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News

Resolution für Erhalt des Siemensstädter Industriestandortes

14.11.17

Resolution für Erhalt des Siemensstädter Industriestandortes

CDU-Fraktion bringt Resolution in die Bezirksverordnetenversammlung Spandau ein

Die CDU-Fraktion Spandau wird in die kommende Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau eine überparteiliche Resolution für den Erhalt des Siemensstädter Industriestandortes einbringen.

Dem 200 Arbeitsplätze schweren Spandauer Standort des LEDVANCE-Werkes, ehemals OSRAM, droht ebenso wie dem für den Industriestandort Siemensstadt wichtigen traditionsreichen Siemens Gasturbinenwerk mit 800 Mitarbeitern die Schließung. Insgesamt sind folglich 1000 Arbeitsplätze bedroht.

Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, erklärt:

„Der Spandauer Standort und die damit verbundenen Arbeitsplätze des ehemaligen OSRAM-Werkes von LEDVANCE und das Siemens Gasturbinenwerk müssen erhalten bleiben. Dem von Gewerkschaftsvertretern geäußerte Vorwurf, der Käufer des LEDVANCE-Werkes wolle lediglich Zugang zum europäischen Markt erhalten und habe kein Interesse hier eine Produktion zu betreiben, muss nachgegangen werden.

Die Siemensstadt ist nicht nur ein namentlicher Ausdruck für die Verbundenheit der Stadt Spandau mit der Firma Siemens. Die Siemensstadt steht für Innovation und Zukunftsgeist. Deshalb sollten die dort ansässigen Firmen Standorttreue beweisen und möglichst allen Beschäftigten eine dauerhafte Beschäftigungsperspektive geben.

Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass die Produktion bei Siemens und LEDVANCE in Spandau fortgesetzt wird und werden in die Bezirksverordnetenversammlung Spandau eine entsprechende Resolution einbringen. Die Spandauer Fraktionen sind eingeladen, sich an dieser Resolution zu beteiligen.“


Großer Andrang bei Deutschlands längster Packparty

14.11.17

Großer Andrang bei Deutschlands längster Packparty

Bürger füllen fast 600 Päckchen für „Weihnachten im Schuhkarton®“

Berlin, 14.11.2017. Bei der längsten Packparty Deutschlands wurden am 11. November rund 600 Schuhkartons für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gepackt. Auch eine beträchtliche Barspenden-Summe kam für die Geschenkeaktion zusammen. Hunderte Spandauer engagierten sich freiwillig zwischen 10 und 21 Uhr in den Spandau Arcaden und packten Schuhkartons für bedürftige Kinder in Osteuropa. Mit dabei war auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner, der ebenfalls begeisterter Unterstützer von „Weihnachten im Schuhkarton“ ist. Die Veranstaltung wurde von dem christlichen Werk Geschenke der Hoffnung, in Kooperation mit Radio Paradiso und den Spandau Arcaden durchgeführt und bot allen Beteiligten ein buntes Rahmenprogramm. So lockte vor allem der Auftritt des Sängers Kirk Smith, bekannt aus „The Voice of Germany“, viele Besucher an. Mit Klassikern wie „White Christmas“ begeisterte er das Publikum. Ebenso sorgten der Clown „Herr Balzer“ und die Sängerin Sophie Berner für gute Unterhaltung. „Wir freuen uns, dass die Spandau Arcaden ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben. Vereinzelt unterstützten auch Händler die Aktion. Auf diese besondere Weise haben alle Beteiligten dazu beigetragen, in Armut lebenden Kindern mehr als einen Glücksmoment zu schenken“, sagte Tobias-B. Ottmar, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Geschenke der Hoffnung.

Nachzügler können noch online mitpacken

Wer den Abgabeschluss am 15. November verpasst, kann sein Päckchen noch bis Ende des Monats direkt bei Geschenke der Hoffnung (Haynauer Str. 72A, 12249 Berlin) abgeben oder dorthin schicken. Ebenso kann man auch noch online mitpacken (www.online-packen.de). Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilen diese zielgerichtet im Rahmen einer Weihnachtsfeier an bedürftige Kinder. Beschenkt werden in diesem Jahr Kinder u. a. in Moldau, der Mongolei, Montenegro, Rumänien und Serbien. „Durch die Aktion entstehen vor Ort häufig langfristige Beziehungen, die sowohl praktische Hilfe als auch geistliche Angebote der Gemeinden beinhalten“; berichtet Ottmar. Um die Kosten für Transport, Ehrenamtsschulung, Qualitätssicherung und Transparenzwesen zu decken empfiehlt Geschenke der Hoffnung eine Geldspende von acht Euro pro beschenktem Kind. Der Betrag kann online unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org oder über folgende Bankverbindung überwiesen werden: Pax Bank eG, Geschenke der Hoffnung, IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, Verwendungszweck: 300500 + Adresse (für Zuwendungsbestätigung).



Über „Weihnachten im Schuhkarton“
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ des christlichen Hilfswerks Samaritan’s Purse. Träger im deutschsprachigen Raum ist das christliche Werk Geschenke der Hoffnung. Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 11,5 Millionen Kinder in etwa 100 Ländern durch die Aktion erreicht.


Für Erhalt der Arbeitsplätze bei Ledvance (Osram)

14.11.17

Für Erhalt der Arbeitsplätze bei Ledvance (Osram)

Massive Kritik an der geplanten Werksschließung von Ledvance in Spandau übt der SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz.

"Wenige Monate nach der Übernahme des Traditionsbetriebs durch den chinesischen Investor steht das Werk mit seinen über 200 Beschäftigten in Berlin nun vor dem Aus", so Schulz. "Offenbar ging es dem Investor nie um eine unternehmerischen Entwicklung von Ledvance und den Aufbau neuer Geschäftsfelder, sondern nur um einen Marktzugang und die Verwertung von Unternehmensteilen.

Swen Schulz zufolge ist das kein Zufall: "Wir erleben jetzt erneut bei einer früheren Siemens-Beteiligung, dass diese erst ausgliedert, und dann kurz danach auf dem Rücken der Arbeitnehmer geschlossen werden soll. Für die Mitarbeiter von Ledvance müssen nun schnell neue Perspektiven aufgezeigt werden. Dringend gefordert ist zudem endlich eine handlungsfähige Bundesregierung, die angesichts der Digitalisierung und den wirtschaftlichen Umbrüchen neue Arbeitsmarktinstrumente für Beschäftigte wie etwa ein Chancenkonto entwickelt."


Umgestaltung der Bahnunterführung wird zur Posse

14.11.17

Umgestaltung der Bahnunterführung wird zur Posse

Die Umgestaltung der Bahnunterführung am Bahnhof Spandau kommt nicht voran. Die Deutsche Bahn AG hat dem Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) mitgeteilt, dass immer noch Unterlagen zur weiteren Bearbeitung fehlen. „Ganz offenbar funktioniert die Abstimmung zwischen dem Bezirksamt, beauftragten Planungsbüro und der Bahn nicht“, kritisiert Schulz.

„Die Unterführung der Bahnbrücke an der Klosterstraße am Bahnhof Spandau ist seit Jahren ein Ärgernis“, so Swen Schulz weiter. „Der direkte Zugang zu den Spandauer Arcaden ist dunkel, schmutzig, laut, einfach unattraktiv und abschreckend! Das ewige Hin und Her bei der geplanten Umgestaltung ist sehr ärgerlich. Die Verantwortung wird vom Bezirk zum Bund zur Deutschen Bahn und wieder zurück geschoben. Das Ganze entwickelt sich zur Posse. Ich habe jetzt den zuständigen Bezirksstadtrat Frank Bewig gebeten mir mitzuteilen, warum nach fast fünf Jahren Planung der Stand der Dinge so ist wie er ist und wie es weitergehen soll.. Ich bin auf die Antwort gespannt.“


Friedhof „In den Kisseln“ wird wieder eingeschränkt für die Öffentlichkeit freigegeben

14.11.17

Friedhof „In den Kisseln“ wird wieder eingeschränkt für die
Öffentlichkeit freigegeben

Der Friedhof „In den Kisseln“ wird nach der Beseitigung der
Sturmschäden voraussichtlich am Freitag, den 17.11.17 wieder für die
Öffentlichkeit zugänglich sein.

Falls von den Friedhofsbesuchern noch Sturmschäden und sich daraus
ergebende mögliche Unfallgefahren festgestellt werden sollten, bittet
das Straßen- und Grünflächenamt darum, diese in der Friedhofsverwaltung
zu melden.

Vorsorglich weist die Friedhofsverwaltung darauf hin, dass Schäden, die
durch den Sturm an den Gräbern entstanden sind, nicht beseitigt werden,
sondern von den Angehörigen selbst zu regulieren sind.

Der Friedhof ist nicht durch alle Tore zugänglich. Zurzeit finden auch
Baumaßnahmen an den Eingangstoren und Zäunen statt. Diese dienen
zukünftig dem verstärkten Schutz vor dem Eindringen von Wildtieren.
Insbesondere sollen Wildschweine vom Friedhofsgelände ferngehalten
werden.

Aus diesem Grund ist die Hauptzufahrt zum Friedhof verschlossen, und
auch der Parkplatz auf dem Friedhof ist nicht benutzbar. Die
Baumaßnahmen werden voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen
sein.  

Es wird um Verständnis und Beachtung gebeten.

Frank Bewig, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit:
„Ich möchte mich für das entgegengebrachte Verständnis bedanken. Die
lange Sperrung des Friedhofs war einem außergewöhnlichen Sturmereignis
geschuldet, wie es in Berlin seit Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Die
Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes haben in den vergangenen
Wochen mit viel Einsatz, zahlreichen Überstunden und Einsätzen am
Wochenende dafür gesorgt, dass der Friedhof ab kommenden Freitag wieder
für die Öffentlichkeit freigegeben werden kann.“


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