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News

Die Tiefwerder Wiesen vorübergehend geschlossen

22.11.17

Vorübergehend geschlossen

Die Tiefwerder Wiesen gehören zu den interessantesten und beliebtesten
Naturräumen im Bezirk Spandau. Es gibt wenige Orte in Berlin, an denen
man Natur so unmittelbar erleben kann und dabei auch über Wege und Stege
in Bereiche geführt wird, die unter normalen Umständen fußläufig nicht
erreichbar wären. Doch gerade diese Besonderheit stellt das Straßen- und
Grünflächenamt sowie das Umwelt- und Naturschutzamt vor besondere
Herausforderungen, wenn es beispielsweise um die Neugestaltung des
baufälligen „Nord-Süd-Stegs“ in den Tiefwerder Wiesen geht.

Die Reparaturen reichen nicht mehr aus. Nachdem in mehreren Abschnitten
des Stegs in den Tiefwerder Wiesen auch die Holzunterkonstruktion Mängel
aufwies, musste das Straßen- und Grünflächenamt den Bau vorsorglich
sperren um Unfälle zu vermeiden. Die anstehende Neugestaltung soll
voraussichtlich im Herbst 2018 begonnen werden und die dafür notwendigen
Mittel sind bereits in den kommenden Haushalt eingestellt.

Der Winter wird nun für vorbereitende Arbeiten und für die bauliche
Planung genutzt. Bis der Steg aber wieder genutzt werden kann, wird es
noch dauern, denn zwischen März und Mitte September hat die Natur mit
Blüte- und Brutzeit im Landschaftsschutzgebiet ihren Vorrang. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Ämter bitten daher um
Geduld. Der neue Steg soll später allen Ansprüchen genügen. Dazu zählt
beispielsweise auch die behindertengerechte Ausgestaltung.

Damit Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer sich auf die aktuelle
Wegesperrung einstellen und andere Routen für ihre Touren nutzen können,
werden in der nächsten Zeit an den jeweiligen Einstiegen in den Rundweg
bereits an der Heerstraße und ab Dorfstraße Alternativen benannt.
Weitere Informationen zum Fortgang der Arbeiten finden sich dann
sukzessive unter
http://www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/.


„Berliner Jugendwettbewerb: Bis zum 15.12.17 mitmachen“

22.11.17

„Berliner Jugendwettbewerb: Bis zum 15.12.17 mitmachen“

denk!mal: Dein Projekt gegen Ausgrenzung und Rechtsextremismus

„Von dir, nicht von gestern.“ Mit diesem Motto erinnert das Jugendforum denk!mal ’18 an die Opfer des Nationalsozialismus. Ausgezeichnete Wettbewerbs-Ideen und Projekte gegen Ausgrenzung und Rechtsextremismus werden mit viel Scheinwerferlicht im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses präsentiert. Über das Jugendforum und seine Unterstützung für Projektteams informiert der Spandauer SPD‑Abgeordnete Daniel Buchholz.

Buchholz: „Am Abend des 31. Januar 2018 verwandelt sich der Plenarsaal des Abgeordnetenhauses in eine Bühne. Die jährliche Veranstaltung zum Jugendforum ‚denk!mal‘ ist schon gute Berliner Tradition und will zum Erinnern anregen und aufmerksam machen – auf Projekte, mit denen sich Jugendliche gegen Rassismus und Rechtsextremismus engagieren.

Setzt euer Statement gegen Hass und Gewalt – und für Toleranz. Einzelne Jugendliche, Jugendgruppen oder auch ganze Schulklassen können mit Projekten aller Art Schicksale und Zivilcourage aus der deutschen Vergangenheit beleuchten oder gegen aktuelle Formen von Rassismus und Ausgrenzung ein Zeichen setzen. In den Kategorien mach!mal, schreib!mal, mal!mal und sing!mal sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Ich hoffe auf viele spannende Beiträge Spandauer Jugendlicher, die im Berliner Abgeordnetenhaus auf die Bühne kommen. Mit Eurem Engagement setzt Ihr Euch für ein gutes Zusammenleben in unserem Bezirk ein, in dem man ohne Angst verschieden sein kann!

Noch bis zum 15. Dezember 2017 können Ideen entwickelt, Pläne geschmiedet und Projekte

eingereicht werden. Da mir Veranstaltung und Thema am Herzen liegen, unterstütze ich Projekte und Beiträge gerne gemeinsam mit meinem Bürgerbüro.“

Weitere Infos zum Jugendforum im Internet unter www.denkmal-berlin.de.


Spandau setzt ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen

20.11.17

Spandau setzt ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen
Wie in jedem Jahr ließ es sich Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank
nicht nehmen gemeinsam mit der Frauenvertreterin des Bezirksamts und dem
Frauenberat die Fahne gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen zu hissen.
Mitglieder des Bezirksamts wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen teil und unterstützten
somit diese Aktion.
Mit dem Hissen der Fahne wird nicht nur der drei Schwestern gedacht,
die am 25.11.1960 aufgrund ihres politischen Widerstandes ermordet
wurden. Es soll vor allem auch darauf aufmerksam gemacht und
sensibilisiert werden, dass Gewalt an Frauen auch in der heutigen Zeit
noch ein Thema ist und bekämpft werden muss.
Die Fahne wird die ganze Woche bis zum Jahrestag am 25. November
wehen.
Bezirksbürgermeister Kleebank: „Solange es Gewalt an Frauen gibt, werde
ich mich dafür einsetzen, dass dies aufhört. Das Hissen der Fahne ist
eine Möglichkeit seine Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen. Ich
möchte aber alle ermutigen, genau hinzusehen und sich jederzeit gegen
jede Form von Gewalt einzusetzen.“
Fotos: Quelle Bezirksamt Spandau
Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Cordula Weitenhagen vom
Frauenverband Courage beim Hissen der Fahne


Bezirksbürgermeister Kleebank gratuliert der Jobassistenz

20.11.17

Bezirksbürgermeister Kleebank gratuliert der Jobassistenz

Bezirksbürgermeister Kleebank gratuliert der Jobassistenz Spandau zum
Alpha-Siegel, welches am heutigen Tag von der Bildungssenatorin Sandra
Scheeres an 8 Institutionen verliehen wurde.

Die Jobassistenz in Spandau wird für die Unterstützung von Menschen die
Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben ausgezeichnet. Die
eingeführten Hilfestellungen und Angebote sind wichtig, damit
Betroffene wieder eigenständig Ihr  Alltagsleben bewältigen können und
somit auch wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Bezirksbürgermeister Kleebank: „Dass diese Auszeichnung wieder an eine
Institution in Spandau geht erfreut mich sehr und ich gratuliere recht
herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Ich bin sehr froh, dass es die
Jobassistenz in Spandau geschafft hat, Strukturen zu schaffen um
betroffenen Menschen zu helfen. Ich danke Ihnen daher für das Engagement
und die Bereitschaft  sich dieser wichtigen Aufgabe anzunehmen. Ich
hoffe, dass dieses Projekt weiterhin so erfolgreich verläuft und danke
den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Ihrem Haus für
ihren Einsatz.“


Genehmigung von Steganlagen erteilt

17.11.17

Genehmigung von Steganlagen erteilt

Teilweise wurden über viele Jahre die Genehmigungen von Steganlagen
durch die Nutzer nicht beantragt. Nun wurden, zunächst für den
SEGLER-CLUB OBERSPREE e.V. und den
SPANDAUER YACHT CLUB, entsprechende Genehmigungen erteilt. So
beinhalten diese auch die Erlaubnis zur Installation von Lichtanlagen,
welche sowohl den Bedürfnissen der Segel-Clubs als auch den strengen
gesetzlichen Vorschriften entgegenkommen. Die Lichtanlagen müssen nun
mit LED-Leuchten mit warmweißem Licht ausgestattet sein, müssen am Boden
des Steges installiert sein und haben die funktionale Eigenschaft, nur
die Steganlage zu beleuchten. Die Ziele des Umwelt- und Naturschutzes,
konkret: die Bekämpfung von Lichtverschmutzung und deren negative
Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt, spielten bei der
Entscheidung eine große Rolle. Auch wurde von einer liegefreien Zeit in
den Wintermonaten abgesehen, was nicht bedeutet, dass
Eisfreihalteanlagen für die Boote nun erlaubt wären.  Diese Art von
Anlagen war auch zuvor nicht genehmigungsfähig. Das ganze
Genehmigungsverfahren wurde, nach Eingang der umfangreichen
Stellungnahmen anderer Behörden und Dienststellen, durch das Umwelt- und
Naturschutzamt angeschoben. Jede Genehmigung verlangt nach einer
vollkommen individuellen Bearbeitung. Pauschale Genehmigungen sind,
trotz großer Begehrlichkeiten, bereits aus rechtlichen Gründen nicht
zulässig. Dass die Entscheidung getroffen wurde, die beiden
Steganlagen für den Wassersport zum Liegen von Hausbooten nicht
zuzulassen, war zu erwarten.
 
Bezirksstadtrat Otti  führt hierzu aus:
Die Belange des Umwelt- und Naturschutzes spielen, gerade vor dem
Hintergrund der immer sichtbarer werdenden irreversiblen Schäden der
Natur, eine große Rolle. Deshalb habe ich es mir auch nicht nehmen
lassen, die Steganlagen persönlich eingehend zu besichtigen und mit den
Betreibern ins Gespräch zu kommen. Die Lage ist dramatisch: die
zunehmende Lichtverschmutzung hat nicht zuletzt auch dazu geführt, dass
der Bestand an Insekten, welcher für das sichere Funktionieren der Natur
fundamentale Bedeutung hat, dramatisch abgenommen hat.
Verantwortungsvolle Natursportler haben den Umgang mit Licht längst den
Erfordernissen angepasst. Auch wollen wir keine „Hausboot-Häfen“
fördern, welche auch dem Sinn von Steganlagen zu Sportzwecken
entgegenstehen. Das Team des Umwelt- und Naturschutzamtes, unter Leitung
von Frau Anja Sorges wird sicherstellen, dass die Belange des Umwelt-
und Naturschutzes zukünftig noch stärker nicht nur in den Fokus der
Spandauer Sportler kommen. Den Naturschutz im Bezirk zu stärken ist
Pflicht. Mut zur Pflicht ist, die notwendigen gesetzlichen Normen
anzuerkennen und einzuhalten. 


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