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News

Spandauer Seniorenfreizeiteinrichtungen suchen Verstärkung für ihre ehrenamtlichen Teams

6.9.17

Spandauer Seniorenfreizeiteinrichtungen suchen Verstärkung für ihre
ehrenamtlichen Teams
Die ehrenamtlichen Teams der Seniorenklubs, der Seniorenwohnhäuser
sowie der Seniorentreffs benötigen dringend Verstärkung. Wer gerne in
Gesellschaft ist, im Team arbeitet und älteren Menschen hilfreich zur
Seite stehen möchte, ist hier genau richtig.
Gesucht werden aufgeschlossene Menschen, die Freude daran haben, in
einer Freizeiteinrichtung für ältere Spandauerinnen und Spandauer beim
Verkauf von Speisen und Getränken sowie der Organisation von
Veranstaltungen und Gruppenaktivitäten mitzuhelfen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind haftpflicht- und
unfallversichert und erhalten eine geringe Aufwandsentschädigung.
Spezialkenntnisse sind nicht erforderlich. Was zählt, ist die
Bereitschaft zum sozialen Engagement und etwas Zeit.

Interessierte melden sich bitte bei Frau Grund, Tel. 90279-6021, oder
bei Frau Förster, Tel. 90279-6112.


Swen Schulz legt "Spandau-Plan" vor

6.8.17

Swen Schulz legt "Spandau-Plan" vor

Der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz hat einen "Spandau-Plan" mit acht konkreten politischen Punkten vorgelegt. "Ich will in den nächsten Jahren mithelfen Spandau voranzubringen", so Schulz. "Die Bundespolitik ist wichtig für Berlin und konkret für die Havelstadt. Darum will ich mich im Deutschen Bundestag darum kümmern, dass der Bund gemeinsam mit den Verantwortlichen in Berlin und Spandau die Weichen richtig stellt."

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Punkte:

1. Bessere Verkehrsverbindungen!
"Spandau braucht neue Bahn- und Straßenbahnstrecken sowie ein gutes Miteinander von Autos, Fahrrädern und Fußgängern. Den Bund will ich dafür in die Pflicht nehmen, gerade mit Blick auf die S-Bahn, Bundesstraßen und die Förderung des Fahrradverkehrs."

2. Fernbahnhof optimieren!
"Die Bahnunterführung ist in einem untragbaren Zustand und muss endlich neu gestaltet werden. Da sind auch Stellen der Bahn und des Bundes zuständig. Das gilt auch für den geländestreifen zwischen SpandauArcaden und Bahnhof, für den ich weitere Radstellplätze vorschlage."

3. Wohnungen und Arbeitsplätze schaffen!
"Ich will erreichen, dass das Gelände nördlich des Krankenhauses Spandau an der Neuen Bergstraße für eine Erweiterung des Krankenhauses, für Labore, Gewerbe, Freizeit und bezahlbare Wohnungen genutzt wird. Der Bund als Eigentümer darf es nicht etwa meistbietend privatisieren, sondern mit Senat und Bezirk eine gemeinwohlorientierte Nutzung vereinbaren."
 
4. Schulsanierungen!
"Ich habe mitgewirkt an dem Bundesprogramm für Schulsanierungen im Umfang von 3,5 Milliarden Euro. Das will ich aufstocken und dafür sorgen, dass auch Spandauer Schulen davon profitieren."

5. Mehr Kitas!
"Ich will ein bundesweites Förderprogramm für mehr Erzieherinnen und Erzieher sowie zusätzliche Kitaplätze durchsetzen und auch in Spandau zur Wirkung bringen."

6. Hochschule gründen!
"Spandau fehlen für seine Entwicklung Wissenschaftseinrichtungen. Ich will eine Hochschule und auch Forschung nach Spandau holen und dabei die Unterstützung des Bundes sicherstellen."

7. Soziale Projekte stärken!
"Projekte für Städtebau, Denkmalschutz, Vereine und Initiativen unterstütze ich erfolgreich mit Bundesmitteln. Das will ich ausweiten und auch prüfen, ob weitere Ortsteile gefördert werden können."

8. Mehr Polizei!
"Ich habe die Mobile Polizeiwache für Spandau vorgeschlagen und unlängst die Bundespolizeiwache am Fernbahnhof gesichert. Jetzt will ich weitere Verbesserungen erreichen, wozu auch die Bundespolizei beitragen kann."


Hilfe vom Jobcenter für den Weg durch den Buchstaben-Dschungel

5.9.17

Hilfe vom Jobcenter für den Weg durch
den Buchstaben-Dschungel
Einfache Sprache erleichtert Menschen mit Lese- und
Rechtschreibschwäche den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen —
Weltalphabetisierungstag am 08. September 2017

Die Speisekarte im Restaurant, der Brief von der Bank oder der
Beipackzettel eines Medikaments - alltägliche Dinge wie diese sind für
mehr als 320.000 Menschen in Berlin ein Riesenhindernis. So viele
sogenannte funktionale Analphabeten leben nach Angaben der
Senatsverwaltung für Bildung in Berlin. Sie können zwar einfache,
einzelne Sätze lesen oder schreiben, nicht jedoch zusammenhängende, auch
kürzere, Texte. Auch Kunden der Berliner Jobcenter sind zum Teil
funktionale Analphabeten. Im Fokus der Öffentlichkeit standen sie bisher
nicht. Der Weltalphabetisierungstag am 08. September 2017 macht auf die
Schwierigkeiten aufmerksam, die Analphabeten im Alltag oft haben.

Die Berliner Jobcenter haben sich mit verschiedenen Hilfsangeboten in
besonderer Weise auf diese Kunden eingestellt: „Das sind zum einen
Informationen auf der Website oder vor Ort im Jobcenter in einfacher
Sprache sowie ein Farbwegeleitsystem“, so Winfried Leitke,
Geschäftsführer des Jobcenters Spandau. Das Jobcenter Spandau war
das erste der Berliner Jobcenter, welches für seine Bemühungen das
Alpha-Siegel erhielt. Es wird vom Berliner Grund-Bildungs-Zentrum
vergeben. Das Alpha-Siegel ist in Deutschland das einzige Siegel seiner
Art und dient als Wegweiser für Betroffene und Mitarbeitende der
Einrichtungen. Weitere Berliner Jobcenter bemühen sich derzeit um das
Siegel.
 
Eine Reihe von Mitarbeitern des Jobcenters Spandau wurde zu
Alpha-Lotsen geschult. „Unsere Alpha-Lotsen sind Ansprechpartner für
Kunden mit Lese- und Rechtschreibschwäche oder sensibilisieren ihre
Kollegen für das Thema“, so Leitke. „Oftmals entdecken sie erst im
Verlaufe des Arbeitsvermittlungsprozesses, dass der von ihnen betreute
Kunde nicht richtig lesen und schreiben kann. Einige unserer Kunden
haben eine abgeschlossene Ausbildung und viele Jahre gearbeitet. Dann
werden sie arbeitslos, und erst im Bewerbungsprozess kristallisiert sich
heraus, dass sie kaum lesen und schreiben können.“ Die Arbeitssuche
stellt oft ein unüberwindbares Hindernis dar. Das fängt beim Schreiben
der Bewerbung an und geht bis hin zum Ausfüllen der Formulare des
Jobcenters. Die Arbeitsvermittler in den Jobcentern unterstützen die
Arbeitslosen mit Lese- und Rechtschreibschwäche auf ihrem oft mühsamen
Weg zurück ins Berufsleben. Sie arbeiten mit vielen Bildungsträgern und
Vereinen im Bezirk zusammen, um möglichst umfassend zu helfen.

Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister von Spandau und Vorsitzender der
Trägerversammlung des Jobcenters, freut sich über die erhöhte
Aufmerksamkeit anlässlich des Weltalphabetisierungstages am 08.
September: „Funktionaler Analphabetismus bei Erwachsenen darf kein
Tabuthema sein. Diesen Menschen ist die Teilnahme am gesellschaftlichen
Leben, die Beteiligung an politischen Prozessen oftmals verschlossen. Es
ist deshalb eine unserer wichtigsten Aufgaben, Strukturen zu schaffen,
um ihnen umfassende Unterstützung zu gewährleisten. Das Jobcenter
Spandau hat hier einen großen Schritt nach vorn getan.“


Kein Bürgerhaushalt für 2018/2019

4.9.17

Kein Bürgerhaushalt für 2018/2019

Befürchtungen der CDU-Fraktion bestätigt

Die Haushaltsberatungen für die Jahre 2018/2019 im heutigen Haushaltsausschuss der BVV Spandau begannen mit einem Paukenschlag. Der Vorsitzende Christian Hass (SPD) teilte mit, dass die Vorschläge der Spandauerinnen und Spandauer nicht in die Haushaltsberatungen einfließen können, da sie aufgrund der späten Einreichung nicht mehr durch die Fachabteilungen bearbeitet werden konnten. Mit Mehrheit der rot-rot-grün-gelben Zählgemeinschaft wurden die über 40 Bürgeranträge in die Fachausschüsse überwiesen und sollen dort erst nach den Haushaltsberatungen beraten werden.

Die in der Bezirksverordnetenversammlung am 19.07.2017 durch die CDU-Fraktion vorgebrachten Befürchtungen sind somit eingetreten. Durch die von Bezirksbürgermeister Kleebank verschlafenen Fristen werden die Vorschläge der Spandauerinnen und Spandauer nicht in die diesjährigen Haushaltsberatungen einfließen können.

Arndt Meißner, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, erklärt:

„Wir bedauern sehr, dass sich die Spandauerinnen und Spandauer nicht in die diesjährigen Haushaltsberatungen einbringen können. Bürgermeister Kleebank hat es versäumt, den Bürgerhaushalt rechtzeitig zu starten und trägt hierfür die Verantwortung. Die von der SPD geforderte Überweisung der Anträge in die Fachausschüsse ist Augenwischerei, da die Mittel dann längst verteilt worden sind. Dieses Verfahren ist ein Schlag ins Gesicht jedes interessierten Bürgers, der Bezirksbürgermeister blieb in der Diskussion sprachlos.“

 


Große Freude beim Ehepaar Wettwer!

4.9.17

Große Freude beim Ehepaar Wettwer!
Heute (04.09.2017) erreichte uns die Nachricht, dass sich der Einsatz im Fall des
Ehepaares Wettwer gelohnt hat.
Der zuständige Stadtrat nahm im vollen Umfang die Entscheidung seiner Behörde
zurück. Das Ehepaar Wettwer sollte seine Laube abreissen und das Grundstück
völlig geräumt zum 31.12.2017 dem Liegenschaftsamt Spandau übergeben, und
dass, obwohl das Landesdenkmalschutzamt das Haus aus dem Jahre 1935 unter
Denkmalschutz stellen will.
Dieser Umstand wurde durch eine groß angelegte PK der Familie und der WisS
öffentlich gemacht.
Der Stadtrat mußte nun handeln.
In der Zwischenzeit wollte das Landesdenkmalschutzamt Berlin sogar das ganze
Grundstück, also Haus und Garten, unter Denkmalschutz stellen.
Somit war ein Abriss völlig vom Tisch und die Kündigung wurde vom zuständigen
Spandauer Stadtrat presseöffentlich zurückgenommen.
Wir freuen uns sehr für das Ehepaar Wettwer, erklärte der erste Vorsitzende der
WisS, Jürgen Kessling.
Nun wird die WisS auch für die anderen Einzelmieter vor Ort kämpfen, damit diese
sichere Verträge bekommen.


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