Landstadt Gatow: BVG plant irrsinnige Linienführung des X34

Wegner: Spielende Kinder besser schützen!

Der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner kritisiert die geplante neue Streckenführung des X34ers quer durch die Landstadt Gatow. Statt den Bus im 20-Minuten-Takt durch enge Tempo-30-Zonen zu jagen, gäbe es ernsthafte Alternativen.

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 soll die Landstadt Gatow auch mit dem Bus besser angebunden werden. Zu diesem Zweck soll die Buslinie X34 künftig über den Seekorso, die Straße „Am Landschaftspark Gatow“ und die Straße „An der Gatower Heide“ zur Gutsstraße führen, wie die BVG dem Bundestagsabgeordneten auf Anfrage bestätigte.

Hierzu erklärt Kai Wegner, CDU-Bundestagsabgeordneter:

„Hier haben BVG, Senat und die Verkehrslenkung Berlin mal wieder am grünen Tisch - anscheinend ohne Ortskenntnisse - geplant. Was der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz noch Ende Mai als großen Erfolg lobte, entpuppt sich als ernstzunehmende Gefahr für die vielen spielenden Kinder.

Der Bus würde künftig u.a. durch eine relativ enge „Zone 30“-Straße fahren. Diese wird zu Stoßzeiten bereits jetzt als Ausweichstraße vom Ritterfelddamm über Landschaftspark Gatow zur Potsdamer Chaussee genutzt. Tempo 30 wird hier nicht wirklich ernst genommen. Deshalb stellen die Anwohner der Straße bereits die Autos rechts und links am Fahrbahnrand ab, um das Tempo zu drosseln.

Für die geplante Streckenführung gibt es sogar mehrere Alternativen, die sowohl die Landstadt gut anbinden würde, als auch eine weniger große Gefahr insbesondere für die spielenden Kinder darstellen würde: Der X34 könnte vom Ritterfelddamm kommend in die Straße „Am Flugplatz Gatow“ einbiegen und bis zur Straße „Am Landschaftspark Gatow“ fahren. Hier wäre auch nach der bisherigen Planung eine Haltestelle vor dem Hans-Carossa-Gymnasium vorgesehen. Von hieraus gibt es zwei Alternativrouten. Die eine würde über die Johann-Landefeldt-Straße zurück zum Ritterfelddamm führen. Die andere würde über die Straße „Am Landschaftspark Gatow“ zur Potsdamer Chaussee führen. Dieses würde den Vorteil mit sich bringen, dass die geplante neue Haltestelle „Rex-Waite-Straße“ dennoch angefahren werden könnte. Über die Potsdamer Chaussee könnte dann die avisierte Endhaltestelle Gutsstraße bequem angefahren werden.

Beide Alternativrouten berücksichtigen, dass die kleinen Seitenstraßen der Landstadt nicht mit unnötigem Kraftfahrzeugverkehr belastet werden.“

Der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner hat seine Alternativvorschläge heute sowohl Senatorin Regine Günther als auch der BVG-Vorstandsvorsitzenden Dr. Sigrid Evelyn Nikutta unterbreitet.


JugendFilmTage Spandau - Ein voller Erfolg

24.11.17

„Die besten drei Euro, die ich je angelegt habe“

JugendFilmTage Spandau vom 21.11. - 22.11.2017 - Ein voller Erfolg

Über 200 Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Schulen, Schulformen und
auch Teilnehmerinnen aus dem Berufsbildungswerk des Rotkreuz-Instituts
in Kladow haben an den JugendFilmTagen in Spandau teilgenommen. Dabei
wurden attraktive Filme und Mitmach-Aktionen angeboten.

Der Bezirk Spandau bedankte sich im Pressegespräch für die
Unterstützung durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA). Dirk Welzel, zuständiger Mitarbeiter des Bezirksstadtrates für
Gesundheit, Frank Bewig, führte aus, dass die JugendFilmTage Spandau ab
sofort jedes Jahr stattfinden werden. Mit dieser interessanten Mischung
aus attraktiven Filmen und Mitmach-Aktionen gelingt es, Jugendliche
direkt anzusprechen und diese dabei zu unterstützen eine kritische
Haltung im Umgang mit Alkohol, Zigaretten und anderen Suchtmitteln zu
entwickeln.
Die Schüler*innen zeigten sich begeistert. Thomas Müller*, Schüler der
achten Klasse (Name von der Redaktion geändert) zeigte sich begeistert
und erklärte, dass die drei Euro, die für den Kinofilm aufgewendet
werden mussten, die besten drei Euro waren, die er je angelegt habe.

Überhaupt entsteht hier der Eindruck, dass Schüler*innen großen Spaß
haben und das Ihnen mit dieser innovativen Jugendaktion zur
Suchtprävention auf Augenhöhe begegnet wird. Die themenbezogenen
Spielfilme, die interessanten Mitmach-Aktionen und die jugendgerechten
Medien machen die JugendFilmTage Spandau zu einem interessanten
Kinoerlebnis.

Viele Schüler*innen waren überrascht, dass Zigarettenrauch neben Teer
und Nikotin viele weitere Gifte enthält, die man eher bei Mottengift
(Naphthalin), Nagellackentferner (N-Nitrosamine), oder Rattengift (Arsen
und Blausäure) vermutet.
Der Bezirk Spandau ist bei Prävention und Gesundheitsförderung ganz
weit vorn in Berlin. Erst kürzlich wurde eine Gesundheitspartnerschaft
mit der AOK Nordost abgeschlossen. Gleichzeitig ist Spandau der erste
Berliner Bezirk, der die JugendFilmTage regelmäßig anbieten wird und
damit alle Schüler*innen und Auszubildenden die Gelegenheit gibt davon
zu profitieren.

Armut und Gesundheit stehen immer noch in einem unguten Verhältnis zu
einander. Bezirksstadtrat Frank Bewig geht es vor allem darum Armut zu
bekämpfen und sozial bedingte Ungleichheiten bei den Gesundheitschancen
nach und nach abzubauen. Dies gelingt sehr anschaulich dort, wo
Jugendliche in ihrem Lebensumfeld, in Schule und Ausbildung,
angesprochen werden. Mit starken Partnern auf kommunaler Ebene, wie der
Fachstelle für Suchtprävention, der Caritas – Jugend und
Suchtberatung, der vista – Alkohol und Medikamentenberatung konnte
hier ein funktionierender Mechanismus zur Prävention und
Gesundheitsförderung installiert werden.
Durch die direkte Zusammenarbeit mit den Schulen, hier in Gestalt der
engagierten Mitarbeiterin für schulische Prävention, Birgit Olsok,
gelingt es gesundheitsförderliche Themen im Unterricht zu verankern und
die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer Tätigkeit direkt zu unterstützen.

Besonderer Dank des Bezirksamtes geht an die vier Teilnehmerinnen der
Integrationsmaßnahme der BGI – Berliner Gesellschaft für Integration
mbh, die die JugendFilmTage aktiv unterstützt haben.


Änderung der Sprechstunden im Schulamt Spandau

24.11.17

Änderung der Sprechstunden im Schulamt Spandau

Aus organisatorischen Gründen ändern sich ab dem 01. Dezember 2017 die
Sprechzeiten im Fachbereich Schule des Bezirksamtes Spandau für den
Publikumsverkehr.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Bürgerinnen und Bürgern
dann montags, dienstags und donnerstags von 09.00-13.00 Uhr zur
Verfügung. Darüber hinaus sind Termine auch weiterhin außerhalb
dieser Zeiten nach vorheriger telefonischer Absprache unter der
Telefonnummer 90279-2121 möglich.


Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz für „Jona’s Haus“

24.11.17

Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz für „Jona’s Haus“

Die Initiative Hauptstadt Berlin hat Mitte November den ersten Platz
des Hauptstadtpreises für Integration und Toleranz an Jona’s Haus in
Spandau verliehen, der mit 15.000 Euro dotiert ist.

Seit 11 Jahren betreibt die Stiftung Jona das ehemalige Klubhaus Erich
Maier in der Staakener Schulstraße 3 als Begegnungs- und Freizeitstätte.
Für den Bezirk eine wichtige Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe,
die zudem täglich geöffnet ist und das kommunale Angebot ergänzt.

Stephan Machulik, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Ordnung und Jugend
gratuliert: „Ein großes Lob an Frau Prof. Dr. Bier und Ihr gesamtes
Team, welches auch hier zeigt, dass gerade in den Jugendeinrichtungen
Integration vorbildlich gelingt. Die Arbeit ist nicht immer leicht, aber
für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Es freut mich, dass eine weitere
Spandauer Institution ausgezeichnet wird und somit belegt, wie engagiert
unser Bezirk für ein gemeinschaftliches Miteinander ist.“


Erfahrungsschätze – erste Spandauer Demokratiekonferenz

24.11.17

Erfahrungsschätze – erste Spandauer Demokratiekonferenz

Am 15. November 2017 fand die erste Demokratiekonferenz mit dem
Schwerpunkt „Kinder- und Jugendbeteiligung“ im Klubhaus Spandau mit 50
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der bezirklichen und freien
Jugendarbeit, Mitgliedern des Bezirksschüler*innenausschusses,
Interessierten aus Politik und Zivilgesellschaft und der Spandauer
Bezirksverwaltung statt.

Stephan Machulik, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Ordnung und Jugend
betont: „Demokratie ist kein Selbstläufer - sie braucht stetige
Aushandlungen und Engagement. Gerade für junge Menschen bedeutet
Beteiligung eine wichtige Basis, um Demokratie erlernen und leben zu
können. Das in allen Lebensbereichen und im gesamten Bezirk mit Leben
zu füllen, ist eine Herausforderung. Hier gilt es den „Flickenteppich“
aus vielen guten Projekten und Ansätzen zu einem großen Ganzen für
Spandau zu verknüpfen.“

Die Demokratiekonferenz zeigte, dass Spandau schon jetzt auf einen
reichen Schatz an Erfahrungswissen, Ansätzen und begeisterten Akteuren
in der Kinder- und Jugendbeteiligung zurückgreifen kann. Sei es u.a. in
der pädagogischen Arbeit der Kinder- und Jugendeinrichtungen, in der
Spielplatzplanung oder dem Bezirksschülerausschuss. Einig waren sich die
Teilnehmenden darin, dass eine gleichberechtigte Beteiligung junger
Menschen fachlich geschulte Multiplikatoren braucht, die sich
anwaltschaftlich für eine offene Haltung ebenso wie organisatorische
Strukturen, die jungen Menschen Zeit, Raum und Gelegenheit für die
Beteiligung an Entscheidungsprozessen im Bezirk ermöglichen, einsetzen.
Kinder- und Jugendbeteiligung muss als eine selbstverständliche und
übergreifende Kultur gelebt werden, als ein verbindliches
Qualitätskriterium demokratischer Aushandlungsprozesse im Bezirk.

Aufbauend auf den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen wollen sich
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demokratiekonferenz in enger
Partnerschaft miteinander zukünftig für die Stärkung der
Beteiligungskultur in Spandau einsetzen. Die Veranstaltung legt damit
den Grundstein für eine bezirkliche Gesamtstrategie zur Stärkung von
Kinder- und Jugendbeteiligung.

Die Demokratiekonferenz fand im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie
Spandau statt, die seit 2017 durch das Bundesprogramm „Demokratie
Leben!“ des Bundesfamilienministeriums gefördert wird. In dieser
Partnerschaft schließen sich Verantwortliche aus verschiedenen Ressorts
der Bezirksverwaltung ebenso wie aktive Gruppen, Ehrenamtler und
Fachkräfte zusammen. Gemeinsames Ziel ist eine lebendige und
demokratische Zivilgesellschaft in Spandau, in der die Vielfalt der
Bewohner und Bewohnerinnen identitätsstiftend für alle ist. Zur
Begleitung der Umsetzung wurde eine bezirkliche Koordinierungs- und
Fachstelle eingerichtet, welche den Prozess gemeinsam mit dem Bezirksamt
gestaltet. Weitere Informationen können unter
pfd-spandau@stiftung-spi.de   angefordert werden.


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