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News

Noch Restkarten für Varieté in der URANIA mit Ilja Richter am 22.02.2018

30.1.18

Noch Restkarten für Varieté in der URANIA mit Ilja Richter am
22.02.2018

Für die seit vielen Jahren beliebten Varietè-Veranstaltungen in der
URANIA hält das Bezirksamt Spandau von Berlin auch in diesem Jahr wieder
ein begrenztes Kartenkontingent zum Verkauf an Spandauer Seniorinnen und
Senioren bereit.
Für die Veranstaltung am Donnerstag, den 22.02.2018, um 15.00 Uhr  mit
Stargast Ilja Richter stehen noch einige Restkarten zum Einzelpreis von
15,00 Euro zur Verfügung.
Die Karten können täglich in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im
bezirklichen Ehrenamtsbüro, Rathaus Spandau, Raum 156, erworben werden.


Spandauer Projekt zur Förderung der Gesundheit von Kindern mit Fluchthintergrund verlängert

30.1.18

Spandauer Projekt zur Förderung der Gesundheit von Kindern mit
Fluchthintergrund verlängert
 Masterplan Integration und Sicherheit unterstützt „Mobiles
Lotsenteam“ auch in 2018
Wie soll eine nach Deutschland geflohene Syrerin für die Gesundheit
ihrer Kinder sorgen, wenn sie nur arabisch versteht und das deutsche
Gesundheitssystem inklusive der Vorsorgeuntersuchungen nicht kennt? Das
„Mobile Lotsenteam zur Förderung des gesunden und chancengleichen
Aufwachsens von Kindern mit Fluchthintergrund“ hilft in genau solchen
Fällen. Der Bezirk Spandau hat auf Vorschlag von Bezirksstadtrat Frank
Bewig entschieden, das Projekt auch für 2018 aus Mitteln des Masterplans
für Integration und Sicherheit finanziell zu fördern. Das in der Klinik
für Kinder- und Jugendmedizin des Evangelischen Waldkrankenhauses
Spandau angesiedelte Projektteam hat seine Arbeit bereits im März 2017
aufgenommen.  
Kinder langfristig in gesundheitliche Strukturen integrieren
Ziel des Projektes ist es, Kinder unter zwölf, ihre Familien sowie
Schwangere langfristig in die gesundheitlichen Strukturen zu
integrieren. Zunächst musste dafür der Bedarf ermittelt werden: Wie
viele Frauen, Kinder und Schwangere mit Fluchthintergrund gibt es in den
Spandauer Unterkünften? Werden sie gesundheitlich ausreichend versorgt?
Wo sind Impfungen, Vorsorgen, Facharzttermine, Aufklärung oder
Integrationsarbeit nötig? „Ein überraschend positives Ergebnis war, dass
viele schwangere Frauen sich bereits einen arabisch sprechenden
Gynäkologen gesucht hatten“, erzählt die ausgebildete Familien-,
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Marion Potzies. Sie gehört
zusammen mit Projektkoordinatorin Dr. Suha Al-Ani zum mobilen
Lotsenteam. Suha Al-Ani konnte als gebürtige Irakerin dabei nicht nur
sprachliche, sondern auch kulturelle Übersetzungsarbeit leisten.
Wohlbefinden von Körper und Seele gleichermaßen wichtig
In den vergangenen zehn Monaten hat das Projektteam auch
Beratungssprechstunden eingeführt, in denen der individuelle Bedarf
direkt mit den Familien besprochen wird. Neben medizinischen Fragen geht
es hier auch um das seelische Wohlbefinden: Möchten die Kinder
Fußballspielen, tanzen oder schwimmen?

Wie kann der Kontakt zu Vereinen oder Familienzentren mit
entsprechenden Angeboten hergestellt werden?
Wenn Suha Al-Ani und Marion Potzies vermehrt Wissenslücken bei Themen
wie Zahngesundheit oder Ernährung feststellen, organisieren sie
Infonachmittage für Kinder und Eltern. Auch Fortbildungen für die
Mitarbeiter in den Einrichtungen zum Umgang mit traumatisierten Menschen
sind in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Johannesstift entstanden.
Der regelmäßige Austausch mit anderen ist für das Team ebenfalls wichtig
– beispielsweise in der Steuerungsrunde des Bezirks mit allen Akteuren
der Flüchtlingsgesundheit.
Mobiles Lotsenteam reiht sich in Arbeit von KiJu Fit ein
Das mobile Lotsenteam ist eine Art Weiterentwicklung des Netzwerks
Prävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter –
kurz KiJu Fit. Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, die Paul
Gerhardt Diakonie und der Bezirk engagieren sich hier schon seit 2011
mit verschiedenen Projekten für das gesunde Aufwachsen der Kinder in
Spandau. Dass das mobile Lotsenteam jetzt auch weiterhin finanziert
wird, ist wichtig, so Spandaus Gesundheitsstadtrat Frank Bewig:
„Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen und wichtige Basis für
ein chancengleiches Aufwachsen von Kindern. Dieses muss allen Kindern in
Spandau egal mit welchem sozialen oder ethnischen Hintergrund ermöglicht
werden.“ Der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin des
Waldkrankenhauses Priv-Doz. Dr. Frank Jochum ergänzt: „Auch hier gilt,
besser rechtzeitig vorbeugen, als später Krankheiten reparieren.“


Erste Bilanz der Arbeit des Spandauer „Altstadthausmeisters“

30.1.18

100 Arbeitstage fürs „Cappuccino-Prinzip“

Erste Bilanz der Arbeit des Spandauer „Altstadthausmeisters“

Altstadt Spandau an vielen Stellen sichtbar sauberer und attraktiver

Mit Beschluss vom 29. August 2017 hatte der Berliner Senat erstmals eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) eingerichtet – in der Spandauer Altstadt. Hinter dem etwas sperrigen Terminus verbirgt sich ein Gesetz zur finanziellen Verpflichtung lokaler Immobilienbesitzer und darauf aufbauend ein ganzes Maßnahmenpaket, um mit Hilfe privatwirtschaftlicher Initiative und Gelder aus und für die Altstadt Spandau über einen Zeitraum von fünf Jahren umfassend und aktiv für eine gepflegte, saubere und vorzeigbare Altstadt-Spandau in Berlins größter Fußgängerzone wirksam zu werden.

Und diesbezüglich weist die Bilanz der ersten 100 Einsatztage Positives aus: In über 1.000 Arbeitsstunden wurden (zusätzlich zur sowieso gegebenen Reinigung durch die Berliner Stadt Reinigung) gut 50.000 Liter Laub, Müll und Siedlungsabfälle entsorgt, rund 100 Baumscheiben zum Teil mehrfach gereinigt und mehr als 50.000 Zigarettenkippen von Straßen und Wegen entfernt. Stadtarchitektur wie das „Spandauer Rückgrat“ auf dem Markt wurden ebenso gereinigt wie Treppenfugen, Haus- und Bürgersteigkanten. Wild- und Fremdplakatierung - ob nun an Stromkästen, Mülleimern oder Hauswänden – wurde der Kampf angesagt, Farbschmierereien beseitigt. „Man merkt der Spandauer Altstadt bereits an vielen Stellen an, dass die bisher rund 200 Kilometer morgendlicher Kontrollbegehung und die daraus resultierenden Maßnahmen Früchte tragen“, fasst Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer der Partner für Spandau GmbH (Aufgabenträger), zusammen.
Engagierte Hauseigentümer aus der Spandauer Altstadt hatten sich bereits ab 2014 in Anlehnung an die BID (Business Improvement District)-Idee aus Amerika regelmäßig getroffen, um zu beraten, wie das im gleichen Jahr dazu verabschiedete „Berliner Immobilien- und Standortgemeinschafts-Gesetz“ (BIG) genutzt werden kann. Seine Zielstellung: Aus einem mehrheitsfähigen Engagement der Initiatoren erwächst eine geprüfte Verpflichtung aller im betreffenden Gebiet.

Katrin Germershausen, Teileigentümerin der Immobilie Breite Str. 23 sowie Geschäftsführerin von Juwelier Brose am Spandauer Markt und seit 2014 eine der ISG-Aktivistinnen, ergänzt: „Es steigen Attraktivität und Wert jeder Immobilie in der Spandauer Altstadt vor allem dann, wenn das Umfeld stimmt. Und dafür sorgt nun der Altstadthausmeister sehr qualifiziert und regelmäßig.“ Die Partner für Spandau GmbH als Aufgabenträger hatte in Abstimmung mit den Initiatoren nach umfangreicher Marktrecherche und Ausschreibung die Firma Niederberger mit den Aufgaben des „Altstadthausmeisters“ betraut – deren Mitarbeiter ebenso wie deren wendiges Elektromobil sind mittlerweile Symbole für das Ringen um eine an jedem Tag einladende Spandauer Altstadt. Hinter der Bezeichnung Altstadthausmeister verbirgt sich dabei nicht eine Person, sondern eine mit entsprechender Technik und Knowhow ausgerüstete „schnelle Eingreifgruppe“ für viele urbane Problemfälle im Alltag. „Natürlich gibt es dabei noch manche Reserve, aber die Fortschritte bei der städtischen Sauberkeit sind dank des täglichen Engagements eines Altstadthausmeisters für mich wie für meine Kunden, das weiß ich aus vielen Gesprächen, unübersehbar“, kommentiert Optiker Bernd Barnikel aus der Carl-Schurz-Straße.
Noch nicht an allen Ecken und Enden der Spandauer Altstadt gab es den gewünschten Qualitätssprung in Richtung Sauberkeit und Sicherheit. „Und mit der Kritik daran können wir nicht erst seit Oktober 2017 gut umgehen. Wir brauchen diese ja sogar, und haben eine Hotline eingerichtet, über die man schnell seine alltäglichen Sorgen und Nöte loswerden kann“, fasst Sven-Uwe Dettmann zusammen.

Patrick Sellerie, Leiter der Spandauer Wirtschaftsförderung ergänzt: „Dem Grunde nach ein einfaches Prinzip: Alle für einen und Einer für alle! Diesem Leitsatz folgend können die privaten Anlieger im Rahmen ihrer bereits 2014 begonnenen Eigeninitiative das gesamte Quartier der Altstadt zusätzlich aufwerten. Mit der ersten berlinweiten ISG bleiben die bisher sorgsam ergriffenen Einzelinitiativen nicht auf der Strecke. Als Gemeinschaft kann sich Berlins größte Fußgängerzone in das rechte Licht setzen und sich als einzigartige Geschäftsstraße positionieren. Die Berechnung der entsprechenden Abgabe erfolgt individuell und folgt dabei einem transparenten und festgelegten Schlüssel.“

Und die Befürchtungen, hier sollte mit Privatgeld die öffentliche Hand entlastet werden, trifft ebenfalls nicht zu, denn Stadtreinigung findet ja seit dem Start des Altstadthausmeisters in gewohntem Umfang statt: „ Man kann da durchaus vom Capuccino-Prinzip reden – die Stadt wird sich weiterhin um einen hoffentlich guten Kaffee kümmern, wir setzen mit der ISG und dem Altstadthausmeister das schmackhafte Schaumhäubchen und den verführerischen Zucker oben drauf“, hofft Sven-Uwe Dettmann.


„Aus Verantwortung für Siemensstadt!“

26.1.18

„Aus Verantwortung für Siemensstadt!“

Die Nachrichtenlage in Bezug auf das in Berlin-Spandau ansässige
Dynamowerk veranlasst Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke neuerlich und
mit allem Nachdruck die Verantwortung des Siemensvorstandes
einzufordern.

„Die im Raum stehende Produktionsverlagerung in die Vereinigten Staaten
ist eine schallende Ohrfeige an die stolzen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in unserer Siemensstadt.“, so Hanke

In Berlin kalkuliert Siemens mit insgesamt rund 900
Stellenstreichungen. Am stärksten betroffen ist das Dynamo-Werk in
Spandau. Allein hier sind 570 Stellen gefährdet. Die
Produktionsabteilung soll geschlossen werden.

Hanke weiter:
„Der Regierende Bürgermeister und die Wirtschaftssenatorin wissen mich
an Ihrer Seite, doch müssen die Gespräche zum Erhalt der Arbeitsplätze
intensiver auf allen Ebenen dazu geführt werden.“


„Zitadelle heißt Zitadelle!“

26.1.18

„Zitadelle heißt Zitadelle!“

Das Spandauer Wahrzeichen innerhalb der Metropole Berlin trägt seit
jeher den Namen Zitadelle und gehört den Bürgern unserer Stadt.
Anderslautende Meldungen werden daran auch zukünftig nichts ändern. Als
besterhaltene Festung der Hochrenaissance genießt sie in Europa größte
Bedeutung.

Zu den aktuellen Beiträgen stellt Bezirksstadtrat Gerhard Hanke
abschließend fest:

„Die Zitadelle ist das Spandauer Wahrzeichen und wird es auch bleiben.
Sie wird wie gewohnt unter dem Begriff Zitadelle in Spandau zu finden,
zu entdecken und zu erleben sein. Herzlich lade ich dazu ein, die
vielfältigen Angebote kennen und schätzen zu lernen.“


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